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Friedrich Bergius

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Friedrich Bergius

Friedrich Carl Rudolf Bergius (* 11. Oktober 1884 in Goldschmieden bei Breslau, Provinz Schlesien; † 30. März 1949 in Buenos Aires) war ein deutscher Chemiker und Unternehmer. Er schuf die Grundlage für das Bergius-Pier-Verfahren zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe aus Kohle und Wasserstoff sowie ein Verfahren zur Umwandlung von Holz in Zucker. 1931 erhielt Bergius den Nobelpreis für Chemie.

Friedrich Bergius stammte aus einer altehrwürdigen deutschen Gelehrten-, Theologen-, Staatsbeamten- und Unternehmerfamilie. Sein Vater, Heinrich Franz Albert Bergius (1848–1906), war Kaufmann und Besitzer der Chemischen Fabrik Goldschmieden H. Bergius & Co. Zu seinen Vorfahren zählen unter anderem der Pädagoge, Rhetoriker und evangelische Theologe Konrad Bergius (1544–1592), der Rektor und Domprediger Johann Bergius (1587–1658), der Verwaltungswissenschaftler Johann Heinrich Ludwig Bergius (1718–1781) und Carl Julius Bergius (1804–1871), Professor der Nationalökonomie in Breslau. Die Mutter Marie, geb. Haase, war eine Tochter des Altphilologen Friedrich Haase. Friedrich Bergius hatte vier Schwestern: Johanna, Frieda, Julie und Margarete.

Aufgewachsen im väterlichen Betrieb, in dem Bauxit aus Südfrankreich zu Tonerde (Aluminiumoxid) umgewandelt und anschließend zur Weiterverarbeitung in die Schweiz verschickt wurde, entwickelte Bergius bereits als Schüler ein großes Interesse für die Chemie. Unter der Anleitung seines Vaters studierte er früh die praktischen Arbeitsabläufe der Fabrik und machte sich so schon in jungen Jahren mit komplexen chemisch-technischen Prozessen vertraut. In dem Familienunternehmen waren zeitweise über 800 Menschen beschäftigt.[1]

Bergius war Schüler des Realgymnasiums am Zwinger in Breslau und ging nach seiner Reifeprüfung als Volontär in die Friedrich Wilhelms-Hütte nach Mülheim an der Ruhr. Im Anschluss nahm er ab 1903 an der Universität Breslau ein Studium in den Fächern Chemie und chemische Technologie auf. Die herausragenden Dozenten, bei denen er studierte, waren Walter Herz (1875–1930), Albert Ladenburg (1842–1911) und Richard Abegg (1869–1910). Im Jahr 1907 erlangte er in Leipzig die Promotion bei Arthur Hantzsch (1857–1935) mit dem Thema Über absolute Schwefelsäure als Lösungsmittel zum Dr. phil.[2]

Anschließend wechselte Bergius für zwei Semester nach Berlin zu Walther Nernst und befasste sich am Institut für Physikalische Chemie mit chemischen Gleichgewichten von Gasreaktionen; dort lernte er den Chemiker Matthias Pier kennen. Er baute sein Wissen 1909 bei Fritz Haber in Karlsruhe durch zusätzliche Kenntnisse auf dem Gebiet der Hochdruckreaktionen aus.

Im Sommersemester 1909 wechselte er zum Physikalischen Institut nach Hannover, an dem Max Bodenstein lehrte. Aufgrund der wenig zureichenden Sicherheitsausstattung am Institut richtete sich Bergius in unmittelbarer Nähe des Instituts ein Privatlabor ein.[3] 1912 wurde Bergius mit seiner Habilitationsschrift Anwendung hoher Drucke bei chemischen Vorgängen und die Nachbildung des Entstehungsprozesses der Steinkohle bei den Gutachtern Bodenstein und Hermann Ost zum Dozenten für reine und angewandte physikalische Chemie an der TH Hannover habilitiert.

