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Hamiltonsche Mechanik

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Die Hamiltonsche Mechanik ist eine Formulierung der klassischen Mechanik, die von dem irischen Mathematiker und Physiker William Rowan Hamilton entwickelt wurde. Sie beschreibt die Bewegung physikalischer Systeme – etwa von Planeten, Pendeln oder Teilchen – mithilfe von Größen wie Ort und Impuls.

Im Unterschied zur Newtonschen Mechanik, die unmittelbar mit Kräften und Beschleunigungen arbeitet, betrachtet die Hamiltonsche Mechanik den Zustand eines Systems als Punkt in einem abstrakten Raum aller möglichen Orte und Impulse, dem sogenannten Phasenraum. Die Zeitentwicklung dieses Punktes wird durch die Hamilton-Funktion mittels der Hamiltonschen Bewegungsgleichungen bei Vernachlässigung von Reibung bestimmt. Hamilton-Funktion hängt meist eng mit der Gesamtenergie des Systems zusammen.

Die Bewegungsgleichungen wurden 1834 von William Rowan Hamilton angegeben. Die Hamiltonsche Mechanik setzt voraus, dass das betrachtete System durch eine Lagrange-Funktion beschrieben werden kann. Sie ermöglicht somit keine Behandlung zusätzlicher Problemklassen, verfügt jedoch über eine besonders elegante mathematische Struktur.[1] Diese hat zwei entscheidende Vorteile:

  • Zum einen besagt der Satz von Liouville, dass die Bewegung im Phasenraum volumentreu ist. Daraus folgt, dass es bei der Bewegung im Phasenraum keine Wirbel und Staupunkte gibt, vergleichbar dem Fluss einer inkompressiblen Flüssigkeit.
  • Zum anderen besitzen die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen eine große Gruppe von Transformationen, die kanonischen Transformationen, die es gestatten, sie in andere, manchmal lösbare Hamiltonsche Gleichungen zu transformieren.

Mit den Hamiltonschen Bewegungsgleichungen untersucht man insbesondere integrable und chaotische Bewegungen. Sie werden in der statistischen Physik verwendet. Sie spielen auch eine zentrale Rolle in vielen Bereichen der modernen Physik, darunter die Himmelsmechanik, die Quantenmechanik und die Relativitätstheorie.

Grundidee: Hamilton-Funktion und Bewegungsgleichungen

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Die Hamiltonsche Mechanik beschreibt den Zustand eines mechanischen Systems durch die verallgemeinerten Koordinaten und die zugehörigen kanonischen Impulse . Sie geht von einer Lagrange-Funktion

aus, aus der die kanonischen Impulse durch

definiert werden.[2] Lassen sich diese Beziehungen nach den Geschwindigkeiten auflösen, so kann man die Geschwindigkeiten durch die Impulse ersetzen und die Dynamik in den Variablen und formulieren.

Die zentrale Größe der Hamiltonschen Mechanik ist die Hamilton-Funktion . Sie wird durch eine Legendre-Transformation der Lagrange-Funktion definiert:[3]

wobei die Geschwindigkeiten als Funktionen von , und aufzufassen sind. Die Hamilton-Funktion entspricht bei vielen mechanischen Systemen der Gesamtenergie und besitzt daher häufig eine unmittelbare physikalische Bedeutung.

Die zeitliche Entwicklung des Systems wird durch die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen beschrieben:[4]

Im Gegensatz zu den Lagrange-Gleichungen, die gewöhnlich als Differentialgleichungen zweiter Ordnung formuliert sind, erhält man damit ein System gekoppelter Differentialgleichungen erster Ordnung. Die Kenntnis der Anfangswerte aller Koordinaten und Impulse genügt, um die weitere Bewegung des Systems eindeutig festzulegen.

