Der Friedehorstpark, auch Lehnhofpark genannt, ist eine etwa 9ha[1] große Parkanlage im Bremer Stadtteil Burglesum– an der Grenze zu Niedersachsen. Er weist mit 32,5mü.NHN[2] die höchste natürliche Erhebung der Freien Hansestadt Bremen auf. Der öffentlich zugängliche Park befindet sich im Eigentum der Stiftung Friedehorst.[1][3]
Der Friedehorstpark liegt in St.Magnus, einem Ortsteil des Stadtteils Burglesum. Er grenzt an den niedersächsischen Landkreis Osterholz– im Osten an die zur Gemeinde Ritterhude gehörende Ortschaft Platjenwerbe und im Norden und Westen an Löhnhorst, eine Ortschaft der Gemeinde Schwanewede.
Mit 32,5m[2] Höhe liegt –nahe der nördlichen Grenze von Bremen zu Niedersachsen– im Friedehorstpark der Gipfel der höchsten natürlichen Erhebung Bremens.
Der Gipfel der Mülldeponie im Ortsteil Hohweg des Bremer Stadtteils Walle, der unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 42m[4] und 49m[5] hoch ist, überragt die Parkerhebung.
Der Friedehorstpark wurde etwa 1875 um das Landgut Lehnhof des Generalkonsuls, Bankiers und Senators Johannes Theodor Lürman (1816–1889) vermutlich von Wilhelm Benque, dem Schöpfer des Bremer Bürgerparks, im landschaftlichen Stil angelegt. Das Herrenhaus, ursprünglich ein Gebäude im Schweizerhausstil, wurde 1857 errichtet und 1904 durch einen Neubau im neobarocken Stil ersetzt, der seinerseits in den 1930er Jahren abgerissen wurde. Der Park war ursprünglich mit ca. 17ha größer als heute. Die Stiftung Friedehorst mit ihren Einrichtungen grenzt östlich an dem Park. Im Westen des Parkgeländes entstand 1950/51 die Lehnhofsiedlung.[3]