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Frankfurt-Fechenheim

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Wappen von Fechenheim
Wappen von Fechenheim
Wappen von Frankfurt am Main
Wappen von Frankfurt am Main
Fechenheim
35. Stadtteil von Frankfurt am Main
KarteAltstadtBahnhofsviertelBergen-EnkheimBerkersheimBockenheimBockenheimBonamesBornheimDornbuschEckenheimEschersheimFechenheimFlughafenFrankfurter BergGallusGinnheimGriesheimGutleutviertelHarheimHausenHeddernheimHöchstInnenstadtKalbach-RiedbergNiedNieder-ErlenbachNieder-EschbachNiederradNiederurselNordend-OstNordend-WestOberradOstendPraunheimPraunheimPreungesheimRiederwaldRödelheimSachsenhausen-NordSachsenhausen-SüdSchwanheimSchwanheimSeckbachSindlingenSossenheimUnterliederbachWestend-NordWestend-SüdZeilsheim
Karte
Koordinaten 50° 7′ 18″ N,  46′ 19″ OKoordinaten: 50° 7′ 18″ N,  46′ 19″ O
Fläche 6,984 km²
Einwohner 17.143 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte 2455 Einwohner/km²
Postleitzahl 60386
Vorwahl 069
Website www.frankfurt.de
Gliederung
Ortsbezirk 11 – Ost
Stadtbezirke
  • 510 – Fechenheim-Nord
  • 520 – Fechenheim-Süd
Verkehrsanbindung
Regionalbahn RB 54 RB 58
Straßenbahn 11 12
Bus 41 44 551 N11 N61
Quelle: Bevölkerung in Haushalten. In: frankfurt STATISTIK.PORTAL. Abgerufen am 3. März 2025.
Frankfurt-Fechenheim und seine anliegenden Nachbargemeinden
Rathaus

Fechenheim ist seit dem 1. April 1928 ein Stadtteil von Frankfurt am Main.

Ursprünglich war der Ort ein kleines Fischerdorf im Mainbogen, das 1928 nach Frankfurt eingemeindet wurde. Neben dem dörflichen Ortskern im Süden sind große Teile von Industrieanlagen und Gewerbegebieten im Nordwesten geprägt.

Die Einwohnerzahl beträgt 17.143.

Geografische Lage

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Fechenheim liegt 105 m über NN in der Untermainebene, rund 5 km östlich der Hauptwache und nördlich des Mains. Der Stadtteil erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 708 Hektar (entspricht 7,08 Quadratkilometern)[1] am rechten, nördlichen Ufer des Mains.

Der Fechenheimer Mainbogen

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Die südliche Grenze Fechenheims bildet der Main, der in diesem Abschnitt eine markante S‑förmige Flussschleife, den Fechenheimer Mainbogen (auch Offenbacher Mainbogen genannt), beschreibt. Diese erstreckt sich zwischen dem Offenbacher Hafen und der Mainkur.[2] Der Mainbogen ist Teil des Frankfurter Grüngürtels und als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Rahmen eines Renaturierungsprojekts wurde 2019 ein 625 Meter langer Altarm mit einer 400 Meter langen, für Menschen unzugänglichen Insel angelegt;[3] ein zweiter, 1,7 Kilometer langer Altarm ist in Planung.[2]

Fläche und Flächennutzung

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Die historische Gemarkung Fechenheim umfasst 7,110 km² (711 Hektar).[4] Die Fläche des heutigen administrativen Stadtteils weicht davon leicht ab und beträgt 7,08 km² (708 Hektar).[1] Der nordwestliche und nördliche Teil des Stadtteils ist stark durch Industrie- und Gewerbegebiete geprägt. Das Ende 2016 initiierte Pilotprojekt „Nachhaltiges Gewerbegebiet Fechenheim‑Nord/Seckbach“ erstreckt sich auf rund 185 Hektar nördlich der Hanauer Landstraße bis zum Seckbacher Ried.[5] Zusammen mit angrenzenden Arealen, wie dem rund 42,8 Hektar (428.000 m²) großen Industriepark Fechenheim (ehemaliges Cassella‑Gelände) südlich der Bahntrasse, bildet es eines der größten zusammenhängenden Gewerbe- und Industriegebiete Frankfurts.[6]

Angrenzende Stadtteile und Nachbargemeinden

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Fechenheim grenzt im Norden an Bergen-Enkheim, im Westen an den Riederwald und das Ostend. Im Osten liegt jenseits der Frankfurter Stadtgrenze Maintal‑Bischofsheim. Am südlichen Mainufer befinden sich die Offenbacher Stadtteile: die Offenbacher Innenstadt gegenüber dem westlichen Abschnitt des Mainbogens sowie Offenbach-Bürgel im Südosten, verbunden durch den Arthur-von-Weinberg-Steg (Fuß‑ und Radverkehr) und die Carl-Ulrich-Brücke (Straßenverkehr).

Die älteste erhaltene, sichere Erwähnung stammt aus einer von zwei erhaltenen Urkunden Otto II. aus dem Jahr 977[7]. Eine Erwähnung des Dorfes als „Vechenheim“ aus einer von 4 Urkunden von Karl III. aus dem Jahr 881 ist wegen der Unklarheit ihres tatsächlichen Entstehungsdatums – jedenfalls nicht vor 977 – zweifelhaft.

Nach verschiedenen Vorbesitzern befand sich das Dorf 1412 in den Händen der Familien von Speyer und Weiß. 1473 und 1484 erwarb Graf Philipp I. von Hanau-Münzenberg das Dorf von ihnen und wurde 1484 vom König zudem mit dem dortigen Gericht belehnt. In der Grafschaft Hanau gehörte Fechenheim zum Amt Bornheimerberg.

