Familien-Partei Deutschlands
| Familien-Partei Deutschlands | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Parteivorsitzender | Helmut Geuking | ||||||||||
| Stellvertretende Vorsitzende | Marcel Stratmann Andreas Dünker Sandra Seyfarth | ||||||||||
| Bundesgeschäftsführerin | Andrea Vollbracht | ||||||||||
| Bundesschatzmeisterin | Andrea Wiemeler | ||||||||||
| Ehrenvorsitzender | Franz-Josef Breyer[1] | ||||||||||
| Gründung | 17. Oktober 1981 | ||||||||||
| Hauptsitz | Lensahn | ||||||||||
| Ausrichtung | Familienpolitik Konservatismus[2] | ||||||||||
| Farbe(n) | orange[3] | ||||||||||
| Bundestagssitze | 0/630 | ||||||||||
| Sitze in Landtagen | 0/1898 | ||||||||||
| Staatliche Zuschüsse | 90.130,03 Euro (2025)[4] | ||||||||||
| Mitgliederzahl | 705 (31. Dezember 2020)[5] | ||||||||||
| Europaabgeordnete | 1/96 | ||||||||||
| Europapartei | Europäische Christliche Politische Partei (ECPP) | ||||||||||
| EP-Fraktion | ECR (2014[6]–2018[7], 2019–2021)
EVP (seit 2021) | ||||||||||
| Website | www.wählefamilie.de | ||||||||||
| Mitgliederzahl | Stand |
|---|---|
| 654[40] | 31.12.2004 |
| 654[41] | 31.12.2007 |
| 555[42] | 31.12.2011 |
| 586[43] | 31.12.2017 |
| 668[44] | 31.12.2018 |
| 687[45] | 31.12.2019 |
| 705[46] | 31.12.2020 |
| 611 | 31.12.2022 |
Struktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Organe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bundesparteitag
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Höchstes Beschlussgremium der Partei ist der Bundesparteitag. Er setzt sich aus dem Bundesvorstand, den Vorsitzenden der Landesverbände, den Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern des Bundesverbandes und den Delegierten der Gliederungen zusammen. Er ist zuständig für die Wahl des Bundesvorstandes, des Bundesschiedsgerichts, der Kassenprüfer und die Kandidaten der Bundesliste für die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Er beschließt über die Satzung und Finanzstatuten, die Geschäftsordnungen und Programme, sowie Beschlussfassung über die Grundlinien der Bundespolitik.
Bund-Länder-Ausschuss
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bund-Länder-Ausschuss besteht aus dem Bundesvorstand und zwei Bevollmächtigten eines jeden Landesverbandes oder einer Landesgruppe. Der Vorsitz des Bund-Länder-Ausschusses übernimmt der Bundesvorsitzende oder im Vertretungsfalle einer seiner Stellvertreter. Die Aufgabe des Bund-Länder-Ausschusses ist den Bundesvorstand zu kontrollieren und die Anliegen zwischen Bundes- und Landesverbänden zu kommunizieren.
Bundesvorstand
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bundesvorstand besteht aus dem Vorsitzenden, ein bis fünf stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Beisitzer können den Bundesvorstand erweitern, deren Anzahl darf die Anzahl der Vorstandsmitglieder nicht überschreiten. Durch Bundesgeschäftsführer und Bundesgeneralsekretär kann der Bundesvorstand erweitert werden. Der Bundesvorstand übernimmt die Erledigung aller Verwaltungsangelegenheiten zwischen den Bundesparteitagen.
