Gerega
Gerega Gemeinde Bürgel | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 55′ N, 11° 45′ O | |
| Höhe: | 280 m ü. NN | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |
| Eingemeindet nach: | Beulbar-Ilmsdorf | |
| Postleitzahl: | 07616 | |
| Vorwahl: | 036692 | |
Lage von Gerega in Thüringen
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Hauptstrasse Gerega | ||
Gerega ist ein Ortsteil der Stadt Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Die Ortsteile Beulbar, Ilmsdorf und Gerega haben eine gemeinsame Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.[1] Die Gemarkung Gerega umfasst diesen Ortsteil mit 34 Einwohnern (Stand ca. 2011) und einer Fläche von 1,04 km².[2]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler Gerega ist der südliche Nachbar von Beulbar und liegt auch an der ehemaligen Handelsstraße in Richtung Leipzig und Altenburg über die Gleisefurt Quere bei Bürgel und auch zurück. Heute nutzen die Einwohner über eine Ortsverbindungsstraße die Landesstraßen 1075, 2316 oder 2315 um in das Umland zu gelangen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler Gerega wurde am 7. Dezember 1358 urkundlich erstmals genannt.[3] Der Weiler war Eigentum des Klosters Bürgel und kam nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.[4] Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,[5] welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte.[6] 1920 kam Gerega zum Land Thüringen. Am 1. Juli 1950 wurde Gerega nach Beulbar-Ilmsdorf eingemeindet.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hauptsatzung. (PDF; 4,15 MB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Kölleda, abgerufen im Dezember 2025.
- ↑ Gemarkung Gerega, Stadt Bürgel. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.
- ↑ Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 87.
- ↑ Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.
- ↑ Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach, 1827. Abgerufen am 7. Dezember 2023.
- ↑ II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.