Das Kirchenpatronat der örtlichen Kirche stand dem Bartholomäusstift in Frankfurt zu.

Historische Namensformen

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Gartenbad an der Konstanzer Straße
  • Vechenheim (881, s. Einzelnachweis Seite 5–7)
  • Vvechenheim (977, s. Einzelnachweis Seite 8–9)
  • Vechenheim (1177–1189)
  • Vechenheim (1236)
  • Vechenheim (1242)
  • Vechinheim (1257)

Bedeutung des Ortsnamens

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Der Wortursprung ist germanisch und später althochdeutsch. Aus grammatikalischer Herleitung rund um das Substantiv (germ.) „Feh“ sowie (ahd.) „Veh“ bedeutet der Name „Ort des bunt–gefleckten (Hermelin)-Pelzwerks“[8]. Gelegentlich findbare Herleitungen rund um das Fisch„fach“ basieren auf der fehlerhaften Herleitung aus dem (ahd.) „Vah“[9] und sind unzutreffend.

Die Reformation setzte sich in der Grafschaft Hanau-Münzenberg in der Mitte des 16. Jahrhunderts zunächst in ihrer lutherischen Ausprägung durch. In einer „zweiten Reformation“ wurde die Konfession der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf Philipp Ludwig II. verfolgte ab 1597 eine entschieden reformierte Kirchenpolitik. Er machte vom Jus reformandi Gebrauch, seinem Recht als Landesherr, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft weitgehend als verbindlich durch. Da das römisch-katholische Bartholomäusstift sich weigerte, einen evangelischen Pfarrer einzusetzen, okkupierte die für den minderjährigen Grafen Philipp Ludwig I. von Hanau-Münzenberg regierende Vormundschaft das Besetzungsrecht für die Pfarrstelle und vereinigte Fechenheim kirchlich mit dem ebenfalls hanauischen Rumpenheim.[10]

Nach dem Wechsel zum lutherischen Grafenhaus Hanau-Lichtenberg 1642 bildeten sich in vielen Orten der Grafschaft Hanau-Münzenberg auch wieder lutherische Gemeinden. Die in Fechenheim erhielt 1672 einen eigenen Pfarrer, der zugleich die lutherische Gemeinde in Bergen betreute. Daraufhin wurde 1719 auch die reformierte Gemeinde von Rumpenheim losgelöst und eine eigene Kirchengemeinde eingerichtet.[11]

Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., 1736 erbte Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch Fechenheim. Seitdem gehörte der Ort zur Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Bergen (früheres Amt Bornheimerberg).

1765 wurde die Hanauer Landstraße als wichtiger Verkehrsweg zwischen Frankfurt und Hanau ausgebaut, Ende des 18. Jahrhunderts öffneten hier die ersten Gasthäuser „Zur Mainkur“.

Auf das Dorf und Gebiet von Fechenheim hatte das benachbarte südlich des Mains liegende Offenbach bzw. der dort residierende Fürst Wolfgang Ernst II. von Isenburg-Birstein ein Auge geworfen und wollte es in sein Fürstentum einverleiben. 1801 reiste deshalb der spätere Isenburger Chef-Minister Wolfgang Christian von Goldner mit Erbprinz Carl Friedrich nach Paris zu Verhandlungen über einen beabsichtigten Gebietstausch: Isenburg wollte seinen Anteil, die linke Bachseite des Dorfes Gelnhaar (gehört heute zur Gemeinde Ortenberg im Wetteraukreis), gegen das auf der rechten Mainseite – Offenbach direkt gegenüberliegende – Fechenheim tauschen. Die diplomatische Mission hatte jedoch keinen Erfolg.

Hessen-Kassel wurde 1803 zum Kurfürstentum Hessen erhoben und schloss sich der napoleonischen Konföderation Rheinbund nicht an. Deshalb wurde das kurhessische Fürstentum Hanau mit Fechenheim ab 1806 unter französische Militärverwaltung gestellt und gehörte dann von 1810 bis 1813 zum Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau. Anschließend fiel es an das 1815 auf dem Wiener Kongress wiederhergestellte Kurhessen zurück. Hier kam es 1821 zu einer grundlegenden Verwaltungsreform: Das Amt Bergen wurde dabei dem neugebildeten Landkreis Hanau zugeschlagen. Nach dem Krieg von 1866 stand Kurhessen auf der Verliererseite und wurde von Preußen zusammen mit Frankfurt, annektiert. Hier gehörte es nun zum Regierungsbezirk Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau.

Zylindrischer Wasserturm von 1899 im Fechenheimer Wald

Schon 1848 erfolgte der Anschluss an die Frankfurt-Hanauer Eisenbahn. Der Bahnhof erhielt den Ortsnamen nicht in seiner Bezeichnung, sondern wurde „Mainkur“ genannt, da er aufgrund der damaligen Siedlungsstruktur etwa in der Mitte zwischen Enkheim und Fechenheim lag. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich links und rechts der Hanauer Landstraße Industriebetriebe an, darunter die Cassella Farbwerke, die hier 1870 von Leo Gans gegründet wurden und mit 15 Arbeitern ihren Betrieb aufnahmen. Das Unternehmen wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten der größte Arbeitgeber des Ortes und – nach der Eingemeindung – auch der Stadt Frankfurt.

