Fleischessen
| Fleischessen (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Kilb (KG Kettenreith) | |
| Koordinaten | 48° 5′ 5″ N, 15° 23′ 21″ O | |
| Höhe | 355 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 29 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04612 | |
Ortstafel von Fleischessen | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Fleischessen (früher auch Vleischezzen) ist eine Ortschaft der Marktgemeinde Kilb im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 29 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die südwestlich von Kilb gelegene Rotte, die von der Landesstraße L5246 über eine Nebenstraße erreicht werden kann, befindet sich am nördlichen Ausläufer einer Anhöhe (424 m ü. A.). Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 10 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit fünf genannt, das nach Kilb eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Strannersdorf besaß die Ortsobrigkeit und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Grünbichl ausgeübt, die auch die Konskription besorgte.[3]
Laut Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Fleischessen ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[4] Bis zur Eingemeindung nach Kilb war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Kettenreith.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 172 (Ausgabe 1769; Fleischessen in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 73, Sektion Mank, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 8,7 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 199.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 164 (Fleischessen in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 242