Kohleverflüssigung

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Zusammen mit dem aus St. Gallen stammenden Johann (John) Billwiller (1886–1975)[4] und dem Krimdeutschen Hugo Specht (1885–1964)[5] führte Bergius in seinem Privatlabor in Hannover zwischen 1910 und 1913 Experimente zur künstlichen Inkohlung von Torf, Holz, Cellulose und Lignin durch. Dabei wurden die Materialien unter hohem Druck und erhöhter Temperatur in geschlossenen Behältern (Autoklav) behandelt. Ziel war es zu zeigen, dass sich unter geologisch ähnlichen Bedingungen Stoffe erzeugen lassen, die Steinkohle ähneln. Diese Arbeiten lieferten wichtige experimentelle Hinweise darauf, wie Kohle in der Natur entstehen kann.[6]

Aus den Inkohlungsversuchen entwickelte Bergius mit seinen Assistenten die ersten erfolgreichen Versuche zur Kohleverflüssigung. Am 8. August 1913 gelang es, das entstandene Inkohlungsprodukt des Torfs bei 450 °C und einem Wasserstoffdruck von 150 atm in eine benzolähnliche organische Flüssigkeit umzuwandeln. Im selben Jahr meldete er zusammen mit John Billwiller ein Patent zur Herstellung flüssiger Kohlenwasserstoffe aus Kohle an.[7]

Das entwickelte Hochdruckverfahren zur Hydrierung bildete die Grundlage für die spätere großtechnische Kohleverflüssigung und erhielt die Bezeichnung Bergius-Billwiller-Verfahren.[8] Es ermöglichte erstmals unabhängig von Erdöl die Herstellung synthetischer Kraftstoffe. Während Billwiller wissenschaftshistorisch im Hintergrund blieb, erlangte Bergius durch das Verfahren weltweite Bekanntheit. Dieser Diskrepanz lag eine Auseinandersetzung zwischen den beiden zugrunde, in deren Folge Billwiller vertraglich auf seine Rechte verzichtete.[9] In seiner Nobelvorlesung (1931) verwies Bergius jedoch ausdrücklich auf die Zusammenarbeit und gemeinsame Erfindung mit John Billwiller.[10]

Am 1. Januar 1914 trat Bergius in die Theodor Goldschmidt AG in Essen ein und übernahm die Leitung des wissenschaftlichen Labors. Er gehörte außerdem dem Vorstand des Unternehmens an. Für die Überprüfung der bisherigen Erkenntnisse aus der Kohleforschung wurde das Labor 1916 nach Mannheim-Rheinau verlegt, wo eine technische Versuchsanlage entstand. Die geplante großindustrielle Nutzung der Kohleverflüssigung erforderte hohe Investitionen, was 1918 zur Gründung des Konsortiums für Kohlechemie führte.

Der Versuch, die industrielle Laborforschung zu überspringen und das Verfahren unmittelbar in eine großtechnische Produktion zu überführen, scheiterte. Im Verlauf seiner Arbeiten hatte Bergius nicht nur rund fünf Millionen Goldmark für die Entwicklung und die damit verbundenen Versuche aufgewendet, sondern zunehmend auch das Vertrauen seines Förderers Karl Goldschmidt verloren. Die hohen Kosten und das Ausbleiben eines wirtschaftlich nutzbaren Durchbruchs führten schließlich dazu, dass Goldschmidt die weitere Unterstützung einstellte und das Arbeitsverhältnis 1919 beendet wurde.[11] Bergius arbeitete fortan allein weiter.[12]

Bergius-Pier-Verfahren

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Anfang der 1920er Jahre stand Bergius vor dem Problem, dass die technische Weiterentwicklung seines Hochdruckverfahrens erhebliche finanzielle Mittel erforderte. Die Forschungskosten erwiesen sich im von Inflation geprägten Deutschland der Nachkriegszeit als so hoch, dass die vorhandenen Mittel erschöpft waren. Zur Finanzierung der weiteren Entwicklung begann Bergius daher, die Rechte an seinem Verfahren in verschiedene Unternehmens- und Lizenzkonstruktionen einzubringen.[13]