20. Jahrhundert

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Als nach dem Ersten Weltkrieg der Frankfurter Osthafen erweitert wurde und an die östliche Frankfurter Stadtgrenze stieß, nahm die Stadt Gespräche über eine Eingemeindung auf. Der Fechenheimer Bürgermeister Adolf Miersch (* 1887; † 1955) sowie der Frankfurter Oberbürgermeister Ludwig Landmann unterzeichneten am 17. Dezember 1926 den Eingemeindungsvertrag. Fechenheim, 10.000 Einwohner zählend und 711 Hektar groß, wurde danach am 1. April 1928 der damals östlichste Stadtteil Frankfurts. Dies war ein schwerer Verlust für den Landkreis Hanau, da Fechenheim einen erheblichen Anteil der Gewerbesteuer des Kreises erbrachte.

Das Gartenhallenbad Fechenheim wurde 1927 durch den Architekten und Hochschullehrer Martin Elsaesser konzipiert. Es war eine Gabe, um dem damals noch selbstständigen Ort den Entschluss zur Eingemeindung nach Frankfurt interessanter zu machen. Für die damalige Zeit war das Hallenbad eine revolutionäre Neuerung. Der Betrieb des ehemaligen städtischen Gartenhallenbades Fechenheim mit der dazugehörigen Sauna wurde 2003 von der Turngemeinde Bornheim übernommen. Der Saunabereich wurde von der TG Bornheim 2009 durch eine Blockhaus-Sauna ergänzt.

Bevölkerungsentwicklung

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Die Zahl der Einwohner von Fechenheim wuchs mit der Ansiedlung von Industriebetrieben zwischen 1850 und 1950 am stärksten; zur Zeit der Eingemeindung 1928 überschritt sie die 10.000-Einwohner-Marke. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlangsamte sich das Bevölkerungswachstum, war zeitweise auch rückläufig.

Fechenheim-Nord
  • 1632: 46 Haushalte[4]
  • 1753: 105 Haushalte (zusammen 527 Personen)[4]

Die Grenzsteine von Fechenheim

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Im Zeitraum von 1746 bis 1856 wurden entlang der Gemeindegrenze von Fechenheim insgesamt 109 Grenzsteine gesetzt,[12] Während die Mehrzahl dieser Steine der intensiven Stadt-Bebauung zum Opfer fiel, sind einige Steine besonders an der nördlichen Grenze Fechenheims gut erhalten. Insgesamt lassen sich 11 Grenzsteine entlang der ehemaligen Gemeindegrenze zu Seckbach und Bergen (Heute Bergen-Enkheim) auffinden. Die Steine weisen nach Süden den Buchstaben F (für Fechenheim) und nach Norden den Buchstaben B (für Bergen) auf. Die Jahreszahlen der Aufstellung sind mit „1766“ bzw. „1855“ ebenfalls noch gut leserlich. Im Flurstück „Teufelsgraben/Holzwiese“ befindet sich ein sog. Dreimärker-Stein, der die Grenze zwischen Fechenheim, Seckbach und Bergen kennzeichnet. Nach Auskunft des Denkmal-Amtes Frankfurt (Januar 2023) sind insbesondere die Steine A-B-C, obwohl sehr nahe am Trassenverlauf der Ausbaumaßnahme „Riederwaldtunnel“ liegend, nicht betroffen und sollen erhalten bleiben. Eine Besonderheit dieser noch erhaltenen Grenzsteine ist deren Lage. Einige Steine sind in dichtem Unterholz/Gestrüpp nahezu unzugänglich und lediglich durch Verfolgung des ursprünglichen Grenzgrabens auffindbar.

Kirchen und Religion

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Spätestens 977 bestand eine Kirche, die dem Stift St. Bartholomäus in Frankfurt gehörte, 1257 eine Kapelle mit dem Patrozinium der Apostel Philippus und Jakobus. Um 1395 bestand eine eigene Pfarrei. Das Kirchenpatronat gehörte ursprünglich dem Stift St. Bartholomäus. Kirchliche Mittelbehörden war das Archidiakonat des Propstes von St. Bartholomäus in Frankfurt.

Die Reformation setzte sich in der Grafschaft Hanau-Münzenberg in der Mitte des 16. Jahrhunderts zunächst in ihrer lutherischen Ausprägung durch. In einer „zweiten Reformation“ wurde die Konfession der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf Philipp Ludwig II. verfolgte ab 1597 eine entschieden reformierte Kirchenpolitik. Er machte von seinem Jus reformandi, seinem Recht als Landesherr Gebrauch, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft weitgehend als verbindlich durch.

Die der evangelischen Melanchthonkirche stammt aus dem Jahr 1772, die römisch-katholische Herz-Jesu-Kirche von 1895/1896. Ferner gibt es eine neuapostolische Gemeinde sowie eine Moschee und einen buddhistischen Tempel. Der Friedhof Fechenheim wurde 1845 angelegt.

Endstation Schießhüttenstraße der Straßenbahnlinie 11, 2007
Bahnhof Mainkur, Empfangsgebäude, 2007
Hanauer Landstraße stadteinwärts in Höhe Cassellastraße, 2006

Straßenbahnlinien 11 und 12

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Die Verlängerung der Straßenbahn nach Fechenheim wurde nach der Eingemeindung im Oktober 1928 begonnen. Heute bedienen die Linien 11 und 12 der Frankfurter Straßenbahn den Stadtteil. Die Linie 12 fährt bis zum Industriegebiet, während die Linie 11 weiter in das Wohngebiet Alt-Fechenheim bis zur Endhaltestelle Schießhüttenstraße verkehrt.