Geometrische Formulierung

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Ein Hamiltonsches mechanisches System besteht

Die Nichtausgeartetheit der symplektischen Form gewährleistet, dass zu jeder Hamilton-Funktion eindeutig ein Vektorfeld existiert, das durch das innere Produkt des Vektors mit der Differentialform [6]

definiert ist. Dieses Vektorfeld wird als Hamiltonsches Vektorfeld bezeichnet. Die zeitliche Entwicklung des Systems wird durch die Integralkurven von beschrieben. Ist

eine solche Integralkurve, so gilt

Damit wird die Dynamik vollständig durch die Geometrie des Phasenraums und die Hamilton-Funktion festgelegt. Die Hamilton-Funktion eines Systems von Teilchen hängt von den (verallgemeinerten) Ortskoordinaten und von den (verallgemeinerten) Impulskoordinaten der Teilchen ab und kann auch von der Zeit abhängen.

Die Zahl der Koordinaten und Impulse nennt man die Zahl der Freiheitsgrade. Der Phasenraum ist -dimensional. Für die symplektischen Struktur

auf den kanonischen Koordinaten nimmt das Vektorfeld die Form

an, mit .[6]

Die Hamilton-Funktion bestimmt die zeitliche Entwicklung der Teilchenorte und Teilchenimpulse durch die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen:

Dies ist ein System gewöhnlicher Differentialgleichungen erster Ordnung für die unbekannten Funktionen der Zeit,

Ist die Lagrange-Funktion zeitunabhängig, so ist die Hamilton-Funktion eine Erhaltungsgröße. Dann schneiden sich die Lösungskurven nicht und es geht durch jeden Punkt des Phasenraums eine Lösungskurve.

Die Hamilton-Funktion ist die Gesamtenergie als Funktion des Phasenraums, wenn[7]

  • die Zwangsbedingungen skleronom, holonom sind
  • das System konservativ ist
  • das Bezugssystem ruht.

Bei zeitabhängigen kann man die Zeit als einen zusätzlichen Freiheitsgrad mit zugehörigem Impuls und der zeitunabhängigen Hamilton-Funktion auffassen. Daher beschränken wir uns im Folgenden auf zeitunabhängige Hamilton-Funktionen. Allerdings ist die Funktion nicht nach unten beschränkt und die Hyperfläche konstanter Energie ist nicht, wie bei einigen Überlegungen vorausgesetzt, kompakt.

Harmonischer Oszillator in der geometrischen Formulierung

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Der Phasenraum des eindimensionalen harmonischen Oszillators ist die zweidimensionale Mannigfaltigkeit

deren Punkte durch die Koordinaten beschrieben werden. Die moderne symplektisch-geometrische Formulierung der Hamiltonschen Mechanik beruht auf der Gleichung

wobei die symplektische Form, die Hamilton-Funktion und das zugehörige Hamiltonsche Vektorfeld bezeichnet. Wir verwenden für den zweidimensionalen Phasenraum die kanonischen Koordinaten und . Als symplektische Form wählt man

Die Hamilton-Funktion des harmonischen Oszillators lautet

Das zugehörige Hamiltonsche Vektorfeld ist durch die Gleichung

definiert. Aus der Hamilton-Funktion ergibt sich zunächst

Setzt man allgemein

so folgt mit der Definition des inneren und äußeren Produkts

Durch Vergleich mit erhält man

Damit lautet das Hamiltonsche Vektorfeld für den harmonischen Oszillator

Eine Integralkurve des Vektorfeldes ist eine Kurve

im Phasenraum, deren Tangentialvektor in jedem Punkt mit dem Wert des Vektorfeldes an diesem Punkt übereinstimmt. Mathematisch wird dies durch

ausgedrückt. Der Tangentialvektor der Kurve ist

Andererseits ergibt sich für das Hamiltonsche Vektorfeld entlang der Kurve

Da beide Ausdrücke denselben Vektor darstellen, müssen die Koeffizienten der Basisvektoren und übereinstimmen. Daraus folgt unmittelbar

sowie

Dies sind genau die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen des harmonischen Oszillators.

