Fontem
| Fontem | ||
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| Koordinaten | 5° 28′ N, 9° 53′ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Kamerun | |
| Region | Sud-Ouest | |
| Département | Lebialem | |
| ISO 3166-2 | CM-SW | |
| Höhe | 902 m | |
| Fläche | 237 km² | |
| Einwohner | 39.706 (2005) | |
| Dichte | 167,5 Ew./km² | |
Fontem ist eine Gemeinde (französisch: Arrondissement) im Département Lebialem der Region Sud-Ouest in Kamerun.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Commune liegt am westlichen Ausläufer der Bamenda-Berge, das den westlichen Rand des Manengubahochlandes bildet, in 902 m Meereshöhe in einem steilwandigen Talkessel, dessen Wände 1500 bis 2000 m Höhe erreichen. Der Fluss Bago, der das Tal nach Westen entwässert, vereint sich mit dem von Süden kommenden Fi zum Kreuzfluß. Der Talboden wird noch von Urwald bedeckt, dann folgt ein Ölpalmengürtel und die höhern Hänge tragen Graswuchs. Der Fontemkessel ist eventuell durch einen vulkanischen Einbruch entstanden, worauf das Vorkommen der vulkanischen Eruptivgesteine hinweist.
In der deutschen Kolonialzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der deutschen Kolonialzeit waren die Bewohner des Tales die Bangwa, eine Untergruppe der Bamileke. Schon zu dieser Zeit beherrschte der Ort durch seine Lage den Talkessel und den Aufstieg auf das Hochland. Eine Handelsstraße verlief von Dschang über Fango Tunga nach Fontem und gabelte sich dort nach Westen und Süden. Fontem gehörte zum Bezirk Dschang.
In der kleinen Siedlung Fontem (in der deutschen Kolonialzeit auch: Fontemdorf) befand sich eine Faktorei der Gesellschaft Nordwest-Kamerun.
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2005 hatte die Gemeinde Fontem 39.706 Einwohner, die gleichnamige Nachbarschaft (französisch: Quartier) hatte 32683 Einwohner.[1]
Die Nachbarschaft besteht aus den folgenden Siedlungen:[1]
- Essoh Attah
- Lebang
- Fotabong III
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stichwort: Fontem. Deutsches Koloniallexikon. Berlin. 1920. Band I. Seite 650.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Troisième recensement général de la population et de l'habitat (3. RGPH, 2005), Bureau central des recensements et des études de population du Cameroun (BUCREP), 2010, Seite 408.