Frankfurt-Fechenheim: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2019
Jahr  Einwohner
1834
 
1.228
1840
 
1.257
1846
 
1.359
1852
 
1.463
1858
 
1.486
1864
 
1.672
1871
 
2.027
1875
 
2.273
1885
 
2.635
1895
 
4.359
1905
 
7.645
1910
 
8.524
1925
 
9.623
1933
 
?
1939
 
?
1946
 
?
1950
 
12.000
1963
 
14.000
1972
 
17.331
1980
 
7.904
1990
 
?
2001
 
15.254
2006
 
15.969
2014
 
18.111
2019
 
18.111
Quelle(n): [4]; Stadt Frankfurt
Linie Verlauf Takt
11 Höchst Zuckschwerdtstraße Nied Kirche Griesheim Gallus Galluswarte Hauptbahnhof Willy-Brandt-Platz – Altstadt Ostendstraße Ostbahnhof Mainkur Bahnhof Fechenheim Schießhüttenstraße 10 min
7/8 min (wochentags an Schultagen)
12 Schwanheim Rheinlandstraße Bürostadt Niederrad Niederrad Bahnhof Niederrad Hauptbahnhof/Münchener Straße Willy-Brandt-Platz Konstablerwache Bornheim Mitte Eissporthalle/Festplatz Fechenheim Hugo-Junkers-Straße/Schleife 10 min (werktags)
30 min (so/feiertags)

Bahnhof Mainkur

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Fechenheim ist über den Bahnhof Frankfurt-Mainkur an das Regionalbahnnetz angebunden. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Frankfurt–Hanau. Beim Bau der Nordmainischen S-Bahn soll er durch einen neuen Haltepunkt

Frankfurt-Fechenheim, etwa einen Kilometer westlich des heutigen Bahnhofs, ersetzt werden.

Hanauer Landstraße

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Die Hanauer Landstraße verbindet Fechenheim über das Ostend mit der Innenstadt und trennt den Stadtteil in die beiden Stadtbezirke Fechenheim-Nord und Fechenheim-Süd. Über sie ist Fechenheim an die Bundesautobahn 66 (Richtung Hanau und Fulda) und an die Bundesautobahn 661 (EgelsbachOberursel (Taunus)) angebunden. Die Hanauer Landstraße ist die „markenstärkste Auto-Straße Deutschlands“ mit einem Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro (Stand 2007).[13]

Der Frankfurter Osthafen, dessen östlicher Randbereich (ab Ufer Becken Oberhafen II) zu Fechenheim gehört, stellt die Verbindung zum Binnenschiffverkehr her.

Neckermann-Zentrale, 2005

Die Wirtschaft Fechenheims ist durch eine Mischung aus traditionsreicher Chemieindustrie, modernem produzierendem Gewerbe und der markenstarken Automobilmeile entlang der Hanauer Landstraße geprägt.[14]

Die Geschichte des Industrieparks Fechenheim und die chemische Industrie

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Das wirtschaftliche Rückgrat des Stadtteils bildet der Industriepark Fechenheim, der auf eine über 150-jährige Tradition der chemischen Industrie zurückblickt. 1870 gründete Leo Gans in Fechenheim die Cassella Farbwerke, die sich zum weltgrößten Hersteller synthetischer Farbstoffe entwickelten.[15] Nach der Fusion zur IG Farbenindustrie AG 1925, der Zerschlagung nach dem Zweiten Weltkrieg und mehreren Eigentümerwechseln (Hoechst AG 1971, Clariant AG 1997) wurde das Unternehmen 2001 durch ehemalige Hoechst-Manager als AllessaChemie neu aufgestellt.[16] 2013 wurde Allessa an die International Chemical Investors Group (ICIG) verkauft und gehört seither zur WeylChem-Gruppe.[17]

Der Industriepark Fechenheim umfasst rund 42 Hektar Fläche, auf der mehr als 25 Unternehmen mit über 850 Beschäftigten ansässig sind, von klassischen Chemie- und Pharmaunternehmen bis hin zu Biotechnologiefirmen.[18] AllessaChemie selbst beschäftigte 2025 am Standort Fechenheim rund 220 Mitarbeiter und bildete 25 Auszubildende aus; der Umsatz wurde auf etwa 150 Mio. Euro geschätzt.[15] Das Unternehmen produziert Spezialchemikalien für vielfältige Anwendungen, darunter ikonische Farben für Weltmarken wie Milka-Violett und Ferrari-Rot. Auf dem Gelände sind zudem die Biotech-Firma Biospring (ca. 500 Beschäftigte), Corden Pharma, Prefere Melamines sowie ein Biomasse-Kraftwerk der Mainova angesiedelt.[15]

Im Jahr 2021 investierte die WeylChem-Gruppe einen höheren einstelligen Millionen-Euro-Betrag in den Ausbau einer Mehrzweck-Produktionsanlage am Standort Fechenheim, um die Halogen-Exchange-(HALEX)-Technologie im Portfolio zu halten.[19]

Die Zukunft des Industrieparks war ab 2025 Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Der geplante Verkauf des Geländes durch den Eigentümer Clariant an die Frankfurter Lugman Group für 95 Mio. Euro scheiterte Anfang 2025. Vertreter der chemischen Industrie äußerten Sorge vor einer Verdrängung durch Rechenzentren, nachdem die Stadt Frankfurt den Industriepark im Gewerbeflächenentwicklungsplan als „eingeschränktes Eignungsgebiet für Rechenzentren“ eingestuft hatte. Zudem läuft der Pachtvertrag zwischen Clariant und der Cassella Chemiepark Frankfurt GmbH (CCF) voraussichtlich 2030 aus.[20]