Teilchen im Potential

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Bei einem Teilchen der Masse , das sich nichtrelativistisch in einem Potential bewegt, setzt sich die Lagrange-Funktion aus kinetischer und potentieller Energie zusammen:[8]

Mit dem kanonischen Impuls

lautet dann die Hamilton-Funktion:

Die zugehörigen Hamiltonschen Bewegungsgleichungen

sind Newtons Gleichungen für die Bewegung in einem konservativen Kraftfeld,

Beispielsweise ist die potentielle Energie eines eindimensionalen harmonischen Oszillators nach dem Hookeschen Gesetz . Die Lagrange-Funktion ist

und die Hamilton-Funktion mit lautet:[9]

Eine zeitunabhängige Hamilton-Funktion ist eine Erhaltungsgröße und die Bewegung des Oszillators verläuft entlang von Ellipsen im Phasenraum

mit den Halbachsen und .[9]

Das Zeitverhalten liefern die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen

denn sie entsprechen der Newtonschen Gleichung für die Bewegung in einem konservativen Kraftfeld:

und man erhält, dass die Bahn um die Ruhelage schwingt:

Dabei ist die Amplitude und eine Zeit, zu der diese maximale Auslenkung durchlaufen wird.

Freies relativistisches Teilchen

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Für ein relativistisches, freies Teilchen mit der Energie-Impuls-Beziehung ist die Hamilton-Funktion[10.1]

Die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen besagen, wie die Geschwindigkeit mit dem Impuls zusammenhängt und dass sich der Impuls nicht mit der Zeit ändert:

Wenn die Hamilton-Funktion wie in diesen Beispielen nicht von der Zeit abhängt, behält das System von Teilchen seine anfängliche Energie, sie ist dann eine Erhaltungsgröße.

Wirkungsprinzip

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Die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen folgen aus dem Hamiltonschen Prinzip der stationären Wirkung. Von allen denkbaren Bahnen im Phasenraum,

die anfänglich zur Zeit durch den Anfangspunkt

und schließlich zur Zeit durch den Endpunkt

laufen, ist die physikalisch durchlaufene Bahn diejenige, auf der die Wirkung

stationär ist.

Betrachtet man nämlich eine einparametrige Schar von Kurven

die anfänglich zur Zeit durch den Anfangspunkt

und schließlich zur Zeit durch den Endpunkt

laufen, so ist die Wirkung für extremal, falls dort die Ableitung nach verschwindet.

Wir bezeichnen diese Ableitung als Variation der Wirkung

Ebenso ist

die Variation des Ortes und

die Variation des Impulses.

Die Variation der Wirkung ist nach der Kettenregel

Den zweiten Term schreiben wir als vollständige Zeitableitung und einen Term, bei dem ohne Zeitableitung auftritt:

Das Integral über die vollständige Ableitung ergibt zur Anfangs- und Endzeit und verschwindet, weil dann verschwindet, denn es gehen alle Kurven der Schar durch dieselben Anfangs- und Endpunkte. Fassen wir schließlich die Terme mit und zusammen, so beträgt die Variation der Wirkung

Damit die Wirkung stationär ist, muss dieses Integral für alle und alle verschwinden, die anfänglich und schließlich verschwinden. Das ist genau dann der Fall, wenn die Faktoren verschwinden, mit denen sie im Integral auftreten:

Die Wirkung ist also stationär, wenn die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen gelten.

Zusammenhang zur Lagrange-Funktion

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Die Hamilton-Funktion ist die bezüglich der Geschwindigkeiten Legendre-Transformierte der Lagrange-Funktion

Dabei sind auf der rechten Seite mit den Geschwindigkeiten diejenigen Funktionen gemeint, die man erhält, wenn man die Definition der Impulse

nach den Geschwindigkeiten auflöst.

Wenn man die Definition der Impulse invertieren und nach den Geschwindigkeiten auflösen kann, dann gelten die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen genau dann, wenn die Euler-Lagrange-Gleichungen der Wirkung

erfüllt sind. Denn die partielle Ableitung von nach den Impulsen ergibt nach der Kettenregel und der Definition der Impulse

Ebenso ergibt die Ableitung nach den Ortskoordinaten

Die Euler-Lagrange-Gleichung besagt

Also gelten die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen, wenn die Euler-Lagrange-Gleichung gilt. Umgekehrt gilt die Euler-Lagrange-Gleichung, wenn die Hamiltonschen Bewegungsgleichungen gelten.

