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Feuersbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Feuersbach
Stadt Siegen
Koordinaten: 50° 53′ N,  6′ OKoordinaten: 50° 52′ 38″ N,  6′ 18″ O
Höhe: 310 (300–350) m
Fläche: 4,73 km²
Einwohner: 398 (31. Dez. 2016)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57074
Vorwahl: 02737
Karte
Lage von Feuersbach in Siegen

Feuersbach ist der östlichste Stadtteil der Groß- und Kreisstadt Siegen.

Feuersbach liegt etwa 6 km östlich des Siegener Stadtkerns im Tal des Feuersbachs. Im Ort mündet der Breitenbach in ihn. Berge um den Ort sind zum Beispiel der Hundsberg oder die Hohe Roth mit 483,9 m Höhe im Süden, welcher die größte Erhebung darstellt. Im Norden liegen der Rinzenberg (408,6 m) oder der Höhkopf (404 m Höhe).

Der Stadtteil grenzt im Norden an Breitenbach, im Osten an Deuz (Netphen) und Anzhausen, im Süden an Flammersbach und Niederdielfen (alle Wilnsdorf) und im Westen an Kaan-Marienborn und Volnsberg.

Am 23. September 1337 wurde Feuersbach erstmals als „Wurspach“ erwähnt.[1][2]

1925 wohnten in der Gemeinde Feuersbach 205 Einwohner, von denen 187 evangelisch und 18 katholisch waren. Einrichtungen waren zum Beispiel eine Volksschule und ein Bestellungspostamt. Der Ort verfügte über eine Elektrizitätsversorgung, die vom Zweckverband Netphen kam.

Die selbständige Gemeinde Feuersbach gehörte bis zum 1. Januar 1969 dem Amt Netphen an und wurde im Zuge der kommunalen Gebietsreform nach Siegen eingemeindet.[3]

Einwohnerzahlen

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Einwohnerzahlen des Ortes:[4][5]

Jahr Einwohner
1818169
1885[6]197
1895[7]193
1905190
1910[8]195
1925[9]205
Jahr Einwohner
1933[10]198
1939[10]176
1950267
1961[11]224
1967254
1994[12]382
Jahr Einwohner
2004406
2006427
2008430
2009417
2010407
2011401
Jahr Einwohner
2012400
2013392
2014400
2015399
2016398

Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdig ist die „Alte Schule“ im Ort. 1903 wurde sie erbaut und bis 1968 genutzt. Der 1985 gegründete Heimatverein renovierte das Gebäude bis 1986 komplett. 2007 wurde eine neue Heizung installiert, 2009 die Fassade neu angestrichen.[2] Die Schule ist auch Predigtstätte der evangelischen Kirchengemeinde Netphen-Deuz.

Der Ort hat nur wenig Industrie, die meisten Flächen bestehen aus Landwirtschaft.

Feuersbach liegt an der Landesstraße 719, die von Kaan-Marienborn nach Deuz führt. Südlich des Ortes zweigt die Kreisstraße 11 nach Flammersbach ab. Über Kaan und Siegen ist der Ort an die Hüttentalstraße und die Bundesautobahn 45 angebunden. Die nächstgelegenen Personenbahnhöfe sind Siegen-Weidenau und Wilnsdorf-Rudersdorf.

Einzelnachweise

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  1. Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 131–132, Nr. 216.
  2. 1 2 Artikel Dreh- und Angelpunkt in der Siegener Zeitung vom 9. Oktober 2010, Seite 45
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 72.
  4. Otto Schaefer: Der Kreis Siegen, Siegen 1968
  5. siegen.de: Hauptwohnsitzbevölkerung nach Stadtteilen (Memento vom 24. Januar 2016 im Internet Archive) (regelmäßig aktualisiert)
  6. Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 108 / 109
  7. Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 110 / 111
  8. Der Landkreis Siegen im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. April 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.
  9. genealogy.net: Amt Netphen
  10. 1 2 Michael Rademacher: Stadt und Landkreis Siegen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 185.
  12. Hartmut Eichenauer: Siegen (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) (PDF; 12,2 MB), ca. 1995