Siemens Schaltanlagenwerk

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Die Siemens AG betreibt in Fechenheim ein Schaltanlagenwerk, das als internationales Kompetenzzentrum für gasisolierte Schaltanlagen auf eine fast 40-jährige Geschichte zurückblickt.[21] Auf dem 160.000 Quadratmeter großen Gelände waren 2024 rund 1.600 Mitarbeiter beschäftigt. Das Werk ist eigenen Angaben zufolge weltweit das einzige, an dem Last- und Leistungsschalttechnik sowohl entwickelt, im akkreditierten Prüflabor getestet als auch produziert wird.[21]

Im Jahr 2023 investierte Siemens 30 Mio. Euro in den Ausbau des Standorts, errichtete ein vollautomatisches Hochgeschwindigkeitslager und erweiterte die Produktionskapazität für umweltverträgliche Mittelspannungsschaltanlagen mit dem klimaneutralen Isoliermedium „Clean Air“.[21] Im Juni 2024 kündigte das Unternehmen eine weitere Investition von 100 Mio. Euro sowie die Schaffung von 400 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis Mitte 2027 an, wofür ein 3,5 Hektar großes Nachbargrundstück zugekauft wurde. Die Schaltanlagen aus Fechenheim werden weltweit an Industrieunternehmen, Kommunen, Krankenhäuser und Flughäfen geliefert.[22]

Automobilhandel und weitere Gewerbebetriebe

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Die Hanauer Landstraße entwickelte sich ab den 1990er Jahren zu einem der bedeutendsten Automobilstandorte Deutschlands.[13] 2012 eröffnete Audi mit 50 Mio. Euro Investition das nach eigenen Angaben größte Audi-Zentrum Europas mit 27.000 Quadratmetern auf fünf Ebenen.[23] Die Emil Frey Hessengarage (Teil der Emil Frey Gruppe) ist mit mehreren Marken am Standort vertreten und eröffnete 2026 einen Kia-Showroom mit Fokus auf Elektromobilität an der Hanauer Landstraße 119a.[24]

Weitere ansässige Unternehmen entlang der Hanauer Landstraße sind die Norddeutsche Fleischzentrale GmbH, die Glockenbrot Bäckerei GmbH, die MM Metalltech GmbH, die Autowaschstraße Mr. Wash sowie die Spedition DB Schenker.

Gewerbeverein Fechenheim

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Der Gewerbeverein Fechenheim e. V. vertritt die Interessen der im Stadtteil ansässigen Gewerbetreibenden und engagiert sich für Standortmarketing und Stadtteilentwicklung.[25]

Der Gewerbeverein war 2013 eines von 16 Gründungsmitgliedern des Dachverbands der Frankfurter Gewerbevereine, der als „wirtschaftspolitisches Bindeglied zwischen den Stadtteilen und der Stadt“ sowie als Sprachrohr für inhabergeführte Geschäfte fungieren sollte.[26] Der Verein setzt sich dafür ein, die Vielfalt der im Stadtteil vertretenen Handwerksbetriebe, Dienstleister, Kreativschaffenden und Künstler sichtbarer zu machen. Unter dem Motto „Made in Fechenheim“ werden lokale Produkte und Initiativen beworben.[27]

Strukturwandel und Entwicklung

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Die ehemalige Mercedes-Benz-Niederlassung an der Hanauer Landstraße 121 wurde 2016 geschlossen und das rund 18.200 Quadratmeter große Grundstück 2019 verkauft. Ein Bebauungsplan sieht dort einen Mix aus Wohnungen und Gewerbe vor, darunter 30 Prozent geförderter Wohnraum und eine Kindertagesstätte.[28] Die Cassellabrücke, eine wichtige Verbindung zwischen Fechenheim-Nord und -Süd, musste im Winter 2022/23 wegen Einsturzgefahr abgerissen werden. Die Stadt Frankfurt plant, anstelle eines Neubaus die alte Cassellastraße durch den Industriepark für die Allgemeinheit zu öffnen.[20]

Sehenswürdigkeiten

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Bau- und Kulturdenkmäler

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Zu den Wahrzeichen Fechenheims zählen das historische Rathaus, die evangelische Melanchthonkirche von 1772, die katholische Herz-Jesu-Kirche von 1895/96 sowie der 1899 erbaute Wasserturm im Fechenheimer Wald. Zahlreiche weitere Bauwerke des Stadtteils sind als Kulturdenkmäler nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz im Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.[29]

Die 1961 eröffnete Konrad-Haenisch-Schule an der Lauterbacher Straße ist ein denkmalgeschützter, zweigeschossiger Klinkerbau mit Flachdach, den der Frankfurter Architekt Otto Apel 1958 entwarf.[30]

Das ehemalige Versandgebäude der Neckermann AG an der Hanauer Landstraße, 1960 nach Plänen von Egon Eiermann fertiggestellt, steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Der langgestreckte Riegelbau mit seiner charakteristischen Fassade aus Verbindungstreppen und Balkonen wird seit 2022 von Digital Realty unter Auflagen des Denkmalschutzes zum Digitalpark Fechenheim umgebaut.[31]

Der historische Ortskern von Alt-Fechenheim mit seinen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen ist als Gesamtanlage nach § 2 Abs. 3 HDSchG geschützt. Die Struktur des ehemaligen Fischerdorfs im Mainbogen ist hier noch ablesbar.[32]

Friedhof und Kulturpavillon

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Der Friedhof Fechenheim wurde 1845 angelegt und weist einen parkartigen Charakter auf.[33] Auf dem Gelände befindet sich ein historisches Gebäude aus dem Spätbiedermeier (erbaut 1846). Nach jahrelangem Leerstand wurde es 2021 zum Kulturpavillon Friedhof Fechenheim umgenutzt.[34]

Fechenheimer Weiher und Heinrich-Kraft-Park

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Der Fechenheimer Weiher entstand um 1870 aus einer ehemaligen Kiesgrube und wurde in den 1960er-Jahren auf seine heutige Größe von 2,6 Hektar erweitert. Das Gewässer liegt im Fechenheimer Wald und ist Teil des Frankfurter Grüngürtels.[35]

Der 1969 eingerichtete Waldspielpark Heinrich-Kraft-Park umfasst 8,62 Hektar und bietet Spiel- und Sportanlagen in bewaldeter Umgebung.[36] Das gesamte Gebiet ist als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen, da sich dort ein Wasserwerk zur Versorgung der östlichen Frankfurter Stadtteile befindet.