Beispielsweise hängt beim freien, relativistischen Teilchen mit der Lagrange-Funktion[10.2]

der Impuls gemäß

von der Geschwindigkeit ab. Umgekehrt ist die Geschwindigkeit daher die Funktion

des Impulses. In die obige Gleichung für eingesetzt

ergibt sich die schon angegebene Hamilton-Funktion des freien, relativistischen Teilchens.

Hängt die Lagrange-Funktion nicht explizit von der Zeit ab, dann besagt das Noether-Theorem, dass die Energie

auf den physikalischen Bahnen ihren anfänglichen Wert behält. Der Vergleich mit der Legendre-Transformation zeigt, dass es sich bei der Hamilton-Funktion um diese Energie handelt, bei der die Geschwindigkeiten als Funktion der Impulse aufzufassen sind:

Poisson-Klammer

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Der Wert einer Phasenraumfunktion ändert sich auf Bahnen mit der Zeit dadurch, dass er explizit von abhängt und dadurch, dass sich der Bahnpunkt ändert:

Die physikalisch durchlaufenen Bahnen genügen den Hamiltonschen Bewegungsgleichungen:

Mit der von Siméon Denis Poisson eingeführten Poisson-Klammer zweier Phasenraumfunktionen und

gilt also

Mit Poisson-Klammern geschrieben gleicht das Formelbild der Hamiltonschen Bewegungsgleichungen den heisenbergschen Bewegungsgleichungen der Quantenmechanik.

Als Koordinatenfunktionen aufgefasst haben die Phasenraumkoordinaten die Poisson-Klammern

Ihnen entsprechen in der Quantenmechanik nach kanonischer Quantisierung die kanonischen Vertauschungsrelationen.

Die Poisson-Klammer ist antisymmetrisch, linear und genügt der Produktregel und der Jacobi-Identität. Für alle Zahlen und und alle Phasenraumfunktionen gilt

Die differenzierbaren Phasenraumfunktionen bilden eine Lie-Algebra mit der Poisson-Klammer als Lie-Produkt.

Hamiltonscher Fluss

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Zu jeder (zeitunabhängigen) Phasenraumfunktion gehört das Vektorfeld

das Phasenraumfunktionen längs der Kurven ableitet, die die Hamiltonschen Gleichungen mit lösen.

Die Abbildung der Anfangswerte der Lösungskurven auf ist der zu gehörige Hamiltonsche Fluss.

Symplektische Struktur

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Der Phasenraum mit seiner Poisson-Klammer ist eine symplektische Mannigfaltigkeit mit der symplektischen Form

Angewendet auf die zu und gehörigen Vektorfelder ergibt diese Zweiform die Poisson-Klammer der beiden Funktionen:

Die symplektische Form ist invariant unter jedem Hamiltonschen Fluss. Dies besagt Folgendes: Ist anfänglich eine zweidimensionale Fläche im Phasenraum gegeben, dann wird sie mit der Zeit durch den Hamiltonschen Fluss einer Phasenraumfunktion auf die Fläche abgebildet. Die mit der symplektischen Form gemessene Größe der Anfangsfläche stimmt mit der Größe zu jeder späteren Zeit überein. Hamiltonscher Fluss ist flächentreu:

Da das Flächenelement invariant ist, ist auch das Volumenelement invariant unter Hamiltonschem Fluss. Dieser Befund ist Liouvilles Theorem. Das Volumen eines Bereichs des Phasenraumes ändert sich nicht bei Hamiltonscher Zeitentwicklung:

Insbesondere bleibt der Bereich, innerhalb dessen sich das System anfänglich wegen der Messfehler befindet, gleich groß. Daraus kann man allerdings nicht schließen, dass sich anfängliche Unkenntnis nicht vergrößert. Bei chaotischer Bewegung können Anfangswerte, die sich zunächst nur durch kleine Messfehler unterschieden, auf einen großen Bereich mit vielen kleinen Löchern wie Schlagsahne verteilt werden. Auch Schlagen von Sahne vergrößert ihr mikroskopisch ermitteltes Volumen nicht.

