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Gottfried Laberenz

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Gottfried Laberenz (* 6. Mai 1802 in Fulda; † 13. März 1875 ebenda) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Theologe und Hochschullehrer. Er war 1873/1874 Bistumsverweser des Bistums Fulda.

Laberenz studierte von 1820 bis 1825 am Seminar Fulda sowie an der Universität Würzburg Philosophie und Theologie. Seine Priesterweihe erfolgte 1825. Anschließend erhielt er eine Stelle als Lehrer der alttestamentlichen Exegese und der orientalischen Sprachen am Fuldaer Seminar. 1829 wurde er außerdem Dompräbendat und Pfarrer des Hospitals zum heiligen Geist in Fulda. Seine Promotion zum Doktor der Theologie erfolgte 1836 an der Universität in Würzburg. In der Folge wurde er Professor der praktischen Theologie im Seminar in Fulda.

Laberenz war außerdem 1843 Subregens und 1846 Regens am Priesterseminar Fulda sowie zugleich Domkapitular am Fuldaer Dom. Nachdem der Bischof von Fulda Christoph Florentius Kött 1873 gestorben war, wählte ihn das Domkapitel zum Bistumsverweser. Aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit legte er das Amt am 4. März 1874 nieder.

Werke (Auswahl)

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  • Nekrolog seiner Excellenz des hochwürdigsten Herrn Johann Adam Rieger, Bischofs von Fulda, Müller, Fulda 1831.
  • De vera libri jonae interpretatione, Müller, Fulda 1836.
  • Katholische Homiletik, Manz, Regensburg 1844.
  • Grammatik der hebräischen Sprache des Alten Testaments, Paderborn 1867.