1922 erwarb die Steinkohlen-Bergin AG (Kobergin), deren Trägerin die Gesellschaft für Teerverwertung war, die deutschen Schutzrechte des Bergius-Verfahrens für die Hydrierung von Steinkohle, Steinkohlenteeren und Steinkohlenteerderivaten. Bergius gab damit jedoch nicht sämtliche Rechte an seinem Verfahren auf. Bereits 1920 war in Den Haag die Deberg Company gegründet worden, die die Rechte außerhalb Deutschlands kontrollierte. 1921 gingen diese Rechte an die International Bergin Company (IBC) über, die gemeinsam von Bergius und der niederländischen Bataafse Petroleum Maatschappij (Shell) gegründet wurde. Die IBC verfügte damit über die ausländischen Rechte am Bergius-Verfahren und sollte dessen internationale Verwertung ermöglichen.[13]

Im Juli 1925 verkaufte Bergius die Patentrechte zur Hydrierung von Braunkohle für eine Million Reichsmark (RM) an die BASF.[14][15] Nach der Gründung der IG Farben im November 1925 gingen diese Rechte auf den neuen Konzern über. 1926 erwarb die IG Farben zudem den größten Teil der internationalen Bergius-Patentrechte von Shell.[13] Ferner kaufte sich der Konzern massiv in die Steinkohlen-Bergin AG ein und übernahm eine Aktienmehrheit von 65 Prozent; die restlichen 35 Prozent verblieben bei der Gesellschaft für Teerverwertung.[16] Damit verfügte die I.G. Farben nicht nur über die ausschließlichen Bergius-Patentrechte für die Braunkohle, sondern hatte sich zugleich über die Kobergin AG die Mitbenutzung des Verfahrens für Steinkohle gesichert.[17]

In diesem Zuge übernahm Matthias Pier im Auftrag der I.G. Farben die technische Weiterentwicklung des Bergius-Billwiller-Verfahrens. Er verbesserte insbesondere die Katalysatoren, die Reaktionsführung und die großtechnische Umsetzung, sodass das Verfahren ab 1927 in den Leunawerken zur industriellen Herstellung synthetischer Kraftstoffe (Leuna-Benzin) eingesetzt werden konnte. Aufgrund dieser entscheidenden Weiterentwicklung erhielt das Verfahren der I.G. Farben den Namen Bergius-Pier-Verfahren.[18]

Von der I.G. Farben war für Bergius eine zehnjährige Beratertätigkeit vorgesehen, von welcher er jedoch keinen Gebrauch machte und er insofern bei der weiteren Verfahrensentwicklung ausschied. Für seine Verdienste um die Entdeckung und Entwicklung der chemischen Hochdruckverfahren erhielt Friedrich Bergius am 10. Dezember 1931 den Nobelpreis für Chemie. Bergius sagte bei der Preisverleihung in Stockholm, er habe sich „das Ziel gesetzt, Erkenntnisse zu suchen, die der Menschheit nutzen sollten“.[12] Mit ihm war ein Gerichtsvollzieher angereist, der das Preisgeld von Bergius einbehielt.[19]

Holzverzuckerung

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Bereits im Jahr 1916 hatte sich Bergius bei der Theodor Goldschmidt AG mit der chemischen Konversion von Holz zu Zucker befasst. Ab 1925, nach dem Verkauf seiner Patente, widmete er sich intensiv der Holzchemie, einem Fachgebiet der Naturwissenschaften, das sich mit der chemischen Zusammensetzung von Holz, den Eigenschaften seiner Inhaltsstoffe sowie deren technischer Umwandlung beschäftigt. Unter der Leitung von Bergius entstand in den Folgejahren in Mannheim-Rheinau die erste Anlage zur Holzverzuckerung.[20]

Experimentell konnte Bergius nachweisen, dass aus 100 kg Holz eine Zuckerausbeute von rund 66 kg erzielt werden kann.[21] Die verfahrenstechnische Umsetzung zu einer kontinuierlich betriebenen Großanlage erwies sich jedoch als hochkomplex. Zudem hielt sich Bergius nur selten in Mannheim auf. Seine Haupttätigkeit zu dieser Zeit bestand darin, in ganz Deutschland unterwegs zu sein, um Geld für weitere Forschungen aufzutreiben. Das Labor wurde stattdessen von Hugo Specht betrieben, der ab 1916 in Rheinau lebte.[22]

