Gussbach
| Gussbach Bach vom Eichholz | ||
|
| ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 2664114. | |
| Lage | Rheinland-Pfalz | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Quelle | im Duppacher Kammerwald 50° 16′ 28″ N, 6° 32′ 59″ O | |
| Mündung | nördlich des Duppacher Weihers in den OosbachKoordinaten: 50° 16′ 19″ N, 6° 34′ 40″ O 50° 16′ 19″ N, 6° 34′ 40″ O
| |
| Länge | ca. 2,5 km[1] | |
| Gemeinden | Steffeln, Duppach
| |
Der Gussbach, amtlich auch Bach vom Eichholz, ist ein etwa 2,5 Kilometer langer Bach im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz und ein rechter Zufluss des Oosbachs. Er durchfließt das Gebiet zwischen Steffeln und Duppach und steht durch seinen Verlauf am Eichholzmaar sowie an mehreren Mineralquellen in engem Zusammenhang mit den vulkanischen Erscheinungen dieses Teils der Vulkaneifel.
Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gussbach entspringt im Duppacher Kammerwald nördlich des Bettinger Bergs und durchfließt in annähernd west-östlicher Richtung einen Taleinschnitt im Grenzbereich der Gemarkungen Steffeln und Duppach. Nach etwa 2,5 Kilometern mündet er nördlich des Duppacher Weihers in den Oosbach.[2] Über den Oosbach fließt er in die Kyll und danach über die Mosel in den Rhein.
An seinem Lauf liegen der Steffelner Drees und der Aueler Drees, zwei kohlendioxidreiche Mineralquellen. Der aus dem Aueler Drees austretende Mineralquellabfluss wird über ein kurzes Gerinne dem Bach zugeführt.[3] Zwischen beiden Quellen durchquert der Bach den Bereich des Eichholzmaars. Zur Renaturierung des zuvor trockengelegten Maares wurde der Gussbach 2007/2008 aufgestaut und der Maarsee wieder mit Wasser gefüllt.[4]
Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)
- ↑ Steffelner Drees. (PDF) Deutsch-Belgischer Naturpark Hohes Venn–Eifel, abgerufen am 30. August 2026.
- ↑ Ronnie van Overmeeren: Vulkanisme en CO2 in de Eifel – Geologische (wandel)excursies. (PDF) Universiteit Utrecht / CATO2, 2014, abgerufen am 29. August 2026.
- ↑ Eichholz-Maar – Das renaturierte Maar. Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH, abgerufen am 30. August 2026.