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Georg Mager

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Georg Mager (* 10. Dezember 1951 in Walberberg heute Bornheim) ist ein deutscher Generalarzt außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.

Mager absolvierte 1971 das Abitur am Städtischen Alt- und Neusprachlichen Gymnasium in Brühl und trat im selben Jahr in die Bundeswehr ein. Von 1972 bis 1981 studierte er Humanmedizin, Psychologie und Kunstgeschichte sowie vergleichende Religionswissenschaften an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1978 schloss er das Studium mit der ärztlichen Prüfung ab, war Assistenzarzt in der Inneren Abteilung des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz und es erfolgte die Ernennung zum Stabsarzt, die Approbation zum Arzt sowie die Promotion zum Doktor der Medizin.

Von 1978 bis 1981 war Mager Truppenarzt und Betriebsarzt im Sanitätsbereich beim Heeresamt in Köln, wo er 1980 Oberstabsarzt wurde, von 1981 bis 1983 Assistenzarzt in der Inneren Abteilung des Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, wurde 1983 Oberfeldarzt, war von 1983 bis 1986 Referent in der Inspektion des Sanitäts- und Gesundheitswesens II 3 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und von 1986 bis 1989 Wissenschaftlicher Assistent in den Kliniken II und III für Innere Medizin der Universität zu Köln mit Weiterbildung zum Internisten. 1989 wurde er Facharzt für Innere Medizin. Von 1989 bis 1990 wurde er im Teilgebiet Kardiologie weitergebildet und war Oberarzt in der Klinik III für Innere Medizin der Universität zu Köln.

1991 erfolgte Magers Habilitation für das Fach Innere Medizin durch die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln. Von 1991 bis 1997 war er Leiter des Sanitätsbereichs beim Heeresamt in Köln sowie im Bereich Forschung und Lehre an der Klinik III für Innere Medizin der Universität zu Köln tätig. Von 1997 bis 2001 war er Leiter des Bundeswehrsanitätszentrums Bonn, wo er 1998 Oberstarzt wurde, hatte eine Lehrtätigkeit an der Medizinischen Fakultät der Universität Köln und war forschend im Bereich Gesundheitsökonomie, Krankenhausmanagement und Präventivmedizin tätig. Von 2001 bis 2008 war er Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses Berlin und 2002 wurde ihm die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Innere Medizin durch die Charité der Humboldt-Universität zu Berlin erteilt.

Ab August 2008 war Mager Chefarzt des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz, wurde 2009 zum Generalarzt ernannt, war ab November 2010 Stabsabteilungsleiter I im Stab des Inspekteurs des Sanitätsdienstes im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und wurde mit Ablauf des September 2012 in den Ruhestand versetzt.[1]

  • Differentialtherapeutische Aspekte der schweren Herzinsuffizienz. Köln 1991 (Habilitationsschrift).
  • Vergleich der Effektivität der Kombinations-Behandlung der Lungentuberkulose mit INH-Streptomycin und INH-Streptomycin-Ultralan, dargestellt an Sputumkonversion, Kavernenverhalten und Behandlungsdauer. Bonn 1978, DNB 790898721 (132 S., Dissertation).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenstellen. Bundesministerium der Verteidigung, 4. Oktober 2012, abgerufen am 28. September 2026.
  2. ↑ Bekanntgabe der Ordensträgerinnen und Ordensträger. In: bundespraesident.de. 1. Mai 2013, abgerufen am 28. September 2026.