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Großheirath

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Wappen Deutschlandkarte
Großheirath
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Großheirath hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 11′ N, 10° 57′ OKoordinaten: 50° 11′ N, 10° 57′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Höhe: 270 m ü. NHN
Fläche: 22,27 km²
Einwohner: 2541 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96269
Vorwahl: 09565
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 132
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 34
96269 Großheirath
Website: www.grossheirath.de
Erster Bürgermeister: Andreas Lorenz (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Großheirath im Landkreis Coburg
Karte
Karte

Großheirath ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Der Ort Großheirath liegt im Itzgrund etwa zwölf Kilometer südlich von Coburg.

Die Gemeinde Großheirath hat sieben Gemeindeteile (in Klammern sind der Siedlungstyp und die Einwohnerzahlen Stand 31. Dezember 2021 angegeben):[2][3][4]

Bis zum Wechsel nach Bayern

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Großheirath wurde erstmals im Jahre 1149 urkundlich erwähnt. Die Gestaltung der Pfarrkirche stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Bis 1918 zählte der Ort zum Herzogtum Sachsen-Coburg. Seit 1920 gehört er zum Freistaat Bayern.

Eingemeindungen

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Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. April 1971 Buchenrod eingemeindet.[5] Am 1. Mai 1978 wurden Gossenberg, Neuses an den Eichen, Rossach und Watzendorf Gemeindeteile der Gemeinde Großheirath.[6]

Verwaltungsgemeinschaft

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Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersiemau, die nach deren Austritt am 1. Januar 1990 aufgelöst wurde.

Einwohnerentwicklung

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Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 1883 auf 2679 um 796 Einwohner bzw. um 42,3 %, das ist der höchste prozentuale Zuwachs im Landkreis im genannten Zeitraum.

Die Kommunalwahl 2026 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Seit dem 1. Mai 2026 ist Andreas Lorenz (Freie Wähler) Erster Bürgermeister. Sein Vorgänger war Udo Siegel (CSU), der erstmals 2008 gewählt wurde.

Wappen von Großheirath
Wappen von Großheirath
Blasonierung: „Über von Blau und Gold gespaltenem Schildfuß, darin ein unterhalbes Mühlrad in verwechselten Farben, gespalten; vorne in Gold drei, eins zu zwei gestellte blaue Flachsblüten, hinten in Blau eine silberne Krümme[7]
Wappenbegründung: Großheirath besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Großheirath und Rossach. Die drei Flachsblüten sind aus dem Wappen von Rossach von 1955 übernommen; es ist durch ein Gemeindesiegel von 1792 in Abdrucken überliefert. Sie weisen auf den einst im Itztal bedeutenden Flachsanbau hin. Der Abtstab und die Farben Blau und Gold stammen aus dem Wappen des Klosters Langheim, das im Gemeindegebiet die Oberherrschaft über die sogenannten Eigendörfer Gossenberg, Neuses an der Eichen und Watzendorf innehatte. Diese Orte gehören heute zur Gemeinde Großheirath. Das Mühlrad weist auf die Nutzung der Wasserkraft im Gemeindegebiet entlang der Itz hin.

Dieses Wappen wird seit 1981 geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Bodendenkmäler

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Der Ort liegt an der Bundesstraße 4, die Coburg mit Bamberg verbindet. 1900 erhielt Großheirath einen Eisenbahnanschluss durch die Itzgrundbahn, an der der Bahnhof Großheirath sowie im heutigen Gemeindeteil Rossach der Bahnhof Rossach lagen. 1984 endete der Personenverkehr. Die Strecke wurde 2001 stillgelegt und zurückgebaut.[8]

Persönlichkeiten

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  • Helmut Schöttner: Gemeinde Großheirath – aus Vergangenheit und Gegenwart. Großheirath 2013, ISBN 978-3-00-042206-5.
Commons: Großheirath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Großheirath – Reiseführer

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Großheirath in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. Juni 2021.
  3. Gemeinde Großheirath, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 3. Dezember 2021.
  4. Zahlen, Daten, Fakten auf der Website der Gemeinde Großheirath. Abgerufen am 22. Juni 2022.
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 441.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 680 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  7. Wappen von Großheirath in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  8. Eisenbahn-Bundesamt - Stillgelegte Strecken in Bayern