Group Club Handball
| Vereinigung der Handballclubs Group Club Handball (GCH) | |||
| Gründung | 25. November 2006 | ||
| Gründungsort | Düsseldorf | ||
| Auflösung | 3. Oktober 2011 | ||
| Präsident/in | Joan Marín | ||
| Mitglieder (ca.) | 18 | ||
| Sitz | Graf-Adolf-Platz 15 40213 Düsseldorf | ||
| Website | www.groupclubhandball.com | ||
| Verein | Beitritt | Stimmen | Vertreter, Funktion im Verein |
|---|---|---|---|
| 2006 | 4 | Joan Marín, Board Member | |
| 2006 | 4 | Xavier O’Callaghan, Manager | |
| 2006 | 3 | Miguel Galarraga, Präsident | |
| 2006 | 4 | Klaus Elwardt, Geschäftsführer | |
| 2006 | 3 | Dierk Schmäschke, Geschäftsführer | |
| 2006 | 3 | Christian Sprdlik, Geschäftsführer | |
| 2006 | 3 | Emilio Álvarez-Prida Carrillo, Geschäftsführer | |
| 2006 | 4 | Tomaž Jeršič, Manager | |
| 2006 | 3 | Alexander Arawin, Präsident | |
| 2006 | 4 | Robert Molines, Präsident | |
| 2006 | 1 | Jens Boesen, Manager | |
| 2006 | 1 | Csaba Hajnal, Geschäftsführer | |
| 2006 | 1 | Bartol Khaleb, Manager | |
| 2007 | 1 | Dionisio Miguel, Präsident | |
| 2008 | 2 | Christoph Wendt, Geschäftsführer | |
| 2009 | 1 | Thorsten Storm, Manager | |
| 2009 | 1 | Bertus Servaas, President | |
| 2009 | 1 | Peter Leutwyler, Manager |
Gründungsmitglieder der Allianz waren die elf Europapokalsieger seit 2001. Neben dem BM Ciudad Real waren noch vier weitere spanische Vereine vertreten. Aus Deutschland nahmen ebenfalls fünf Vertreter an der G14 teil, hinzu kamen RK Celje (Slowenien), Medwedi Tschechow (Russland) sowie Montpellier HB (Frankreich). Außerdem waren KIF Kolding (Dänemark), aufgrund des am weitesten entwickelten Fernsehmarktes, KC Veszprém (Ungarn), als ständiger Finalteilnehmer verschiedener europäischer Wettbewerbe in den letzten Jahren, der RK Zagreb (Kroatien), als Vertreter einer der größten Handballnationen, sowie seit 2007 auch BM Valladolid (Spanien), als EHF-Champions-League-Halbfinalist von 2006/07, an dem Zusammenschluss beteiligt.
Die offene Struktur ermöglichte eine jederzeitige Erweiterung der Mitglieder. Ein Aufnahmegrund war u. a. die Halbfinalteilnahme in der Champions League (siehe Valladolid). Allerdings konnten auch andere Klubs die Aufnahme beantragen, über die die Vollversammlung entschied.
Im Jahr 2009 wurde die Gruppierung nach Valladolid und Hamburg um weitere drei Vereine (KS Vive Targi Kielce/POL, Kadetten Handball/SUI und Rhein-Neckar-Löwen/GER) erweitert, so dass die GCH insgesamt 18 Vereine aus zehn Ländern umfasste.
Struktur und Stimmrechte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hauptberuflicher Geschäftsführer der GCH war Gerd Butzeck, den Vorstand bildeten Präsident Joan Marín (BM Ciudad Real) sowie die Vizepräsidenten Volker Zerbe vom TBV Lemgo und Tomaž Jeršič (Slowenien). Die erste Wahlperiode war dabei unterschiedlich lang, sie belief sich auf zwei, drei oder vier Jahre mit der Möglichkeit, zweimal für drei Jahre wiedergewählt zu werden. Damit wurde garantiert, dass nicht in einem Jahr der gesamte Vorstand wechselte. Geschäftsführer Butzeck war auf vier Jahre bestellt worden.
Jedes Mitglied hatte zunächst auf unbefristete Zeit eine Stimme in der Vollversammlung. Die elf Gründungsmitglieder hatten zudem eine zusätzliche Stimme. Eine weitere Stimme hatte, wer innerhalb der letzten sieben Jahre einen Europapokal-Titel gewonnen hat, Champions-League-Sieger erhielten zudem eine weitere Stimme. Diese zusätzlichen Stimmen waren jedoch nur bis zu sieben Jahre nach dem Titelgewinn gültig und erlöschten, wenn in der Zwischenzeit kein neuer Titel errungen wurde. Maximal konnte ein Klub also vier Stimmen haben.
Die abstimmungsberechtigte Vollversammlung kam zweimal im Jahr zusammen, der Vorstand und der Geschäftsführer (Board) trafen sich mindestens viermal im Jahr. In der Geschäftsordnung wurde festgelegt, dass Themen nur an die Dachverbände EHF oder IHF weitergeleitet wurden, wenn eine Dreiviertel-Mehrheit in der Vollversammlung dafür zustande kam.
Finanzierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Finanzierung der GCH wurde von den Mitgliedern getragen, also von den Vereinen. 50 Prozent der Beiträge waren für alle gleich, die restlichen 50 Prozent wurden proportional nach Stimmanteilen der Klubs aufgeteilt.
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Olaf Nolden: G 14 im Handball gegründet – Group Club Handball sucht Kooperation mit EHF auf www.handball-world.com (25. November 2006)
- Erik Eggers: G14-Gründung in Düsseldorf – Das neue Kraftzentrum in Handballwoche Nr. 48/2006 (28. November 2006), S. 5
- Mattias Kornes: GCH setzt EHF unter Druck und übernimmt Marketing- und Medienrechte auf www.handball-world.com (14. Dezember 2007)