Die Weltwirtschaftskrise von 1929 gefährdete die Fortführung der kostenintensiven Forschungsprojekte nachhaltig. Trotz des Einsatzes seines privaten Vermögens sowie einer weitreichenden Fremdkapitalaufnahme konnte Bergius die Zahlungsunfähigkeit nicht abwenden und musste schließlich Insolvenz anmelden.[23]

Ab 1933 verbesserte sich seine wirtschaftliche Situation deutlich. Bergius erhielt Beratungsaufträge, Lizenzeinnahmen und eine stärkere Anerkennung seiner Verfahren. Sein Name wurde zudem von den Nationalsozialisten als Beispiel deutscher wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit hervorgehoben. Seine Verfahren zur Kohlehydrierung und zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe passten zur nationalsozialistischen Autarkiepolitik, die auf eine Verringerung der Abhängigkeit von Erdölimporten abzielte. Dadurch erhielt er staatliche Unterstützung für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.[19]

Neben den 1927 in Leuna errichteten Anlagen, gingen zwischen 1936 und 1944 im deutschen Einflussbereich 17 Hydrierwerke zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe im Bergius-Pier-Verfahren in Betrieb. Weitere befanden sich im In- und Ausland im Aufbau.[18] Vielseitig begabt, auch als wissenschaftlicher Schriftsteller, wusste Bergius seine Arbeit in verschiedenen Artikeln, Vorträgen und Interviews zu vermarkten. Um die Mittel für seine Unternehmen zu erhalten, organisierte er verschiedene internationale Konsortien und ersann komplizierte kaufmännische Konstruktionen. Bergius stand der NS-Wirtschaftspolitik positiv gegenüber und trat der NSDAP bei, deren führende Repräsentanten er persönlich kennenlernte.[19]

Zu Hermann Görings Hochzeitsfeier überreichte Bergius am 10. April 1935 eine Marzipantorte, die unter Verwendung von Holzzucker aus der Rheinauer Testanlage hergestellt worden war. 1936 entschied Göring, die Holzverzuckerung in den Vierjahresplan zur Rohstoffsicherung aufzunehmen. Entgegen der ursprünglichen Idee, primär Speisezucker für Menschen zu gewinnen, lag die Priorität im Vierjahresplan auf der Produktion von Futterhefe und Eiweißersatz für die Nutztierhaltung. Als Ausgangsrohstoffe für die Verhefung sollten Holzzucker, Sulfitablaugen (Abfall bei der Zellstoffproduktion) und Molken verwendet werden.[24] Ab 1937 entstand in Regensburg ein Holzverzuckerungswerk, das Anfang 1940 nach den Plänen von Bergius in Betrieb ging.[25]

Für Bergius bedeutete die Aufnahme im Jahr 1936 die endgültige finanzielle Absicherung seiner Forschungs- und Produktionsstandorte, womit jedoch gleichzeitig eine verstärkte staatliche Kontrolle durch die Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt einherging.[26] 1938 bemühte sich Bergius um die Anmietung oder den Ankauf des Rhenanenhauses in der Heidelberger Altstadt zur Einrichtung eines chemischen Laboratoriums, zog dann jedoch nach Berlin. Noch gegen Ende des Zweiten Weltkriegs verfügte er in Berlin über ein privates Forschungslabor.[19]

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der Zerstörung und dem anschließenden Betriebsverbot von Bergius-Pier-Anlagen suchte er im Ausland nach neuen Wirkungsfeldern. Zunächst erhielt Bergius Aufträge zum Bau von Chemieanlagen in der Schweiz, der Türkei und in Spanien. 1947 folgte er dem Ruf der argentinischen Regierung, für die er als wissenschaftlicher Berater beim Aufbau einer nationalen chemischen Industrie sowie bei der Lösung von Ernährungsproblemen tätig war. Bergius konnte seine Pläne jedoch nicht mehr verwirklichen, er litt an Diabetes und verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit am 30. März 1949 im Alter von 64 Jahren in Buenos Aires. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Deutschen Friedhof von Chacarita.[27][28]

