Hombrechtikon
| Hombrechtikon | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Meilen |
| BFS-Nr.: | 0153 |
| Postleitzahl: | 8634 Hombrechtikon 8714 Feldbach |
| Koordinaten: | 700818 / 234488 |
| Höhe: | 464 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 406–582 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 12,19 km²[2] |
| Einwohner: | 9176 (31. Dezember 2024)[3] |
| Einwohnerdichte: | 635 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 23,5 % (31. Dezember 2024)[4] |
| Gemeindepräsident: | Rainer Odermatt (FDP) |
| Website: | www.hombrechtikon.ch |
| Lage der Gemeinde | |
| Bevölkerungsentwicklung[11] | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1634 | 617 |
| 1772 | 1501 |
| 1850 | 2649 |
| 1900 | 2292 |
| 1950 | 3079 |
| 1970 | 4589 |
| 1990 | 6865 |
| 2000 | 7246 |
| 2010 | 7957 |
| 2015 | 8463 |
| 2017 | 8801 |
| 2021 | 9006 |
| 2024 | 9386 |
Der Ausländeranteil beträgt 23,5 %.
- Religion: 32,5 % reformiert, 26,6 % römisch-katholisch.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Reformierte Kirche, in der heutigen Form eine 1758–59 von Jakob Grubenmann neu erbaute Rokokokirche. Der Turm stammt von einer spätgotischen Vorgängerkirche.
- Katholische Kirche St. Niklaus, 1968–1969 von Architekt Walter Moser erbaut, nimmt aussen die Formensprache von Le Corbusiers Kirche Notre-Dame-du-Haut auf und ist wie diese auf leicht erhöhtem Gelände erbaut.
- Land- und Bauernhäuser in verschiedenen Aussenweilern, insbesondere in Schirmensee (ehemaliges Gasthaus Rössli), in Feldbach (spätgotisch-barocke Häusergruppe der Fam. Bühler), Lützelsee (Haus Menzi, repräsentativer Riegelbau um 1680), Lutikon (Haus Egli, schön bemaltes Riegelhaus von 1665–1666) und Langenried (Haus Dändliker, 1683)
- Dorfmuseum Stricklerhuus
Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Hombrechtikon ist sowohl im Individual- als auch im öffentlichen Personennahverkehr bestens erreichbar.
Öffentlich

Die Station Feldbach[12] an der Rechtsufrigen Zürichseebahn wird halbstündlich von der S-Bahn Zürich angefahren:
- S 7 Winterthur – Kloten – Zürich HB – Meilen – Rapperswil
Es existieren folgende Buslinien, die durch die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) bedient werden:
- 880 Bahnhof Rüti – Bad Kämmoos – Bubikon – Wolfhausen – Hombrechtikon – Stäfa Frohberg
- 955 Bahnhof Stäfa – Laubisrüti – Hombrechtikon Post
- 970 Hombrechtikon Post – Eichtal – Bahnhof Feldbach
Von 1901 bis 1948 gab es im Dorf Hombrechtikon einen Bahnhof der Uerikon-Bauma-Bahn.
Individualverkehr
Im Treffpunkt Hombrechtikon der Hauptstrassen 336 Hombrechtikon-Rüti und 339 Feldbach ZH-Hombrechtikon-Oetwil am See-Uster-Illnau hat Hombrechtikon auch Nebenstrassen zu den Nachbarn Stäfa, Grüningen und Kempraten-Rapperswil SG. Nächstgelegene Anschlüsse an die Oberlandautobahn A15 sind die Nummern 11 Rüti und 12 Rapperswil.
Abwasserreinigung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Hombrechtiker Abwasser wird auf dem Feldbacher Horn zusammen mit dem Abwasser von Teilgebieten der Stadt Rapperswil-Jona SG am Feldbach, vor seiner Mündung in den See in der ARA Hombrechtikon-Seewis gereinigt.[13]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hombrechtikon hat mit den umliegenden Gemeinden zusammen ein umfassendes sportliches Angebot.
Handball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufgrund des regionalen Booms besuchen viele junge Hombrechtiker den Handball-Schulsport oder gehen regelmässig in Trainings beim HC GS Stäfa, der in Sachen Nachwuchsabteilung national eine nennenswerte Rolle spielt. Die Erste Mannschaft ist in der Nationalliga (NL) vertreten.
Turnen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der grösste Sportverein in Hombrechtikon ist der Turnverein TV Hombrechtikon mit seinen Sektionen. Von den insgesamt 450 Aktiven turnen 200 in den Jugendgruppen.
Kunstradfahren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Randsportart ist in Hombrechtikon sehr stark ausgeprägt. Neben vielen nationalen Erfolgen feiern die Sportler des ATB Hombrechtikon internationale Erfolge (dritter Rang WM 2005 und 2006).
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heinrich Bosshard von Rümikon (1748–1815), Bauer, Laienprediger und Geodät
- Johann Heinrich Staub (1781–1854), Textilindustrieller
- Gottlieb Bodmer (1804–1837), Porträtmaler und Lithograf
- Dorothea Trudel (1813–1862), pietistische Heilerin
- Felix Heusser (1817–1875), Landarzt und Chirurg
- Johann Friedrich Dändliker (1821–1900), Pietist und Vorsteher des Diakonie-Hauses in Bern
- Jakob Brennwald (1825–1887), Unternehmer und Politiker
- Caspar Widmer (1829–1913), Textilfabrikant, Verbandsfunktionär und Politiker
- Johann Heinrich Bühler-Honegger (1833–1929), Industrieller und Politiker
- Alice Wegmann-Dändliker (1850–1909), Schriftstellerin
- Hermann Huber (1888–1967), Kunstmaler und Grafiker
- Amalie Halter-Zollinger (1892–1985), Mundartdichterin
- Paul Speck (1896–1966), Keramiker, Bildhauer und Plastiker
- Constantin Polastri (1933–2009), Kunstmaler
- Romeo Borbach (* 1938), Jazzmusiker
- Arnim Halter (1948–2023), Schauspieler und Regisseur
- Hans Ledermann (* 1957), Radrennfahrer
- Cecilia Bartoli (* 1966), Opernsängerin
- Thomas Frischknecht (* 1970), Mountainbike-Weltmeister und Olympia-Silbermedaillengewinner
- Morris Trachsler (* 1984), ehemaliger Eishockeyspieler
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.
- Christine Barraud Wiener: Hombrechtikon. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Heinz Gallmann: Zürichdeutsches Wörterbuch. Hrsg.: Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allg. verständl. Darstellung, betreut vom Verein Schweizerdeutsch. 1. Auflage. Band III Zürichdeutsches Wörterbuch. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2, S. 669.
- ↑ Geschichte Hombrechtikons ( des vom 11. Dezember 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 428 kB)
- ↑ LANDI Hombrechtikon, Genossenschaft. In: Zefix. Abgerufen am 27. Oktober 2024.
- ↑ Raphael Meier: Hombrechtikon: Die Landi schliesst nach über 130 Jahren. In: zsz.ch. 27. Oktober 2024, abgerufen am 27. Oktober 2024.
- ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
- ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
- ↑ Zahlen/Fakten Hombrechtikon. Abgerufen am 2. April 2025.
- ↑ https://www.schienenverkehr-schweiz.ch/Bahnhof/Feldbach
- ↑ Kanton Zürich, Baudirektion: ARA Hombrechtikon-Seewis, Hombrechtikon. (PDF) In: Kanton Zürich online. Kanton Zürich, Baudirektion AWEL, Sektion Abwasserreinigungsanlagen, 2020, abgerufen am 24. Februar 2022.