Weitere Sehenswürdigkeiten

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Die entlang der nördlichen ehemaligen Gemeindegrenze erhaltenen Grenzsteine aus dem 18. und 19. Jahrhundert (siehe Abschnitt Grenzsteine) sowie der renaturierte Fechenheimer Mainbogen mit seiner Pappelallee und dem Arthur-von-Weinberg-Steg (siehe Abschnitt Fechenheimer Mainufer) zählen ebenfalls zu den sehenswerten Zielen im Stadtteil.

In Fechenheim bestehen vier allgemeinbildende Schulen, die das gesamte Spektrum von der Grundschule bis zum Gymnasium abdecken.

Die Freiligrathschule ist eine staatliche Grundschule mit einer Vorklasse. Sie bietet ein ganztägiges Betreuungsangebot im Rahmen des „Pakts für den Nachmittag“ sowie eine schuleigene Bücherei.[37]

Die Schule am Mainbogen (bis 2018 Heinrich-Kraft-Schule) ist eine staatliche integrierte Gesamtschule. Sie bietet ein ganztägiges Betreuungsangebot sowie einen Schwerpunkt in der Berufsorientierung.[38]

Die Konrad-Haenisch-Schule ist eine staatliche, verbundene Grund‑, Haupt‑ und Realschule mit einer Vorklasse. Sie bietet ein ganztägiges Betreuungsangebot sowie eine schuleigene Lernwerkstatt.[39]

Die Freie Christliche Schule Frankfurt (FCSF) ist eine staatlich genehmigte Ersatzschule in privater Trägerschaft, die eine Grundschule, eine integrierte Gesamtschule sowie ein Gymnasium umfasst.[40]

Fechenheimer Mainufer

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Fechenheimer Mainufer, 2010

Das Fechenheimer Ufer und der Mainbogen beginnen östlich der Mainkur an der Stadtgrenze zu Maintal-Bischofsheim. Unmittelbar nach der dortigen Linkskurve des Mains liegt rechtsseitig die Schiffsanlegestelle der AllessaChemie. Ebenfalls dort beginnt eine Pappelallee, die sich fast bis zum Osthafen erstreckt. Der Arthur-von-Weinberg-Steg verbindet in Höhe der gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle (ehemals „Fechenheim Post“) den Stadtteil für Fußgänger und Radfahrer mit dem Offenbacher Stadtteil Bürgel. Außerdem befindet sich dort eine Anlegestelle für die Ausflugsschiffe nach Rüdesheim und Aschaffenburg. Weiter südlich gegenüber der Offenbacher Innenstadt verbindet die Carl-Ulrich-Brücke den Stadtteil mit Offenbach. Der Fechenheimer Mainbogen ist Teil des Frankfurter Grüngürtels, der als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. Der Uferweg diente in vergangenen Tagen als Leinpfad.

Fechenheimer Wald

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Der Fechenheimer Wald (auch: Fecher[41], Fechi) im Norden des Stadtteils ist Teil des Frankfurter Grüngürtels und wird durch die Trasse der A 66 vom Enkheimer Wald getrennt. Der Waldbestand besteht auf sandigen Ablagerungen des alten Mainbetts überwiegend aus alten Eichen, Hainbuchen und Douglasien.[42] Etwa im Jahr 1870 entstand im Wald aus einer ehemaligen Kiesgrube der Fechenheimer Weiher, der in den 1960er-Jahren zur heutigen Größe von 2,6 Hektar erweitert wurde,[43] und 1969 wurde der 8,62 Hektar große Waldspielpark „Heinrich-Kraft-Park“ eingerichtet.

Im Fechenheimer Wald befindet sich ein 1899 erbauter, zylindrischer Wasserturm aus zweifarbigem Backstein. Der ursprünglich 35 Meter hohe Turm versorgte das damals noch eigenständige Fechenheim und die Stadt Frankfurt mit Trinkwasser. Nach der Stilllegung wurde der Turm auf 13 Meter zurückgebaut; der ursprüngliche Wasserbehälter wurde entfernt. Das Bauwerk befindet sich heute in Privatbesitz und soll zu einem Wohnhaus umgebaut werden.[44]

Der Fechenheimer Wald ist durch die Bundesautobahn 66 vom Enkheimer Wald getrennt. Da sich dort ein Wasserwerk zur Trinkwasserversorgung der östlichen Frankfurter Stadtteile befindet, ist auch das gesamte Gebiet des angrenzenden Fechenheimer Waldes als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen. Seit September 2021 gab es Baumbesetzungen auf der geplanten Trasse des Riederwaldtunnels. Die Aktivisten, darunter auch Anwohner aus den BIs, protestierten und lebten dort in einem „Baumhausdorf“, das auch einige Bodenstrukturen aufwies.[45] Im Januar 2023 wurde letztinstanzlich entschieden, dass die Teilrodung zum Zweck der Fortführung der A66 beginnen könne. 1800 Einsatzkräfte rückten am 18. Januar 2023 an, um die Besetzung innerhalb von drei Tagen aufzulösen.[46][47][48] Durch seinen Eilantrag hatte der Bundesverband der Naturfreunde den Lebensraum des Heldbockkäfers schützen wollen.[49]

