Das Kirchdorf liegt am Fuß des 591m hohen Hüppberges, 3km westlich von Oberelsbach. Die Sonder, ein Zufluss der Els, fließt hindurch. Am Westrand des Ortes verläuft die Kreisstraße NES13, die südwärts nach Weisbach führt.
Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Gindolf stammt aus dem Jahr 1272. Die Hintergründe der Entstehung des Ortes sind unsicher, ebenso wie die Herkunft des Ortsnamens, er stammt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vom heiligen Gandolf ab.
Seit 2008 feiert die Dorfgemeinschaft den Weideabtrieb. Initiiert wurde die Veranstaltung im Rahmen eines geförderten Beweidungsprojekts durch Naturschutzbehörden. 2024 wurden 40 Rinder der Rasse Gelbes Frankenvieh, rund 1500 Rhönschafe, ungefähr 100 Ziegen verschiedener Rassen und ein Dutzend Alpakas vor 4000 Zuschauern auf die Festwiese am Ortsrand geleitet.[6]