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Freienseen

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Freienseen
Stadt Laubach
Koordinaten: 50° 34′ N,  3′ OKoordinaten: 50° 33′ 43″ N,  2′ 44″ O
Höhe: 279 m ü. NHN
Fläche: 15,33 km²[1]
Einwohner: 850 ca.[2]
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 35321
Vorwahl: 06405
Nordseite der Evangelischen Kirche Freienseen
Nordseite der Evangelischen Kirche Freienseen

Freienseen ist ein Stadtteil der Gemeinde Laubach im mittelhessischen Landkreis Gießen, gelegen im Seenbachtal am Rande des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Freyenseen in einer Urkunde des Landgrafen Otto am 26. Januar 1312. Der Landgraf bekundete Aussagen der Grünberger Schöffen über die Verpflichtungen des Dorfes Freienseen gegenüber den Herren von Hanau.[3] Eine Aufstellung der Dörfer und Gerichte, welche zu Laubach gehörten, stammt aus dem Jahre 1340: „[…] Laupach und die dorfere und geriechte, die dazuo gehorent: […] Fryensehen […]“[4] Ein „[…] Conrad Müller von Vriensende […]“ wird 1362 erwähnt.[5] Schließlich findet sich in einem Salbuch von 1592 der Eintrag: „[…] gen Freyensehena […]“[6]

Der Siedlungsname ist sehr wahrscheinlich von einem Gewässernamen abgeleitet, hier von „Sende“, dem Seenbach, der 1336 erstmals so genannt wird. Dieser Name scheint sich von dem indogermanischen „segh“ herzuleiten, der soviel wie Gewalt, Sieg bedeutet und auf -inga abgeleitet ist.[7] Aufgrund der späten Überlieferung der -seen-Orte ist aber eine eindeutige etymologische Zuweisung nicht möglich.

Auffällig ist, dass mit Beginn der schriftlichen Überlieferung im 14. Jahrhundert auch eine Diffenenzierung der Ortsnamen beginnt. Freienseen wird als Ort gedeutet, „dessen Einwohner von gewissen Abgaben oder Leistungen befreit waren.“ Der Ort Oberseen wird im Ortsnamen anhand der Lage am Seenbach bestimmt. Eine Bedeutungsverengung führte zum Namen Oberseener Hof. Das ursprüngliche Bäumenseen änderte wohl den Ortsnamen 1398 nach dem Bau einer Kirche in Baumkirchen. Schließlich scheint die Siedlung Kreuzseen nach einem „auffälligen Kreuz“ benannt zu sein.[8]

Das Dorf behauptete, durch Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“ (1125–1190) den Titel eines „Freien Reichsdorfes“ erhalten zu haben, und erwirkte im Jahre 1555 die Ausfertigung eines kaiserlichen Schutz- und Schirmbriefes durch die Kanzlei Karls V. Hiermit war zwar nicht das tatsächliche Bestehen dieser Rechte bestätigt, die Bewohner machten jedoch geltend, keiner Leibeigenschaft unterworfen zu sein und keinerlei Frondienste leisten zu müssen.[9.1] Diese Position verteidigten sie in insgesamt 48 Prozessen vor dem Reichskammergericht und dem Reichshofrat,[9.2] während der Laubacher Graf das Dorf als selbstverständlichen Teil seiner Herrschaft ansah und die Bewohner als Unsere ungehorsamen/rebellischen Untertanen zu Freyenseen bezeichnete.[9.3] Ein Nachweis für die Behauptung, die Reichsfreiheit durch Barbarossa oder einen anderen Kaiser erhalten zu haben, existiert nicht. Der Rechtshistoriker Bernhard Diestelkamp bemerkt dazu, dass die „überlieferten Schriftquellen keinen anderen Schluss zu[lassen], als dass das Dorf Freienseen Teil der solms-laubachischen Landesherrschaft war“.[9.4]

Auch während der Gebietsreform in Hessen in den 1970er Jahren versuchte die Gemeinde Freienseen längere Zeit (jedoch erfolglos), ihre kommunale Selbstständigkeit anstelle der vorgesehenen Eingliederung in die Stadt Laubach zu bewahren.

Die Evangelische Kirche des Orts wird auch „Dom des Seenbachtales“ genannt. Der gotische Wehrturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das spätbarocke Kirchenschiff wurde 1773 vollendet. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1797 von Johann Andreas Heinemann und seinem Schwiegersohn Johann Peter Rühl.

Vom 30. September 1903 bis zum 31. Mai 1959 war Freienseen mit der Seental-Eisenbahn an die Bahnstrecke Friedberg–Mücke angeschlossen. Erzabbau wurde von 1867 bis in die 1960er Jahre betrieben.

