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Gerd Wallner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Gerd Karl-Philipp Wallner (* 9. März 1945 in Kappel heute Niedereschach) ist ein deutscher Generalarzt außer Dienst der Luftwaffe der Bundeswehr.[1]

Wallner absolvierte nach dem Abitur einen zweijährigen Studienaufenthalt in Cordoba in Argentinien. Am 1. April 1967 trat er als Offizieranwärter in die Luftwaffe ein und durchlief die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes. Er wurde als Kompaniechef im Luftwaffensanitätsausbildungsbataillon verwendet.[2]

1970 wurde Wallner in die Laufbahn der Sanitätsoffiziere übernommen. Von 1970 bis 1976 studierte er Humanmedizin an der Universität Würzburg und war Medizinalassistent in Bad Mergentheim und Ochsenfurt. 1977 erfolgte die Approbation zum Arzt und die Ernennung zum Stabsarzt. Es folgte eine Verwendung als Staffelchef der Luftwaffensanitätsstaffel an der Sanitätsschule der Luftwaffe in Klingholz. Von Juli 1978 bis Juni 1979 durchlief er eine klinische Weiterbildung am William Beaumont Army Medical Center in El Paso in Texas und anschließend die Ausbildung zum Fliegerarzt. Er promovierte 1978 am Fachbereich Medizin der Universität Würzburg zum Doktor der Medizin.[2]

Von 1980 bis 1983 war Wallner Staffelchef der Luftwaffensanitätsstaffel des Luftwaffenausbildungsregiments in Budel in den Niederlanden, Leiter des Sanitätszentrums in Budel und Standortarzt für alle in den Niederlanden stationierten deutschen Soldaten. Von 1983 bis 1987 war er Sanitätsstabsoffizier im internationalen medizinischen Beraterstab beim Supreme Allied Commander Europe im Supreme Headquarters Allied Powers Europe der NATO in Belgien und von 1987 bis 2001 im Sanitätsamt der Bundeswehr G 3 und Leitender Sanitätsoffizier der Zentralen Sanitätsdienststellen der Bundeswehr, zuletzt als Oberstarzt.[2][3][4]

Im April 2001 wurde Wallner Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses Ulm[5] und mit Ablauf des März 2006 in den Ruhestand versetzt.[6]

Wallner lebt in Troisdorf,[7] ist katholisch, verheiratet und hat drei Kinder.[2]

  • Aspirin zur Wehenhemmung: Wirkung von Aspirin auf Tragzeit und Geburtsdauer der Ratte. Würzburg 1978, DNB 790882027 (48 S., Dissertation).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Clemens Range: Die geduldete Armee: 50 Jahre Bundeswehr. Translimes Media, Berlin 2005, ISBN 978-3-00-015382-2, S. 290.
  2. 1 2 3 4 5 6 Sadlowski 2005 a. a. O.
  3. ↑ Nanda Sonja Wörpel: Die Geschichte der Bundeswehrkrankenhäuser Hamburg, Kiel, Bad Zwischenahn und Glückstadt. Dessau 2022, DNB 1274639034, S. 44 (PDF – Fn. 155).
  4. ↑ https://www.aerzteblatt.de/archiv/berufen-51487c3e-d38a-4dc6-9ca4-eee599894b38
  5. ↑ Carmen Gertrud Palau: Die Geschichte der Bundeswehrkrankenhäuser Ulm, Amberg, München, Wildbad und Kempten von 1957 bis 2015. München 2020, DNB 121846674X, S. 95 (PDF).
  6. ↑ Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 2007/2008. Bernard & Graefe, Bonn 2007, ISBN 978-3-7637-6276-7, S. 15.
  7. ↑ https://wmm-online.de/957288b4-e7e5-4b35-aae6-27d52d85d039/2592