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Grey Goo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Grey Goo
Entwickler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Petroglyph Games
Publisher Grey Box
Komponist Frank Klepacki
Veröffentlichung 23. Januar 2015
Plattform Windows
Genre Echtzeit-Strategie
Thematik Science-Fiction
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler (Internet, LAN)
Steuerung Maus & Tastatur
Medium Steam
Altersfreigabe
USK
USK ab 12 freigegeben
USK ab 12 freigegeben

Grey Goo ist ein Science-Fiction Echtzeit-Strategiespiel entwickelt von Petroglyph Games, welches das Graue Schmiere (englisch Grey Goo) Szenario verarbeitet.

In die Entwicklung wurde Weta Workshop eingebunden.[1] Weta steuerte zum visuellen Design bei.[2] Ziel von Petroglyph war es das schwer zugängliche Genre Echtzeitstrategie Neulingen schmackhaft zu machen. Das Interface wird mit der bekannten Tastenkombination WASD bedient und erlaubt jederzeit die Produktion in der nächstgelegenen Fabrik. Für die Darstellung der namensgebenden Grey Goo wurde Displacement Mapping und Tessellation eingesetzt. Als Grafik-Schnittstelle wurde Direct X 11 verwendet.[3] 2016 veröffentlichte Petroglyph ein kostenloses DLC, welches eine 4. Fraktion einführt.[4]

Die Fraktionen bauen auf einem fremden Planeten die Ressource Katalyst ab, um damit ihre Basis zu erweitern und Einheiten zu produzieren. Dabei verzichtet der Entwickler bewusst auf Mikromanagement. Die Fraktionen unterscheiden sich vorwiegend über den Basisbau: Die außerirdischen Beta bauen ihre Gebäude an Verteilerpunkte, die frei auf der Karte platziert werden können. Die menschliche Fraktion muss ihre Gebäude über Energieknoten mit der Zentrale verbinden. Die Goo Fraktion besitzt überhaupt keinen Basisbau. Ihre Amöben bauen Ressourcen ab, können sich zerteilen und in spezialisierte Einheiten umwandeln. Auf der Karte gibt es Waldabschnitte, die Einheiten tarnen können.[5]

PC Games meinte das Spiel bleibe hinter den Erwartungen zurück. Innerhalb der Spielmechanik fehle der Tiefgang.[8] Für die Redakteure bei Gamestar vereinfache das Spiel zu stark, die Einheiten seien nicht unterscheidbar und die Kampagnenhandlung sei wenig mitreißend. Insbesondere mit der Fraktion aus grauem Schleim fehle Identifizierungspotenzial. Der ständige Frontenwechsel hingegen sorge für Anspannung.[5] GamersGlobal kritisierte die Tuppenvielfalt. Andererseits sei das symmetrische Fraktionsdesign auch einsteigerfreundlicher. Es sei optisch, aber auch in puncto Ausgewogenheit, Missionsdesign, Steuerung nahe an StarCraft II wobei es qualitativ hinter dem Vorbild bleibe.[7]

Einzelnachweise

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  1. Matthias Dammes: Grey Goo: Echtzeitstrategie von ehemaligen Westwood-Veteranen angekündigt. In: pcgames.de. 13. März 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2018; abgerufen am 2. April 2021.
  2. Andreas Link: Grey Goo: Ex-Westwood-Mitarbeiter mit neuem RTS-Titel im klassischen Sinne. In: PC Games Hardware. 14. März 2014, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. April 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  3. Grey Goo von den Ex-C&C-Machern: Das wohl innovativste Strategiespiel des Jahres. In: PC Games Hardware. 2014, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. April 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  4. Benjamin Jakobs: Descent of the Shroud: Kostenlose Erweiterung für Grey Goo erscheint heute. In: eurogamer.de. 2. Februar 2016, abgerufen am 2. April 2021.
  5. 1 2 3 Maurice Weber: Grey Goo im Test - Das Anti-Starcraft. In: gamestar.de. 23. Januar 2015, abgerufen am 2. April 2021.
  6. Grey Goo. In: Metacritic. Abgerufen am 2. April 2021 (englisch).
  7. 1 2 Rüdiger Steidle: Grey Goo. In: GamersGlobal. 24. Januar 2015, abgerufen am 9. April 2026.
  8. 1 2 Felix Schütz: Grey Goo im Test: Gute Sci-Fi-Strategie mit viel Luft nach oben. In: PC Games. 23. Januar 2015, abgerufen am 2. April 2021.
Metawertungen
DatenbankWertung
Metacritic77/100[6]
Wertungsspiegel
PublikationWertung
GamersGlobal8,5/10[7]
GameStar73/100[5]
PC Games7/10[8]