In der Zeit des Nationalsozialismus bestand am südlichen Ortsausgang von Freienseen ein Außenlager des Arbeitserziehungslagers Heddernheim.[10] Von 1942 bis 1945 waren hier in umzäunten Baracken bis zu 1200 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge der Gestapo untergebracht. Sie mussten unter anderem in einem ausgelagerten Rüstungsbetrieb der Frankfurter Firma VDO im neuen Freienseener Tunnel arbeiten.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges kam es in der Nähe des Dorfes zu einem Fliegermord. Am 24. Dezember 1944 wurde hierbei der Pilot eines abgestürzten amerikanischen Jagdflugzeugs nach seiner Gefangennahme durch den örtlichen NSDAP-Ortsgruppenleiter erschossen.[11]

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Freienseen zum 1. April 1972 gegen den Widerstand der Bevölkerung[2] in die Stadt Laubach eingegliedert.[12] Für Freienseen, sowie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden und die Kernstadt von Laubach, wurde je ein Ortsbezirk gebildet.[13]

Verwaltungsgeschichte im Überblick

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Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Freienseen angehört(e):[1][14][15]

Gerichte seit 1803

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In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das Hofgericht Gießen als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Freienseen ab 1806 das „Patrimonialgericht der Grafen Solms-Laubach“ in Laubach zuständig.

Nach der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. Ab 1822 ließen die Grafen Solms-Laubach ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „Landgericht Laubach“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Freienseen zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde, verzichtete der Graf 1823.[20] Erst infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[21]

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Laubach“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[22] Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts, die Gemeinde Freienseen wurde dem Sprengels des Amtsgerichts Gießen zugelegt.[23]

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Freienseen 807 Einwohner. Darunter waren 15 (1,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 165 Einwohner unter 18 Jahren, 333 zwischen 18 und 49, 165 zwischen 50 und 64 und 144 Einwohner waren älter.[24] Die Einwohner lebten in 321 Haushalten. Davon waren 87 Singlehaushalte, 87 Paare ohne Kinder und 111 Paare mit Kindern, sowie 30 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 69 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 313 Haushaltungen lebten keine Senioren.[24]

Einwohnerentwicklung

Religionszugehörigkeit

Freienseen: Einwohnerzahlen von 1830 bis 2011
Jahr  Einwohner
1830
 
1.058
1834
 
1.053
1840
 
1.074
1846
 
1.019
1852
 
923
1858
 
857
1864
 
822
1871
 
791
1875
 
784
1885
 
637
1895
 
638
1905
 
701
1910
 
704
1925
 
655
1939
 
629
1946
 
997
1950
 
995
1956
 
959
1961
 
972
1967
 
805
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2011
 
807
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Zensus 2011[24]
 1830:1057 evangelische und ein katholischer Einwohner[1]
 1961:686 evangelische, 170 römisch-katholische Einwohner[1]

Erwerbstätigkeit

 1961:Erwerbspersonen: 144 Land- und Forstwirtschaft, 195 Prod. Gewerbe, 36 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 45 Dienstleistung und Sonstiges.[1]

Die Bewohner werden die Fräsch genannt, da sie der Sage nach für Barbarossas Nachtruhe sorgten, als dieser um 1160 Jagdausflüge in den Vogelsberg von seiner Residenz in Gelnhausen aus unternommen haben soll. Sie machten den quakenden Fröschen in den umliegenden Tümpeln mit Stecken und Stangen den Garaus, als der Kaiser in der Befestigung von Freienseen, dem sogenannten Schlosshof, geweilt haben soll. Zur Belohnung habe Barbarossa dem Ort den Titel Freies Reichsdorf mit eigener Gerichtsbarkeit, eigenem Wappen und Marktrecht verliehen. Nachgewiesen ist diese Legende in gerichtlichen Zeugenaussagen ab 1555. Bernhard Diestelkamp ordnet sie als eine Legitimationslegende ein: Sie offenbart eine gewisse Hilfslosigkeit gegenüber dem Umstand, dass Freienseen sich in der Tat im Besitz kaiserlicher Privilegien befand, ohne dass die Zeitgenossen sich erklären konnten, womit die Dorfbewohner sich diese verdient haben könnten.[9.5]

Für den Stadtteil Freienseen besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Freienseen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.[13] Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 60,33 %. Dabei wurden gewählt: ein Mitglied der CDU, drei Mitglieder der SPD, sowie fünf Mitglieder der „Freien Wähler“ (FW).[25] Der Ortsbeirat wählte Hans Hermannski (SPD) zum Ortsvorsteher.[26]