Der aktuelle Bundesvorstand von September 2022:[47]
| Vorsitzender | Helmut Geuking (Landesverband Nordrhein-Westfalen) |
| Stellvertretender Vorsitzender | Jochen Winkler (Landesverband Baden-Württemberg) Heidi Berg (Landesverband Thüringen) |
| Bundesschatzmeisterin | Andrea Wiemeler (Landesverband Nordrhein-Westfalen) |
| Stellvertretender Bundesschatzmeister | Werner Lahann (Landesverband Schleswig-Holstein) |
| Schriftführer | Niels Geuking (Landesverband Nordrhein-Westfalen) |
| Bundesgeneralsekretär | Ralf Piekenbrock (Landesverband Nordrhein-Westfalen) |
| Bundesgeschäftsführerin | Andrea Vollbracht (Landesverband Schleswig-Holstein) |
| Beisitzer | Heinrich Oldenburg (Landesverband Nordrhein-Westfalen) Thomas Vollbracht (Landesverband Schleswig-Holstein) Heidi Klich (Landesverband Schleswig-Holstein) Sebastian Henning (Landesverband Nordrhein-Westfalen) Klaudia Krause (Landesverband Nordrhein-Westfalen) |
Daten der Landesverbände
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Familien-Partei ist in sechs Landesverbände untergliedert.
| Landesverband | Vorsitzender | Kommun. Mandate | Unterorganisationen | Gründung | Mitgliederanzahl (Stand 2023) | Ergebnis der letzten Landtagswahlen | Ergebnis der Europawahl 2009[48] | Ergebnis der Europawahl 2014[48] | Ergebnis der Europawahl 2019 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | Julia Denzlinger | 0 | 0 | 2005 | 25 | n. a. (2021) | 1,0 % | 0,5 % | 0,5 % | |
| Niedersachsen | Florian Liebers | 0 | 0 | 2025 | 23 | n. a. (2022) | 0,5 % | 0,6 % | 0,6 % | |
| Nordrhein-Westfalen | Marcel Stratmann[49] | 5 | 5 | 1998 | 258 | 0,2 % (2022) | 0,6 % | 0,5 % | 0,7 % | |
| Saarland | Roland Körner[50] | 6 | 0 | 1989 | 81 | 0,8 % (2022) | 1,9 % | 1,5 % | 1,3 % | |
| Schleswig-Holstein | Kirsten Bollongino[51] | 0 | 0 | 2003[52] | 60 | n. a. (2022) | 0,9 % | 0,8 % | 0,9 % | |
| Thüringen | Sven Seyfarth[53] | 0 | 0 | 28.11.2020 | 36 | 0,5 % (2024) | 2,4 % | 1,7 % | 1,5 % | |
|
Legende:
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Unterorganisationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Familien-Partei besitzt mehrere Kreis- und Stadtverbände in Nordrhein-Westfalen. In den Landkreisen Recklinghausen und Coesfeld existieren Kreisverbände. In Herten, Billerbeck und Coesfeld gibt es zudem noch jeweils Stadtverbände.
Der mitgliederstärkste Landesverband ist Nordrhein-Westfalen mit über 200 Mitgliedern. Das Saarland und Schleswig-Holstein folgen mit jeweils unter 100 Mitgliedern. Alle anderen Landesverbände haben unter 30 Mitglieder. Als politische Hochburg ist insbesondere das Saarland zu werten, wo die Partei bereits siebenmal zu Landtagswahlen antrat und auch regelmäßig zur Bundestagswahl zugelassen ist.
Verhältnis zu anderen Parteien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mitte 2004 gab es Kooperationsgespräche mit der Ökologisch-Demokratische Partei (ödp). Bei der saarländischen Landtagswahl 2004 kandidierten ÖDP-Mitglieder auf den Listen der Familien-Partei, sie erreichte 3,0 Prozent[54]. Bei der Bundestagswahl 2005 verzichtete die ÖDP zugunsten der Familienpartei auf eine Kandidatur. Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2006 und in Rheinland-Pfalz 2006 verzichtete die Familienpartei zugunsten der ÖDP. Ende 2006 beschloss die Familien-Partei jedoch, keine Fusion mit der ÖDP anzustreben.
Die Partei Die Bürgerlobby löste sich 2018 auf und schloss sich der Familien-Partei an. Die Familien-Partei beschloss 2018, den Mitgliedern der Partei Demokratische Bürger Deutschland (DBD) eine begrenzte Doppelmitgliedschaft von einem Jahr einzuräumen. Nach Beendigung des einen Jahres löste sich die DBD auf und schloss sich 2019 der Familien-Partei an.[55] Gegenüber der AfD gibt es innerhalb der Partei ein Abgrenzungsbeschluss. So dürfen ehemalige AfD-Mitglieder nicht aufgenommen werden und auf kommunaler Ebene keine Fraktionen mit ihr gebildet werden.
