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Fear Effect

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Fear Effect
Entwickler Kronos Digital Entertainment
Publisher Eidos Interactive
Veröffentlichung Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 24. Februar 2000
Europa 3. August 2000
Welt 2011 (via PSN)
Plattform PlayStation, PlayStation Network
Genre Action-Adventure, Survival Horror
Thematik Science Fiction
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Gamepad
Medium CD-ROM, Download
Altersfreigabe
USK
USK ab 16 freigegeben
USK ab 16 freigegeben
PEGI
PEGI ab 18
PEGI ab 18
PEGI-Inhalts­bewertung Gewalt

Fear Effect ist ein von Kronos Digital Entertainment entwickeltes und 2000 von Eidos Interactive herausgebrachtes Computerspiel. Mit Fear Effect 2: Retro Helix erschien 2001 ein Nachfolger. 2018 folgte mit Fear Effect Sedna ein durch Kickstarter finanzierter weiterer Teil der Serie.

Das Spiel erschien im Jahr 2000 ausschließlich für Sonys PlayStation auf insgesamt vier CD-ROMs, was selbst in Anbetracht der aufwändigen Inszenierung für ein PlayStation-Spiel durchaus selten war. Das Spiel war so erfolgreich, dass es 2001 mit Fear Effect 2 – Retro Helix fortgesetzt wurde. Ein dritter Teil namens Fear Effect 3 – Inferno befand sich für die PlayStation 2 in Entwicklung, wurde aber nie veröffentlicht. Von diesem dritten Teil existiert aber ein umfangreicher Trailer, der bereits viele Zwischensequenzen zeigt.

Fear Effect wird in das Genre der Action-Adventures eingeordnet. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Hana Tsu Vachel, die im futuristischen Hongkong als eine von drei Söldnern versucht, Wee Ming Lam, die Tochter eines mächtigen chinesischen Triadenbosses, aufzuspüren.

Das Spiel orientiert sich hinsichtlich des Gameplays u. a. an der Resident-Evil-Serie, verwendet jedoch anstelle von starren, vorgerenderten Hintergründen FMVs, die durch Streaming- und Looping-Verfahren als animierte Hintergründe für einen neuartigen und unverwechselbaren Look sorgen. Zudem gehen Spiel- und Zwischensequenzen nahtlos ineinander über.

Anstelle einer für dieses Genre nicht unüblichen Standard-Schadensanzeige verfügt Fear Effect über das sogenannte „Fear Meter“, welches den Angst- und Adrenalinzustand der Protagonistin darstellt. Es verfärbt sich rot, wenn der Hauptcharakter Schaden nimmt oder in eine sonstige bedrohliche Situation gerät. Gewinnt man einen Schusswechsel, kann man unauffällig eine Wache ausschalten oder erfolgreich ein Puzzle lösen, so erhält man einen Adrenalinschub und das „Fear Meter“ färbt sich wieder grün (Normalzustand).

  • Hana Tsu Vachel: 24 Jahre; Vollwaise; Scharfschützin und Spezialistin für geheime Operationen
  • Jakob „Deke“ Decourt: 37 Jahre; Experte für Attentate und Sprengstoff
  • Royce Glas: 34 Jahre; Ex-Militär; Zuständig für inoffizielle Aufträge der Regierung
Metawertungen
DatenbankWertung
GameRankings85 %[1]
Wertungsspiegel
PublikationWertung
GameSpot8,5/10[2]
GameSpy89 %
MAN!AC83 %[3]

Fear Effect erhielt im Schnitt sehr gute Wertungen.[1] Maniac.de stellte im Fazit fest, dass man in dem Spiel oft stirbt. Gelobt wurde die filmreife Handlung und die atemberaubende Präsentation.[3] Laut GameSpot fessle das Spiel mit einer wendungsreichen Geschichte. Die erfrischend erwachsene Handlung lasse über die wenigen Schwächen des Titel hinwegsehen.[2]

Eine Verfilmung des Spiels wurde mehrfach geplant, letztmals für 2008. Der Plan wurde bisher jedoch nicht umgesetzt.[4]

Einzelnachweise

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  1. a b Fear Effect. In: GameRankings. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
  2. a b Joe Fielder: Fear Effect Review. In: GameSpot. 28. April 2000, abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
  3. a b Thomas Szedlak: Fear Effect – im Klassik-Test (PS). In: Maniac.de. 2. Februar 2020, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  4. Christian Schönlein: Fear Effect - Flashback: Lesben, Zombies und jede Menge Action. In: videogameszone.de. 28. Juni 2009, abgerufen am 22. Dezember 2025.