1908 heiratete Bergius in Hannover Margarethe Sachs (1885–1961). Aus dieser Ehe gingen die Tochter Renate (1910–1988) und der Sohn Johannes (1916–1988) hervor. Die Ehe wurde 1922 geschieden. In zweiter Ehe heiratete Bergius in Heidelberg Ottilie Kratzert (1896–1972). Aus dieser Ehe stammte der Sohn Wolfgang (1925–1975).

Mitgliedschaften

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Auszeichnungen und Ehrungen

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Bergius war Ehrendoktor und Ehrensenator der Universität Heidelberg sowie Ehrendoktor der Universität Hannover und der Harvard University (1936).

Nach Friedrich Bergius wurden im deutschsprachigen Raum mehrere Straßen benannt, unter anderem in Augsburg, Berlin, Duisburg, Hamburg, Köln, Mannheim und Münster. Auch Bildungseinrichtungen wie die Friedrich-Bergius-Oberschule in Berlin-Friedenau und die Bergiusschule in Frankfurt-Sachsenhausen tragen seinen Namen. Die Bergiusstraße im Hamburger Stadtteil Ottensen wurde durch Senatsbeschluss vom 3. August 2026 wegen der Nähe Bergius' zum Nationalsozialismus in Esther-Bejarano-Straße umbenannt.[29]

Schriften (Auswahl)