Kanonische Transformation

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Die Hamilton-Gleichungen vereinfachen sich, falls die Hamilton-Funktion von einer Variablen, beispielsweise nicht abhängt. Dann liegt eine Symmetrie vor: die Hamilton-Funktion ist invariant unter der Verschiebung von Umgekehrt können bei Vorliegen einer Symmetrie (in einer Umgebung eines Punktes, der kein Fixpunkt ist) die Orts- und Impulsvariablen so gewählt werden, dass die Hamilton-Funktion von einer Variablen nicht abhängt. Dann ist einfach

Integrable Bewegung

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Die Bewegungsgleichungen sind integrabel, wenn die Hamilton-Funktion nur von den Impulsen abhängt. Dann sind die Impulse konstant und die Ableitungen der Hamilton-Funktion nach den Impulsen sind die zeitlich konstanten Geschwindigkeiten, mit denen die Koordinaten linear zunehmen,

Ist zudem die Phasenraumfläche konstanter Energie kompakt, dann handelt es sich bei den Koordinaten um die Winkel auf einem Torus, die um vergrößert wieder denselben Punkt benennen,

Der Phasenraum solch eines integrablen Systems besteht aus -dimensionalen Tori, um die sich die Lösungskurven der Hamiltonschen Gleichungen winden.

Zusammenhang mit der Quantenmechanik

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So wie in der Mechanik die Hamilton-Funktion die Zeitentwicklung bestimmt, so bestimmt der Hamilton-Operator die Zeitentwicklung in der Quantenmechanik. Man erhält ihn für viele quantenmechanische Systeme aus der Hamilton-Funktion des entsprechenden klassischen Systems durch kanonische Quantisierung, indem man den algebraischen Ausdruck für als Funktion von Operatoren und liest, die den kanonischen Vertauschungsrelationen genügen.

Einzelnachweise

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  1. Klaus Lichtenegger: Schlüsselkonzepte zur Physik : Von den Newton-Axiomen bis zur Hawking-Strahlung. 1. Auflage. Springer Spektrum, Berlin 2015, ISBN 978-3-8274-2384-9, S. 34.
  2. Leonard Susskind, George E. Hrabovsky: Klassische Mechanik - Das Theoretische Minimum : Alles, was Sie brauchen, um Physik zu treiben. 1. Auflage. Springer, Berlin 2019, ISBN 978-3-662-60333-8, S. 121.
  3. L. D. Landau, E. M. Lifschitz: Lehrbuch der theoretischen Physik, Band 1, Mechanik -. 9. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1979, S. 161.
  4. L. D. Landau, E. M. Lifschitz: Lehrbuch der theoretischen Physik, Band 1, Mechanik -. 9. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1979, S. 162.
  5. Wladimir Igorewitsch Arnold: Mathematical Methods of Classical Mechanics. Hrsg.: Springer. Ägypten 1989, S. 161.
  6. 1 2 Ralph Abraham, Jerrold E. Marsden: Foundations of Mechanics. 2. Auflage. The Benjamin / Cummings Publishing Company, Menlo Park / Reading 1978, ISBN 0-8053-0102-X, S. 187.
  7. Friedhelm Kuypers: Klassische Mechanik - mit über 300 Beispielen und Aufgaben mit Lösungen. 9. Auflage. WILEY-VCH, Weinheim 2010, ISBN 978-3-527-40989-1, S. 98.
  8. Leonard Susskind, George E. Hrabovsky: Klassische Mechanik - Das Theoretische Minimum : Alles, was Sie brauchen, um Physik zu treiben. 1. Auflage. Springer, Berlin 2019, ISBN 978-3-662-60333-8, S. 90.
  9. 1 2 Wolfgang Nolting: Grundkurs Theoretische Physik 2 - Analytische Mechanik. 8. Auflage. Springer Verlag, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-12949-0, S. 108.
  10. L. D. Landau, E. M. Lifschitz: Lehrbuch der theoretischen Physik, Band 2, Klassische Feldtheorie -. 8. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1981.
    1. S. 32.
    2. S. 30.