  • Philharmonie Fechenheim e. V.
  • Freiwillige Feuerwehr Fechenheim
  • Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim e. V.[50]
  • Deutsche Pfadfinder Sankt Georg (DPSG) Normannen, Fechenheim
  • DLRG-Ortsgruppe Fechenheim (Bezirk Frankfurt am Main e. V.)
  • TSG Fechenheim
  • Schachverein 1926 Fechenheim
  • TG Bornheim
  • SpVgg Fechenheim 03
  • Schwarze 11
  • Hemdeklunkis
  • FC Juz Fechenheim 83 e.V
  • PolymerFM e.V[51]
  • Gewerbeverein Fechenheim e. V.[25]
  • Max Aschkewitz: Pfarrergeschichte des Sprengels Hanau („Hanauer Union“) bis 1986. Teil 1 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 33). Marburg 1984, S. 127f.
  • Hans-Jürgen Becker: Das Gericht Bornheimer Berg. In: Überlieferung, Bewahrung und Gestaltung in der rechtsgeschichtlichen Forschung. 1993, S. 1–21.
  • Wolf Erich Kellner: Das Reichsstift St. Bartholomäus zu Frankfurt am Main im Spätmittelalter (= Studien zur Frankfurter Geschichte 1), Kramer, Frankfurt am Main 1962, S. 23.
  • H. O. Keunecke: Die Münzenberger (= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 35), 1978, S. 285–286.
  • Gerhard Kleinfeldt, Hans Weirich: Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum (= Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau 16). 1937. (Nachdruck: 1984), S. 94.
  • Anette Löffler: Die Herren und Grafen von Falkenstein (Taunus): Studien zur Territorial- und Besitzgeschichte, zur reichspolitischen Stellung und zur Genealogie eines führenden Ministerialengeschlechts; 1255–1418. (= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 99. Band 1). Darmstadt 1994, ISBN 3-88443-188-9, S. 275.
  • Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen. Marburg 1926, S. 136.
  • Heinz Schomann u. a.: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Braunschweig 1986, S. 502–513.
  • Fred Schwind: Die „Grafschaft“ Bornheimer Berg und die Königsleute des Fiskus Frankfurt. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Band 14, 1964, S. 1–21.
Commons: Frankfurt-Fechenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Atlas der Stadtteile – Nutzungsarten 2024. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 21. Mai 2026.
  2. 1 2 Sophie Vorgrimler: Platz für Lurche und Vögel am Mainbogen. In: Frankfurter Rundschau. 9. April 2019, abgerufen am 21. Mai 2026.
  3. Thomas Stillbauer: Frankfurt: Der Main erobert ein Stück Fechenheim zurück. In: Frankfurter Rundschau. 4. Dezember 2019, abgerufen am 21. Mai 2026.
  4. 1 2 3 4 Fechenheim, Stadt Frankfurt am Main. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. 5 Jahre Nachhaltiges Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach: Ergebnisbericht zum Pilotprojekt. Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, 2021, abgerufen am 21. Mai 2026.
  6. Clariant verkauft Industriepark Fechenheim. In: prozesstechnik.industrie.de. 18. September 2024, abgerufen am 21. Mai 2026.
  7. Johann Friedrich Böhmer: CODEX DIPLOMATICUS MOENOFRANCOFURTANUS – Urkundenbuch der Stadt Frankfurt 794-1400. Hrsg.: Johann Friedrich Böhmer. Verlag Josef Baer, Frankfurt 1836, S. 8–9.
  8. Elmar Neuss: Studien zu den Althochdeutschen Tierbezeichnungen : der Handschriften Paris lat. 9344, Berling lat. 873, Trier R. III. 13 und Wolfenbüttel 10.3. Aug. 4.ø. Hrsg.: W.Fink. W. Fink, 1973, S. 79.
  9. Wilhelm Arnold: Ansiedelungen und Wanderungen Deutscher Stämme, zumeist nach hessischen Ortsnamen. Hrsg.: N.G.Elwert. N.G.Elwert, Marburg 1881, S. 132 und 386.
  10. Aschkewitz, S. 127.
  11. Aschkewitz, S. 127.
  12. „Fechenheimer Grenzsteine“, Lotte Junghans, Herausgegeben vom Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim e. V., Band 8, Seite 28
  13. 1 2 Claus-Jürgen Göpfert: Die Eastside leuchtet. In: Frankfurter Rundschau. 30. Januar 2019 (fr.de).
  14. Stadtteil: Fechenheim. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 20. Mai 2026.
  15. 1 2 3 Hans Hofele: Für Ferrari und Milka: Traditionsunternehmen in Fechenheim produziert ikonische Farben für Weltmarken. In: Frankfurter Neue Presse. 14. Dezember 2025, abgerufen am 20. Mai 2026.
  16. Zehn Jahre AllessaChemie: Dr. Karl-Gerhard Seifert im Interview. In: CHEManager. 2011, abgerufen am 20. Mai 2026.
  17. Marc Kuhn: Investoren kaufen Chemiefirma Allessa: Frühere Teile von Hoechst kommen zusammen. In: Offenbach-Post. 27. September 2013, abgerufen am 20. Mai 2026.
  18. Allessa GmbH betreibt neuen Industriepark. In: Journal Frankfurt. 16. September 2016, abgerufen am 20. Mai 2026.
