Sein Sechszylinder-Reihenmotor mit hängendenVentilen, seitlicher Nockenwelle und 2,25 Liter Hubraum leistete 50PS (37kW) bei 3500/min und leitete seine Kraft über ein Vierganggetriebe auf die Hinterräder weiter. Der Wagen hatte einen Kastenprofil-Niederrahmen, hinten eine Starrachse, die an Halbelliptik-Blattfedern aufgehängt war, und vorne Einzelradaufhängung an Querblattfedern. Rahmen und die Bauart des Motors entsprachen denen des kleineren Modells Rekord, wobei der Motor sechs statt vier Zylinder hatte. Der Wagen war als zwei- oder viertürige Limousine (mit Karosserie von Ambi-Budd), als 4-sitziges Cabriolet oder als 2-sitziger Roadster verfügbar.
1936 wurden die Cabriolets und der Roadster mit modernisierter und verlängerter Karosserie unter dem Namen Hanomag Sturm Typ 23 K weitergebaut. Sie bekamen Lochscheibenräder. Die 4-türige Limousine erhielt ein Chassis mit längerem Radstand und behielt als Hanomag Sturm Typ 23 Kl zunächst die Scheibenräder bei.
Hanomag Sturm Cabriolet von 1938 mit Karosserie von Hebmüller.
Hanomag Sturm Cabriolet von 1938 mit Karosserie von Hebmüller.
Hanomag Sturm 2-Türer mit einer seltenen Karosserie von Hebmüller.
Ab 1937 wurde für alle Modelle ein stärkerer Motor mit 55 PS (40 kW) Leistung angeboten. Die Limousine bekam nun Lochscheibenräder.
Eine Version mit einem Dieselmotor war zunächst geplant und wurde auf der Pariser Automobilausstellung 1936 gezeigt. Sie hatte einen Sechszylindermotor mit 2860cm³ und leistete 37 kW. Dies wäre der erste Sechszylinder-Dieselmotor in einem deutschen Serien-Pkw gewesen. Hanomag nahm jedoch keine Serienproduktion auf.
1939 wurde die Produktion des Hanomag Sturm nach insgesamt 4885 Fahrzeugen eingestellt.