Gleußen
Gleußen Gemeinde Itzgrund | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 8′ N, 10° 54′ O | ||||||
| Höhe: | 265 m ü. NN | ||||||
| Einwohner: | 518 (2013)[1] | ||||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | ||||||
| Postleitzahl: | 96274 | ||||||
| Vorwahl: | 09533 | ||||||
Luftbild von Osten | |||||||
| Jahr | 1875 | 1900 | 1925 | 1950 | 1970 | 1987 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 319[9] | 307[10] | 263[7] | 434[11] | 284[12] | 361[8] | 518[1] |
Sehenswürdigkeiten
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Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche ist eine klassizistische Saalbaukirche, deren Kirchenschiff 1831 bis 1836 errichtet wurde. Der im Kern spätmittelalterliche Chorturm mit einem Kreuzgewölbe stammt aus dem 13. Jahrhundert und erhielt 1608 einen hohen Spitzhelm mit vier Ecktürmchen. Von der Ausstattung ist der Baldachinkanzelaltar aus der Schweinfurter Kunstschreinerwerkstatt der Brüder Stößel erwähnenswert. Die Orgel baute 1834 Georg Christoph Hofmann aus Neustadt.[13]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsblatt von 1851
- Johann Kaspar Bundschuh: Gleussen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 334–335 (Digitalisat).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Bernd Fiedler, Herbert Fertsch: Bodelstadt. In Broschüre: 1225 Jahre Itzgrund, S. 11–14.
- ↑ Dorothea Fastnacht: Staffelstein. Ehemaliger Landkreis Staffelstein. Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Oberfranken. Band 5: Staffelstein. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2007, ISBN 978-3-7696-6861-2, S. 129.
- 1 2 3 Armin Leistner: Zur Geschichte von Gleußen; Die Urkunden und Münzen im Kirchturmknopf. Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 1979, S. 115–136.
- ↑ Archivierte Kopie ( des vom 26. März 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Pleikard Joseph Stumpf: Gleussen. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches. Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991, S. 638–639 (Digitalisat).
- ↑ Wolfgang Vatke: Coburger Brauereien Stadt und Land. Veste-Verlag Roßteutscher, Coburg 2008, ISBN 978-3-925431-03-6, S. 195.
- 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1158. (Digitalisat).
- 1 2 Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 299. (Digitalisat).
- ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1122., urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1121. (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 999. (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 152. (Digitalisat).
- ↑ Lothar Hofmann: Denkmale Region Coburg – Neustadt – Sonneberg: Orte der Einkehr und des Gebets. Historische Sakralbauten. Ein Führer durch die Kirchen der Landkreise Coburg und Sonneberg. Verlag Gerätemuseum des Coburger Landes, Ahorn 2007, ISBN 3-930531-04-6, S. 52.
