Geestefeld
Geestefeld Gemeinde Dörverden | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 52′ N, 9° 14′ O | |
| Fläche: | 1,48 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1929 | |
| Eingemeindet nach: | Stedorf | |
| Postleitzahl: | 27313 | |
| Vorwahl: | 04234 | |
Lage von Geestefeld in Niedersachsen | ||
Geestefeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Dörverden im Landkreis Verden in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Dörverden gehört Geestefeld zur Ortschaft Stedorf.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler Geestefeld liegt etwa drei Kilometer nördlich des Ortskerns von Dörverden etwas abseits der Bundesstraße 215.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geestefeld gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Westen im Kurfürstentum Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Rethem des Departements der Wesermündung. 1814 fiel Geestefeld an Hannover zurück und gehörte dort zunächst zum Amt Westen-Thedinghausen, dann ab 1852 zum Amt Westen und ab 1859 zum Amt Verden. 1867 fiel die Gemeinde Geestefeld, zu der auch der Hof Borstel gehörte, mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Verden. Am 1. Januar 1929 wurde Geestefeld in die südliche Nachbargemeinde Stedorf eingemeindet.[2] Stedorf wiederum wurde am 1. Oktober 1962 Teil der Gemeinde Dörverden.[3]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 61 | [4] |
| 1845 | 67 | [5] |
| 1871 | 64 | [6] |
| 1885 | 52 | [7] |
| 1895 | 46 | [1] |
| 1910 | 56 | [8] |
Bau- und Bodendenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Fachwerkspeicher Geestefeld 5 ist ein Baudenkmal. Drei Wurten im Ortskern von Geestefeld sind Bodendenkmale.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Volkszählung 1895
- ↑ Große Not vor fast 100 Jahren. In: https://www.kreiszeitung.de. 13. Dezember 2013, abgerufen am 3. Februar 2026.
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1962
- ↑ Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 113 (google.de).
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 64 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Landkreis Verden. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2022.
