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Flydubai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Flydubai (arabisch فلاي دبي, Eigenschreibweise flydubai) ist die staatliche Billigfluggesellschaft des Emirats Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Sitz in Dubai und Basis auf dem Flughafen Dubai.

Flydubai wurde 2008 gegründet und während der Aufbauphase durch die ebenfalls staatliche Emirates unterstützt, operiert aber selbstständig und gehört nicht zur Emirates Group.[3] Konkurrenten von Flydubai sind Air Arabia und Jazeera Airways, wobei Letztere ebenfalls von Dubai aus operiert.[4]

Am 18. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Gesellschaft auf der Dubai Air Show einen Vorvertrag über 150 A321neo unterzeichnet habe, mit geplanter Auslieferung ab 2031. Damit würde Flydubai zum ersten Mal Airbus-Flugzeuge einsetzen.[5]

Flydubai führt von Dubai Flüge nach Zentral-, Süd- und Südostasien, Europa und Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten durch.[6]

Mit Stand November 2023 besteht die Flotte der Flydubai aus 96 Flugzeugen unterschiedlicher Varianten der Boeing 737, mit einem Durchschnittsalter von 5,7 Jahren:[7]

Flydubai
فلاي دبي
Logo der Flydubai
Boeing 737-800 der Flydubai
IATA-Code: FZ
ICAO-Code: FDB
Rufzeichen: SKYDUBAI
Gründung: 2008[1]
Sitz: Dubai, Vereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate
Drehkreuz: Flughafen Dubai
Heimatflughafen: Flughafen Dubai
Leitung: Ghaith Al Ghaith[2]
Flottenstärke: 96 (+ 296 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.flydubai.com
Flugzeugtyp Anzahl bestellt[8][9] Anmerkungen Sitzplätze[7]
(Business/Eco)
Durchschnittsalter
Airbus A321neo150– offen –
Boeing 737-80026mit Winglets ausgestattet174 (12/162)
189 (–/189)
10,7 Jahre
Boeing 737 Max 86749166 (10/156)
174 (12/162)
3,6 Jahre
Boeing 737 Max 9367172 (16/156)7,0 Jahre
Boeing 787-930– offen –
Gesamt962965,7 Jahre
  • Am 19. März 2016 stürzte eine Boeing 737-800 der Flydubai (Luftfahrzeugkennzeichen A6-FDN) aus Dubai kommend beim Durchstarten aus einer Höhe von rund 1.200 Metern ab und schlug in steilem Winkel auf dem Flughafengelände des Flughafens Rostow am Don auf. Alle 62 Insassen, 55 Passagiere und sieben Crewmitglieder, kamen ums Leben.[10]
  • Am 30. September 2026 ging Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv mit 174 Passagieren, davon 166 Israelis, in einen Sturzflug über.[11] Der Copilot hatte mutmaßlich versucht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen.[12][13][14] Das Flugzeug wurde bei dem Vorfall in der Luft beschädigt.[15] Der Copilot hatte bei der Fluggesellschaft Oman Air, bei der er vorher gearbeitet hatte, wegen islamistischer Einstellungen als Sicherheitsrisiko gegolten.[16]
Commons: Flydubai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Dominik Sipinski: Dubai's Budget Airline. In AIR International November 2013, S. 146 (englisch)
  2. ↑ Airlines Rue Lack of Planes as Boeing, Airbus Delays Stack Up (Memento vom 24. Juli 2024 im Webarchiv archive.today)
  3. ↑ airliners.de – Neue «FlyDubai» startet in der Krise
  4. ↑ flydubai.com – fare types (englisch)
  5. ↑ Flydubai bestellt 150 Airbus-Maschinen. In: tagesschau.de. 18. November 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  6. ↑ flydubai.com – Airports (englisch), abgerufen am 3. November 2016
  7. 1 2 flydubai Fleet Details and History. In: planespotters.net. 18. November 2025, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2018; abgerufen am 18. November 2025 (englisch).
  8. ↑ Boeing – Orders & Deliveries (englisch), abgerufen am 27. Oktober 2017
  9. ↑ flydubai Orders 30 Boeing 787 Dreamliners, Its First Widebody Airplanes. 13. November 2023, abgerufen am 13. November 2023 (englisch).
  10. ↑ Flugunfalldaten und -bericht B-737-800 A6-FDN im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 19. März 2016.
  11. ↑ Angreifer, Opfer, Retter - das ist über den Flydubai-Vorfall bekannt, n-tv, 1. Oktober 2026
  12. ↑ Ein Sturzflug von über 5000 Metern: Nur die Geistesgegenwart des Piloten und das beherzte Eingreifen mehrerer Passagiere verhindern eine Katastrophe, NZZ, 1. Oktober 2026
  13. ↑ «Wahrer Held» und «herzensguter Mensch»: Er ist der Pilot, der 174 Passagiere rettete, Tages-Anzeiger, 1. Oktober 2026
  14. ↑ Gewalttat in Flydubai-Maschine: Netanyahu würdigt angegriffenen Piloten als »wahren Helden«. In: Der Spiegel. 1. Oktober 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 1. Oktober 2026]).
  15. ↑ Photos of flydubai plane after landing show tail has broken rudder. In: The Times of Israel. 30. September 2026, abgerufen am 30. September 2026 (amerikanisches Englisch).
  16. ↑ Flydubai-Co-Pilot galt als Sicherheitsrisiko. In: Spiegel. 3. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026.