Flossach
| Flossach | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 1164 | |
| Lage | Iller-Lech-Schotterplatten
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| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Mindel → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | ca. 0,4 km nordöstlich von Türkheim-Schönbrunn 48° 4′ 49″ N, 10° 37′ 10″ O | |
| Quellhöhe | 626 m ü. NHN[1] | |
| Mündung | nördlich von Hasberg (Markt Kirchheim) in die MindelKoordinaten: 48° 12′ 31″ N, 10° 26′ 27″ O 48° 12′ 31″ N, 10° 26′ 27″ O | |
| Mündungshöhe | 523 m ü. NHN[1] | |
| Höhenunterschied | 103 m | |
| Sohlgefälle | 4,6 ‰ | |
| Länge | 22,5 km[2] | |
| Einzugsgebiet | 207,85 km²[2] | |
| Linke Nebenflüsse | Wörthbach, Tiefenbach, Hierbach | |
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Ortschaften entlang der Flossach – im Bereich des Mindeltals
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Nebenflüsse
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- Ungefähr zwei Kilometer von der Quelle flussabwärts (nördlich von Rammingen auf 582 m ü. NN) mündet der 32,5 km lange Wörthbach von Süden her in die Flossach.
- Nördlich von Mattsies in Mattsiesmühle (Gemeinde Tussenhausen) mündet der ungefähr 5,9 km lange von Süden zur Flossach fließende Tiefenbach auf 574 m ü. NN in den Lettenbach. Der Höhenunterschied zwischen der Quelle nördlich der B 18 – nahe der Ortschaft Sankt Anna, ein Ortsteil der Stadt Mindelheim – beträgt ca. 61 m.
- Ungefähr 650 m von der Mündung des Tiefenbachs flussabwärts mündet der ebenfalls von Süden zur Flossach fließende 5,0 km lange Hierbach in den Lettenbach auf 571 m ü. NN. Der Höhenunterschied zwischen der Quelle im Mindelheimer Stadtwald und der Mündung beträgt ca. 67 m.
Breite des Flossachtals
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das geologisch besondere am Flossachtal ist, dass das Tal sehr breit ist. Von einem Fluss der Größe der Flossach kann es nicht geschaffen worden sein. Erklären lässt sich diese Besonderheit dadurch, dass die Wertach nach der letzten Eiszeit zeitweise ganz oder auch nur zum Teil durch die Täler der Flossach und der Mindel zur Donau hin abfloss[4]. Ein Beleg dafür ist, dass man im Mindeltal Steine findet, die im Einzugsgebiet der Wertach, aber nicht im Einzugsgebiet der Mindel vorkommen. Außerdem gibt es zwischen den Tälern der Wertach und der Flossach keinen Höhenrücken, wie zwischen anderen Flusstälern. Unter Geologen ist das Gebiet, in dem das Flossachtal vom Wertachtal abzweigt, deshalb auch als Wertachgabel bekannt.
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- im Tal der Flossach liegt der Flugplatz Mindelheim-Mattsies
- ab der Mündung der Flossach in die Mindel ist die letztgenannte ein Gewässer erster Ordnung[5]
- in der Ortschaft Sankt Anna im Tal des Tiefenbachs gibt es eine Wallfahrtskapelle
- südlich von Mattsies befindet sich oberhalb des Tals des Tiefenbachs das Schloss Mattsies
- das Tal der Flossach bildet die südwestliche Grenze der Stauden und des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder
Weißbach
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der 14,5 km lange Weißbach fließt parallel zur Flossach im selben Tal. Ab dem Salgener Moos fließt das Gewässer parallel zur Flossach und zur Östlichen Mindel bzw. zwischen diesen beiden Flüssen. Der Weißbach entspringt nordwestlich von Mattsies (Gemeinde Tussenhausen) und mündet am östlichen Ortsrand von Hasberg (Gemeinde Kirchheim in Schwaben) in die Mindel auf ca. 530 m ü. NN. Der Höhenunterschied zwischen der Quelle und der Mündung dieses Gewässers beträgt 54 m. Durch einige Gräben ist der Weißbach mit der Flossach und dem Lettenbach verbunden.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Höhe abgefragt (mit Rechtsklick) auf: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
- 1 2 3 4 5 6 Länge und Einzugsgebiet nach: Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Donau von Quelle bis Lech, Seite 36 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 2,3 MB)
- ↑ Hans Graul: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 180 Augsburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)
- ↑ Zenetti, P. 1904: Der geologische Aufbau des bayerischen Nord-Schwabens u. der angrenzenden Gebiete. - Verlag von Theodor Lampert, Augsburg, 143 S. (S. 126)
- ↑ Bayerisches Wassergesetz (BayWG) - Anlage I - Verzeichnis der Gewässer erster Ordnung ( des vom 2. November 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
