Dieser Typ wird, wie alle Varietäten des Belgischen Schäferhundes, vor allem als Schutz- und Familienhund eingesetzt.
Obwohl die Belgischen Schäferhunde eine gemeinsame Rasse bilden, ist eine Kreuzung der verschiedenen Varietäten nach FCI-Richtlinien verboten. In Sonderfällen können die nationalen Zuchtverbände Ausnahmen bewilligen.[1]
Der Groenendael ist überdurchschnittlich von Epilepsie betroffen. Während in der Hundepopulation insgesamt von einer Prävalenz von 0,5 bis 1 Prozent ausgegangen wird, wurde beim Groendael eine Prävalenz von 9,5 Prozent[2], in einer großen betroffenen Familie von 33 Prozent[3], beschrieben. Betroffene Hunde sollten von der Zucht ausgeschlossen werden, da beim Belgischen Schäferhund von einer starken genetischen Prädisposition auszugehen ist.[4] Epilepsie wurde in einer Studie als häufigste Todesursache bei Belgischen Schäferhunden spezifiziert, verkürzte die Lebensdauer der Hunde aber nicht wesentlich.[5]
↑Mette Berendt, Christina Gulløv, Stine Christensen, Hulda Gudmundsdottir, Hanne Gredal, Merete Fredholm, Lis Alban: Prevalence and characteristics of epilepsy in the Belgian shepherd variants Groenendael and Tervueren born in Denmark 1995–2004. In: Acta Veterinaria Scandinavica. 50, 2008, S.51, doi:10.1186/1751-0147-50-51.
↑Andrea Fischer, Konrad Jurina, Kai Rentmeister, Andrea Tipold, Thilo von Klopmann: Die idiopathische Epilepsie des Hundes. Georg Thieme, 2013, ISBN 3-8304-1266-5, S. 18–20.
↑C.H. Gulløv, N. Toft, M. Berendt: A Longitudinal Study of Survival in Belgian Shepherds with Genetic Epilepsy. In: Journal of Veterinary Internal Medicine. 26, 2012, S.1115–1120, doi:10.1111/j.1939-1676.2012.00977.x.