Bei der Kommunalwahl in Hessen 2026 betrug die Wahlbeteiligung 72,91 %. Dabei wurden gewählt: ein Mitglied der CDU, zwei Mitglieder der SPD, sowie sechs Mitglieder der "Freien Wähler" (FW). Der Ortsbeirat wählte in seiner konstituierenden Sitzung am 13. April 2026 Björn-Georg Götz-Poersch (FW) zum Ortsvorsteher.[27]

Persönlichkeiten

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  • Wilhelm Farr (1833–1907), Bürgermeister von Weilburg und Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses
  • Ausführliche Erörterung Des Dem Hochfürstlichen Hauß Hessen-Darmstadt über den Flecken Freyensen und dessen vor andern Gräflich-Solms-Laubachischen Unterthanen biß auf den heutigen Tag erweißlich habenden Vorrechten und Privilegien zustehenden Erb-Schutz-Rechts dem Mißbrauch der Gräflich-Solms-Laubachischen Landes-Obrigkeit entgegen gesezt. 1750.
  • Diestelkamp, Bernhard: Ein Kampf um Freiheit und Recht. Die prozessualen Auseinandersetzungen der Gemeinde Freienseen mit den Grafen zu Solms-Laubach, Köln u. a. 2012, ISBN 978-3-412-20841-7
  • Literatur über Freienseen nach Register nach GND In: Hessische Bibliographie
  • Suche nach Freienseen. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 Freienseen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. 1 2 Stadtteile der Stadt Laubach. In: laubach-online.de. Magistrat der Stadt Laubach, abgerufen am 5. Mai 2026.
  3. Otto Grotefend: Regesten der Landgrafen von Hessen 1. Marburg 1991. S. 200, Nr. 557 a. = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.
  4. Heinrich Reimer: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau. Band 1 – 4. Leipzig 1891 – 1897. Band 2. Nr. 560, S. 551.
  5. Ludwig Baur: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Nr. 963, S. 640.
  6. Eduard Edwin Becker: Die Salbücher des Kreises Alsfeld. Alsfeld 1940. S. 349.
  7. Lutz Reichardt: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 340–342, S. 342.
  8. Lutz Reichardt, Siedlungsnamen, S. 342.
  9. Bernhard Diestelkamp: Ein Kampf um Freiheit und Recht, Köln u. a. 2012
    1. S. 17–19.
    2. S. 3.
    3. S. 21.
    4. S. 3.; abweichend dazu Erhard Nietzschmann: Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen. Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S. 32.
    5. S. 11.
  10. „Freienseen, Stillgelegter Eisenbahntunnel, Rüstungsproduktion“. Topografie des Nationalsozialismus in Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  11. Koller, H.-P. (1995): Der Fliegermord von Freienseen: Eine Dokumentation. Gießen.
  12. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, OCLC 180532844, S. 301.
  13. 1 2 Hauptsatzung. (PDF; 155 kB) § 6. In: laubach-online.de. Stadt Laubach, abgerufen am 15. April 2026.
  14. Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  15. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause’s Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, OCLC 162730471, S. 12 ff. (Google Buch).
  16. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, OCLC 165696316, S. 22, 438 f. (Google Buch).
  17. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 424 f. (online bei Google Books).
  18. Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 135 (online bei Google Books).
  19. Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 11,2 MB]).
  20. Theodor Hartleben (Hrsg.): Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1. Johann Andreas Kranzbühler, 1832, S. 271 (online bei Google Books).
  21. Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 7. August 1848. In: Großherzog von Hessen (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1848 Nr. 40, S. 237–241 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 42,9 MB]).
  22. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
  23. Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 2 c) und Artikel 2, Abs. 4 d) (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 298 kB]).
  24. 1 2 3 Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 6, 46, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020; abgerufen im April 2022.
  25. Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Freienseen. In: Votemanager. Stadt Laubach, abgerufen am 15. April 2026.
  26. Ortsbeirat Freienseen. In: buergerinfo.laubach-online.de. Stadt Laubach, abgerufen am 15. April 2026.
  27. Ortsbeiratswahl Stadt Laubach. In: votemanager-gi.ekom21cdn.de. Abgerufen am 15. April 2026.
  1. Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.
  2. Mediatisierung infolge der Rheinbundakte.
  3. Patrimonialgericht: Standesherrliches Amt Laubach der Grafen Solms-Laubach.
  4. Trennung zwischen Justiz (Landgericht Laubach; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Laubach“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.
  5. Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs. Infolge des Deutschen Krieges wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.
  6. Im Zuge der Gebietsreform 1938 werden die drei hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen aufgelöst.
  7. Infolge des Zweiten Weltkriegs.
  8. Am 1. April 1972 als Ortsbezirk zur Stadt Laubach.