Gordoje liegt drei Kilometer südöstlich der einstigen Kreisstadt Snamensk(Wehlau) und grenzt an die Regionalstraße 27A-025 (ex R508). Die nächste Bahnstation ist Snamensk an der Bahnstrecke Kaliningrad–Tschernyschewskoje(Königsberg–Eydtkuhnen/Eydtkau) – der einstigen Preußischen Ostbahn – zur Weiterfahrt nach Litauen und in das russische Kernland.
Im Jahre 1945 kam Bürgersdorf in Kriegsfolge mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. 1950 erhielt der Ort den russischen Namen Gordoje und wurde dem Dorfsowjet Bolschepoljanski selski Sowet im Rajon Gwardeisk zugeordnet.[3] Seit 1991 wurde der Ort von der Siedlung städtischen TypsSnamensk aus verwaltet. Von 2005 bis 2014 gehörte Gordoje zur Landgemeinde Snamenskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Gwardeisk.
Bei der Errichtung des Amtsbezirks Bürgersdorf im Jahre 1874 gehörten drei Gutsbezirke (GB) und zwei Landgemeinden (LG) zu seinem Gebiet:[2]
Name
Russischer Name
Allenvorwerk (GB)
Bürgersdorf (LG)
Gordoje
Holländerei (LG)
Neuwalde (GB)
Seeckshof (GB)
Wolostnowo
Vor 1883 wurde noch der Gutsbezirk Pinnau eingegliedert, der jedoch 1928 nach Paterswalde (heute russisch: Bolschaja Poljana) in den gleichnamigen Amtsbezirk umgegliedert wurde. Aufgrund weitere Umstrukturierungen gehörten am 1. Januar 1945 lediglich noch zwei Gemeinden zum Amtsbezirk Bürgersdorf: Bürgersdorf un Holländerei.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 5 июля 1950 г., №745/3, «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung 745/3 des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 5. Juli 1950)