Geltolfing
Geltolfing Gemeinde Aiterhofen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | 48° 50′ N, 12° 37′ O | ||||||||
| Höhe: | 339 m ü. NHN | ||||||||
| Fläche: | 5,88 km² | ||||||||
| Einwohner: | 339 (25. Mai 1987)[1] | ||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner/km² | ||||||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | ||||||||
| Postleitzahl: | 94330 | ||||||||
| Vorwahl: | 09421 | ||||||||
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul | |||||||||
| 1840 | 1871 | 1900 | 1925 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1975 | 1987[1] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 254 | 249 | 277 | 284 | 309 | 444 | 333 | 340 | 377 | 339 |
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1715 wurde am Ufer der Aitrach der Grundstein für die jetzige Kirche St. Peter und Paul gelegt. Erbauer und vermutlich auch Plangestalter war der Straubinger Stadtmauerermeister Jakob Ruesch. Die Kuppel des Kirchturmes ist das Werk des Straubinger Stadtzimmerermeisters Johann Attenberger. 1718 war die Kirche vollendet.
Im 19. Jahrhundert wurde die Barockausstattung aus der Kirche entfernt und durch eine neugotische Einrichtung ersetzt, an deren Stelle im 20. Jahrhundert eine moderne Ausstattung trat. Erhalten blieb der 1772 von Christian Wink geschaffene Kreuzweg.
Das Schloss ist eine vierflügelige, zweigeschossige Weiherhaus-Anlage mit geräumigem Innenhof. Es wurde um 1595 bis 1598 neu erbaut und 1776 sowie 1780 barockisiert. Das Eingangstor befindet sich an der Westecke, über den Schlossgraben führt eine rundbogige Brücke. Das Schloss ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Geltolfing in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 18. November 2021.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Fortschreibung anhand der Summe der Einwohnerzahlen der Orte der ehemaligen Gemeinde. Quelle der Einzelwerte: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 233 (Digitalisat).
- ↑ Gemarkung Geltolfing auf geolytics.de, abgerufen am 18. November 2021
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 632.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt: Die Gemeinden Bayerns. Änderungen im Bestand und Gebiet von 1840 bis 1975. Heft 350 der Beiträge zur Statistik Bayerns, Seite 62