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  • Anwendung hoher Drucke bei chemischen Vorgängen und die Nachbildung des Entstehungsprozesses der Steinkohle. 1913
  • Verfahren zur Herstellung von flüssigen oder löslich organischen Verbindungen aus Steinkohle und dergleichen. 1913
  • Die Verflüssigung der Kohle. 1925
  • Beiträge zur Theorie der Kohleentstehung. In: Die Naturwissenschaften. 1928
  • Die Herstellung von Zucker aus Holz und anderen Naturstoffen. 1931
  • Chemische Reaktionen auf hohen Druck. Nobelpreisvortrag, 1932
  • Nährstoffe aus deutschem Holz. 1933
  • Ein deutscher Erfinder kämpft gegen die englische Blockade von Edar von Schmidt-Pauli. Berlin 1943
Commons: Friedrich Bergius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Suzanna Wycisk-Müller: Schöpferisches Schlesien von A bis Z. Engelsdorfer Verlag Leipzig, 2014, S. 20.
  2. ↑ Informationen zu und akademischer Stammbaum von Friedrich Bergius bei academictree.org, abgerufen am 6. Januar 2018.
  3. ↑ Robert Haul: Friedrich Bergius (1884–1949). In: Chemie in unserer Zeit. VCH-Verlagsgesellschaft mbH, 19. Jahrgang, April 1985, Weinheim, S. 61–62.
  4. ↑ Anthony N. Stranges: Petroleum from Coal. A Century of Synthesis. Brill 2024, S. 33.
  5. ↑ Hugo Specht Find a Grave, abgerufen am 29. Juli 2026.
  6. ↑ Over ven Bruinkool en Steenkolen. In: De Levende Natuur 24 (10): 304–305 (1920). Natuurtijdschriften, abgerufen am 28. Juli 2026.
  7. ↑ Patent DE301231: Verfahren zur Herstellung von flüssigen oder löslichen organischen Verbindungen aus Steinkohle u. dgl.. Angemeldet am 9. August 1913, veröffentlicht am 26. November 1919, Anmelder: Friedrich Bergius und John Billwiller, Erfinder: Friedrich Bergius und John Billwiller.‌
  8. ↑ Frankfurter Zeitung vom 12. März 1928: Die Kohleverflüssigungsanlagen der AG für Kohleverflüssigung. In: HWWA: AG für Steinkohleverflüssigung und Steinkohleveredelung, Presseartikel 00007. HWWA, abgerufen am 28. Juli 2026.
  9. ↑ Am häuslichen Herd – schweizerische illustrierte Monatsschrift, Band 55 (1951–1952), Heft 11: Ehrgeiz gegen Wahrheit: Schweizerische Pioniere kämpfen um ihr Recht, E-Periodica, abgerufen am 29. Juli 2026.
  10. ↑ Friedrich Bergius: Chemical reactions under high pressure. Nobel Lecture, 21. Mai 1932, S. 260. The Nobel Foundation, abgerufen am 28. Juli 2026.
  11. ↑ Persönlichkeiten: Bergius, Friedrich Evonik, abgerufen am 19. August 2026.
  12. 1 2 Robert Haul: Friedrich Bergius (1884–1949). In: Chemie in unserer Zeit, 19. Jahrgang 1985, Ausgabe April, S. 62 f.
  13. 1 2 3 Anthony N. Stranges: Petroleum from Coal. A Century of Synthesis. Brill, 2024, S. 55–61, S. 91–116.
  14. ↑ Danziger Volksstimme vom 18. Dezember 1926, S. 26: Der Stand der Kohleverflüssigungsversuche Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, abgerufen am 12. August 2026.
  15. ↑ Anand Toprani: Oil and the Great Powers. Britain and Germany, 1914–1945. Oxford University Press, 2019, S. 149.
  16. ↑ U.S. Congress, Congressional Record, 70th Cong., 1st sess., vol. 69, pt. 3 (21 February 1928), S. 3357–3358 (hier S. 45–46) US Congress.gov API, abgerufen am 19. August 2026.
  17. ↑ Merseburger Korrespondent vom 8. Januar 1927, S. 12: Interessenausgleich Ruhrkohle–Farbentrust? Open Data Uni-Halle, abgerufen am 12. August 2026.
  18. 1 2 Walter Krönig: Die katalytische Druckhydrierung von Kohlen, Teeren und Mineralölen (Das I.G.-Verfahren von Matthias Pier). Springer, Berlin 1950, S. 17 f.
  19. 1 2 3 4 Alexander Kipnis: Bergius, Friedrich Carl Rudolf, in: Badische Biographien NF 5, 2005, S. 11–14.
  20. ↑ Wolfgang Schulz: Große Schlesier. Stiftung Deutschlandhaus, 1984, S. 64.
  21. ↑ Walter Foerst: Angewandte Chemie. Zeitschrift und Eigentum des Vereins deutscher Chemiker. Verlag Chemie, Berlin, 1938, S. 477.
  22. ↑ Seckenheim-Rheinauer Nachrichten – Die Zeitung für Seckenheim, Rheinau und Friedrichsfeld vom 21. September 2012, S. 1: Rheinauer Nobelpreiswürden unter der Lupe, Stadtteil-Portal Mannheim, abgerufen am 29. Juli 2026.
  23. ↑ Nobelpreisträger Chemie Kurpfälzer Meile der Innovationen e.V., abgerufen am 28. Juli 2026.
  24. ↑ Manfred Grieger: Die Süddeutsche Zucker-AG im Nationalsozialismus. Zuckererzeugung, Nazifizierung, Zwangsarbeit, Kontinuität. Wallstein Verlag, 2025, S. 56.
  25. ↑ Holzverzuckerung: einer der größten kriegswichtigen NS-Betriebe Regensburgs Regensburg-Digital, abgerufen am 31. Juli 2026.
  26. ↑ Bergiusstraße Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, abgerufen am 31. Juli 2026.
  27. ↑ Marcelo D. García: Friedrich Bergius, del combustible sintético de Hitler al Plan Quinquenal de Perón, Historias Lado B, 2. Mai 2016.
  28. ↑ Bergius, Friedrich Carl Rudolf Landesarchiv Baden-Württemberg, abgerufen am 28. Juli 2026.
  29. ↑ Senatsbeschluss vom 3. August 2026, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 66 vom 21. August 2026, abgerufen am 29. August 2026