Feggendorf
Feggendorf Flecken Lauenau | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 17′ N, 9° 23′ O | ||||
| Höhe: | 111 m ü. NHN | ||||
| Einwohner: | 800[1] | ||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | ||||
| Postleitzahl: | 31867 | ||||
| Vorwahl: | 05043 | ||||
Lage von Feggendorf in Niedersachsen | |||||
| Jahr | 1848[2] | 1910[5] | 1925[6] | 1933[6] | 1939[6] |
|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 356 | 572 | 533 | 413 | 467 |
Schule
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis ins Jahr 1828 wurde in der Feggendorfer Schule auf Plattdeutsch unterrichtet, danach auf Hochdeutsch.[7] Die Schule mit 90 Schülern im Jahr 1890 wurde 1891 durch einen Neubau ersetzt. Diese wurde 1909 wegen der weiter steigenden Schülerzahl durch ein weiteres Schulgebäude ergänzt. Nach der Schließung 1963 und Teilabriss 1979 wurde das Schulgebäude von 1891 verkauft, das 1909 errichtete Gebäude dient als Dorfgemeinschaftshaus.[1]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Feggendorf wird auf kommunaler Ebene von dem Rat des Fleckens Lauenau vertreten.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Feggendorfer Wappen entwarf 1911 der Kirchenmaler Wenzel bei der Ausmalung der Lauenauer St.-Lukas-Kirche. Es zeigt in der oberen Hälfte auf blauem Grund eine Ährengarbe als Symbol für die Landwirtschaft zwischen zwei silbernen Sternen für die zwei Teile, aus denen Feggendorf zusammengewachsen ist. Die untere Hälfte zeigt schwarz auf weiß Schlägel und Eisen für den Bergbau.[1]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Nahe dem Ort ist der Feggendorfer Stolln, der ursprünglich dem Kohleabbau diente, heute als Besucherbergwerk wiederhergestellt. Nordöstlich des Ortes befinden sich die Reste der Wirkesburg aus dem 10. Jahrhundert, sowie der Heisterburg aus dem 10. bis 12. Jahrhundert.
In Feggendorf geboren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heinrich Knolle (1884 bis 1962), NSDAP-Kreisleiter
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 7 Historischer Ortsspaziergang Feggendorf. (PDF; 259 kB) Initiativgruppe „Spurensuche“ der Schaumburger Landschaft, abgerufen am 3. März 2019.
- 1 2 Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, 1848, S. 51, 8. A 4. (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, 1848, S. 190, Lauenau (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ Hauptsatzung des Flecken Lauenau. (PDF; 21 kB) Flecken Lauenau, 29. Februar 2012, abgerufen am 22. Dezember 2023.
- ↑ Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hameln. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 17. September 2022, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 22. Februar 2026.
- 1 2 3 Michael Rademacher: Landkreis Springe. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Hermann Rickenberg: Feggendorfer Plattdeutsch. (PDF; 5,2 MB) Schaumburger Landschaft, Arbeitsgruppe Spurensuche, 2012, S. 2, abgerufen am 3. März 2019.

