GCW Zero
| GCW Zero | ||
|---|---|---|
| Hersteller | Game Consoles Worldwide | |
| Typ | Handheld-Konsole | |
| Veröffentlichung |
| |
| Hauptprozessor | Ingenic JZ4770, 1 GHz (MIPS-Architektur) | |
| Grafikprozessor | Vivante GC860 (unterstützt OpenGL ES 2.0) | |
| Speichermedien | microSD-Karten | |
| Controller | Gamepad | |
Der GCW Zero ist eine Linux-basierte Handheld-Konsole von Game Consoles Worldwide. Der GCW Zero wurde ermöglicht durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter im Januar 2013.
Überblick
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der GCW Zero wurde konzipiert, um Spiele von Homebrew-/Independent-Spieleentwicklern zu spielen, als auch um Emulatoren für klassische Spielsysteme auszuführen.[1]
Unterstützte Systeme beinhalten auch solche Spielkonsolen wie Neo Geo, Sega Mega Drive, Sega Master System, Sega Game Gear, Nintendo Entertainment System, Super Nintendo Entertainment System, und MSX, als auch Arcade-Automaten mithilfe des Emulators Final Burn Alpha. Für ScummVM existiert seit der Version 1.8 eine eigene Portierung für den GCW Zero.[2]
Das verwendete Betriebssystem OpenDingux war ursprünglich für den Dingoo A320/A330 entwickelt worden[3] und wurde für den GCW Zero portiert.[4] Als GUI-Frontend dient eine Portierung von GMenu2x, das ursprünglich für den GP2X entwickelt worden war.[5]
Spezifikationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Prozessor | Ingenic JZ4770, 1000 MHz (MIPS-Architektur) |
| Arbeitsspeicher | 512 MB DDR2 |
| Interner Speicher | 16 GB microSDHC-Karte vorinstalliert (kann ausgetauscht oder erweitert werden), davon ca. 14 GB unbelegt |
| Zusätzlicher Speicher | bis zu 32 GB mit microSDHC oder bis zu 64 GB mit microSDXC (nach Formatierung mit einem unterstützten Dateisystem, z. B. ext4 oder FAT32) |
| Eingabe | Steuerkreuz, ABXY-Knöpfe, Schultertasten, Start- u. Select-Knopf, analoger Joystick, Power-Slider |
| Ausgabe | integrierter Stereo-Lautsprecher; kein TV-Ausgang, sondern AV-Ausgang: vierpolig ausgeführte Klinkenbuchse, die sich auch als Kopfhöreranschluss nutzen lässt und mittels Adapter sowohl Videocomposite-Signal als auch Stereo-Audio via Cinchstecker zur Verfügung stellt |
| Konnektivität | Mini-USB 2.0 OTG, Mini-HDMI 1.3-Ausgang, 3.5 mm A/V Port für Kopfhörer und analog TV-Out, Wi-Fi 802.11 b/g/n 2.4 GHz |
| Bildschirm | 3,5" LCD, 320×240 Pixel (4:3 Seitenverhältnis), LED-Backlight |
| Akkumulator | 3,7 V (2200 mAh) Li-Ion, Laufzeit ungefähr 7–10 Stunden |
| Sonstiges | Mikrofon (Mono), Beschleunigungssensor, Vibrationsmotor, integriertes FM-Radio, Reset-Taster, 2 Status-LEDs |
| Abmessungen | 143 mm × 70 mm × 18 mm |
| Gewicht | 225 g |
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Rezeption war im Allgemeinen positiv und konzentrierte sich auf die Emulationsfähigkeiten des Gerätes. Steve Tilley von der Zeitung Toronto Sun stellte die urheberrechtsverletzende Herkunft vieler im Internet kursierender Spiele-ROMs heraus. Dennoch sprach er in den höchsten Tönen von dem Gerät, und beschrieb es als das "Halten eines Stücks meiner Kindheit in meinen Händen".[6] David Heywood von der Zeitung Micro Mart lobte die exzellente Verarbeitungsqualität des Geräts sowie die Verwendung eines Betriebssystems (OpenDingux), welches bereits weit verbreitet unter Handheld-Konsolen war.[7]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ GCW Zero: Offener Linux-Handheld nimmt Anlauf auf Kickstarter derStandard.at, abgerufen am 23. Februar 2016.
- ↑ ScummVM 1.8.0 "Lost with Sherlock" is finally there!, abgerufen am 30. März 2016.
- ↑ OpenDingux Releases ( vom 4. November 2014 im Internet Archive), abgerufen am 30. Mai 2016.
- ↑ Repositories auf GitHub, abgerufen am 30. Mai 2016.
- ↑ GMenu2X - Powerful frontend for the GP2X, Wiz and Caanoo, abgerufen am 30. Mai 2016.
- ↑ Old-school gaming on the sly with the GCW Zero Toronto Sun, abgerufen am 20. März 2016.
- ↑ Open-source handhelds group test: GCW Zero review ( vom 21. Juni 2015 im Internet Archive), abgerufen am 20. März 2016.