  19. WeylChem investiert am Standort Fechenheim. In: CHEManager. 2020, abgerufen am 20. Mai 2026.
  20. 1 2 Friedrich Reinhardt: Verdrängung durch Rechenzentren? Unsichere Zukunft für den Industriepark Fechenheim. In: Frankfurter Neue Presse. 5. Januar 2026, abgerufen am 20. Mai 2026.
  21. 1 2 3 Spatenstich für erweiterten Siemens-Standort in Frankfurt-Fechenheim. Siemens AG, 13. März 2023, abgerufen am 20. Mai 2026.
  22. Frankfurt: Siemens schafft 400 neue Stellen in Fechenheim. In: t-online. 14. Juni 2024, abgerufen am 20. Mai 2026.
  23. Marc Kuhn: Audi gibt auf der Hanauer Landstraße Gas. In: Offenbach-Post. 15. September 2012, abgerufen am 20. Mai 2026.
  24. Matthias Anrheiner: Neuer Kia Standort auf der Hanauer Landstraße: Emil Frey Hessengarage eröffnet in Frankfurt. In: Frankfurt-Tipp. 17. Mai 2026, abgerufen am 20. Mai 2026.
  25. 1 2 Gewerbeverein Fechenheim e. V. Abgerufen am 20. Mai 2026.
  26. Neue Mannschaft für die Stadtteile. In: Journal Frankfurt. 12. November 2013, abgerufen am 20. Mai 2026.
  27. Andreas Haupt: Gewerbeverein in neuer Besetzung. In: Frankfurter Neue Presse. 21. November 2018, abgerufen am 20. Mai 2026.
  28. Boris Schlepper: Mercedes verkauft Filiale in Hanauer Landstraße. In: Frankfurter Rundschau. 6. Januar 2019, abgerufen am 20. Mai 2026.
  29. DenkXweb – Digitales Denkmalverzeichnis des Landes Hessen. Landesamt für Denkmalpflege Hessen, abgerufen am 25. Mai 2026.
  30. Clemens Dörrenberg: Fechenheim: Endlich rollen die Bagger an. In: Frankfurter Rundschau. 28. Juli 2021, abgerufen am 25. Mai 2026.
  31. Marie Neise: Rechenzentren auf historischem Gelände: Baufortschritt im „Digitalpark Fechenheim“. In: Entwicklungsstadt. 8. Oktober 2025, abgerufen am 25. Mai 2026.
  32. Heinz Schomann u. a.: Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main. Braunschweig 1986, S. 502–513.
  33. Friedhof Fechenheim – Wegweiser. In: schugar.de. Abgerufen am 25. Mai 2026.
  34. Fechenheim: Kunst in der einstigen Totenhalle. In: Frankfurter Rundschau. 18. Juni 2021, abgerufen am 25. Mai 2026.
  35. Fechenheimer Weiher. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 25. Mai 2026.
  36. Waldspielpark Heinrich-Kraft-Park. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 25. Mai 2026.
  37. Vgl. Freiligrathschule Fechenheim. Abgerufen am 26. Mai 2026. sowie den Eintrag im Schulwegweiser: Freiligrathschule. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 26. Mai 2026.
  38. Vgl. Schule am Mainbogen. Abgerufen am 27. Mai 2026. sowie den Eintrag im Schulwegweiser: Schule am Mainbogen. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 27. Mai 2026.
  39. Vgl. Konrad-Haenisch-Schule. Abgerufen am 27. Mai 2026. sowie den Eintrag im Schulwegweiser: Konrad-Haenisch-Schule. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 27. Mai 2026.
  40. Vgl. Freie Christliche Schule Frankfurt. Abgerufen am 26. Mai 2026. sowie den Eintrag im Schulwegweiser: Freie Christliche Schule Frankfurt. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 26. Mai 2026.
  41. Fecher bleibt: Wir stellen uns quer! Der Notstand rechtfertigt zivilen Ungehorsam. 5. Januar 2023, abgerufen am 8. Januar 2023 (deutsch).
  42. Stadtteil: Fechenheim. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 20. Mai 2026.
  43. Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt (Hrsg.): Stadtgewässer – Seen, Teiche, Tümpel. Darin: Kapitel Fechenheimer Weiher, S. 23. Frankfurt am Main, 2003.
  44. Fabian Böker: Fotos zeigen, dass Fechenheim mehr zu bieten hat als Industrie. In: Frankfurter Rundschau. 27. April 2023 (fr.de [abgerufen am 19. Mai 2026]).
  45. Christoph Schmidt-Lunau: Proteste gegen Autobahnbau in Frankfurt: Fechi und Lützi sollen bleiben. In: Die Tageszeitung: taz. 8. Januar 2023, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 8. Januar 2023]).
  46. Fecher in Frankfurt: Die Waldbesetzung ist vorbei. 20. Januar 2023, abgerufen am 26. Juni 2023.
  47. riederwaldbleibt: Der Fecher ist geräumt | Fecher bleibt & Teufelsbruch bleibt! Abgerufen am 26. Juni 2023 (britisches Englisch).
  48. Frankfurt: „Man verlässt mental den Körper“. 20. Januar 2023, abgerufen am 26. Juni 2023.
  49. Mechtild Harting, Katharina Iskandar: Gerichte machen Weg für Räumung frei. In: faz.de. 17. Januar 2023, abgerufen am 17. Januar 2023.
  50. Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim e. V. Abgerufen am 7. Juni 2024.
  51. PolymerFM e. V. - Kunst, Kultur & Bildung in Frankfurt. Abgerufen am 19. Mai 2026.