Feilendorf
| Feilendorf (Weiler) Ortschaft Katastralgemeinde Feilendorf | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |
| Pol. Gemeinde | St. Margarethen an der Sierning | |
| Koordinaten | 48° 9′ 32″ N, 15° 31′ 18″ O | |
| Höhe | 287 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 19 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 1,34 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05818 | |
| Katastralgemeindenummer | 19442 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Feilendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde St. Margarethen an der Sierning im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 25 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der zwischen St. Margarethen und Ober-Grafendorf liegende Weiler liegende ist über die Landesstraße L5175 erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 8 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit neun Häusern genannt, das nach St. Margarethen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft St. Pölten besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Mitterau übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Fridau besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften St. Pölten, Pfarre St. Margarethen, St. Andrä und Fridau.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Feilendorf einige Landwirte ansässig.[4] Zudem gab es beim Ort eine Ziegelei.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 100 (Feilendorf – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 61, Sektion Sankt Pölten, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,8 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 300.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 156f (Feilendorf in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 239
