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Gilbert Bodart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Gilbert Bodart
Personalia
Geburtstag 2. September 1962
Geburtsort Ougrée, Belgien
Größe 181 cm
Position Torwart
Junioren
Jahre Station
1972–1976 CS Verlaine
1976–1981 Standard Lüttich
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1981–1996 Standard Lüttich 449 (9)
1996–1997 Girondins Bordeaux 38 (0)
1997–1998 Standard Lüttich 21 (4)
1998–2000 Brescia Calcio 55 (0)
2000–2001 FC Ravenna 13 (0)
2001–2002 KSK Beveren 11 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1980 Belgien U19 1 (0)
1985–1995 Belgien 12 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2002–2003 CS Visé
2003–2005 KV Ostende
2005 Eendracht Aalst
2005–2006 R.A.A. La Louvière
2006–2008 KSK Wevelgem City
2008 Union Rochefortoise
2012 RRFC Montegnée
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Gilbert Bodart (* 2. September 1962 in Ougrée) ist ein ehemaliger belgischer Fußballtorwart und -trainer. Er bestritt zwölf Länderspiele und nahm mit der Nationalmannschaft an zwei Weltmeisterschaften teil. Auf Vereinsebene gewann er mit Standard Lüttich zwei Mal die Meisterschaft und wurde vier Mal als Belgiens Torhüter des Jahres ausgezeichnet.

Gilbert Bodart, Sohn des Torhüters Jean Bodart, begann seine sportliche Laufbahn zunächst im Tennis, wandte sich jedoch früh dem Fußball zu und spielte zunächst bei einem kleinen Verein in Verlaine. 1976 wechselte er in die Jugendabteilung von Standard Lüttich. Sein Profidebüt gab er 1981, er blieb bis 1996 bei Lüttich und entwickelte sich zu einer prägenden Figur. 1996 wechselte er zu Girondins Bordeaux nach Frankreich, wo er eine Saison spielte, den vierten Tabellenplatz erreichte und als bester Torhüter der Liga ausgezeichnet wurde. Zudem stand er im Finale des Ligapokals, das im Elfmeterschießen verloren ging. Anschließend kehrte er für eine Saison zu Standard Lüttich zurück, bevor er nach Italien zu Brescia und später zu Ravenna wechselte. Seine Karriere beendete er 2002 beim KSK Beveren.

Nationalmannschaft

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Gilbert Bodart debütierte im April 1986 in der A-Nationalmannschaft beim Freundschaftsspiel gegen Bulgarien. Aufgrund der starken Konkurrenz kam er nur selten zum Einsatz. Er nahm an der Weltmeisterschaft 1986 als Ersatztorwart hinter Jean-Marie Pfaff und an der Weltmeisterschaft 1990 als Ersatz von Michel Preud’homme teil. Insgesamt bestritt er zwischen 1986 und 1995 zwölf Länderspiele, zuletzt in der Qualifikation zur Europameisterschaft 1996 gegen Dänemark.

Nach seiner aktiven Karriere begann Bodart als Trainer beim CS Visé. Er trainierte verschiedene belgische Vereine, unter anderem R.A.A. La Louvière in der Division 1A.

Standard Lüttich

  • Belgischer Torwart des Jahres: 1985, 1986, 1992, 1995

Sein Neffe Arnaud Bodart (* 1998) ist ebenfalls Profifußballspieler.[1]

Im März 2024 unternahm er einen Selbstmordversuch, indem er in die Maas sprang.[2]

Einzelnachweise

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  1. Gilbert Bodart. In: halloffame.standardliege.be. Abgerufen am 11. April 2026 (englisch).
  2. Ex-doelman Gilbert Bodart na zelfmoordpoging en week in de gevangenis weer op vrije voeten. In: hln.be. 18. März 2024, abgerufen am 11. April 2026 (flämisch).