Auf kommunaler Ebene arbeitet die Familien-Partei regelmäßig mit anderen Parteien und Wählergruppen zusammen. In Potsdam bestand von 2009 bis 2014 eine Fraktionsgemeinschaft mit der FDP. Im Kreis Coesfeld bestand mit Die Linke von 2014 bis 2019 im Kreistag Coesfeld eine Fraktionsgemeinschaft. In Bad Oldesloe tat man sich mit den Freien Wählern zusammen. In Schönwalde-Glien mit Die Linke und Freie Wähler seit 2019 eine gemeinsame Fraktion im Gemeinderat[56]. In der Stadt Coesfeld bestand von 2014 bis 2020 eine Fraktion mit einer Wählergruppe. In Herten besteht seit 2025 eine Fraktion mit der FDP.
Bundesparteitage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bundesparteitage fanden zumeist jährlich statt.
Parteitage der FAMILIE seit 2016
| Parteitag | Datum | Ort |
|---|---|---|
| Satzungsänderungen | 09. Juni 2016 | Hannover |
| Bundesvorstandswahlen | 25.–26. November 2016 | Offenburg |
| Bundesschiedsgerichtswahlen | 23.–24. September 2017 | Billerbeck |
| a. o. Aufstellung Europawahlliste | 14.–15. April 2018 | Coesfeld |
| Bundesvorstandswahlen | 29.–30. September 2018 | Billerbeck |
| 28. September 2019 | Billerbeck | |
| Bundesvorstandswahlen | 26. September 2020 | Billerbeck |
| Bundesschiedsgerichtswahlen | 25. September 2021 | Billerbeck |
| Bundesvorstandswahlen | 24. September 2022 | Billerbeck |
| a. o. Aufstellung Europawahlliste | 01. April 2023 | Billerbeck |
| Bundesschiedsgerichtswahlen/Europawahlprogramm | 23. September 2023 | Billerbeck |
| Bundesvorstandswahlen | 28. September 2024 | Billerbeck |
Finanzen und Beteiligungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geldflüsse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laut Bundestagsdrucksache 16/1870 erhielt die Partei 2005 Zuwendungen von etwa 345.000 Euro. Davon waren etwa 13.000 Euro Beiträge (4 %) und etwa 170.000 Euro Spenden (50 %). 155.000 Euro flossen der Partei aus staatlichen Mitteln zu. Es verblieb ein Einnahmeüberschuss von etwa 13.000 Euro.[57]
Laut Bundestagsdrucksache 18/8475 erhielt die Partei 2014 Zuwendungen von etwa 269.600 Euro. Davon waren etwa 8.300 Euro Beiträge (3 %) und etwa 125.000 Euro Spenden (46 %). 133.000 Euro flossen der Partei aus staatlichen Mitteln zu.
2014 erhielt die Partei 133.765,01 Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierung.[58] 2015 hat die Partei einen Anspruch von 101.465,40 Euro.[59]
- Der Rechenschaftsbericht für 2017 weist einen Überschuss von etwa 41.000 Euro aus.[60] Das Reinvermögen der Partei wird mit etwa −82.000 Euro angegeben, da zum 31. Dezember 2017 neben sonstigen Verbindlichkeiten eine Rückzahlung von etwa 130.000 Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierung noch offen steht.
- Der Rechenschaftsbericht für 2018 weist einen Überschuss von etwa 43.000 Euro aus. Das Reinvermögen der Partei wird mit etwa −38.000 Euro angegeben zum 31. Dezember 2018.[61]
- Der Rechenschaftsbericht für 2019 weist einen Überschuss von etwa 3500 Euro aus. Insgesamt wurden etwa 6000 Euro an Mitgliedsbeiträgen eingenommen, 57.000 Euro an Spenden und 54.000 Euro an staatlichen Zuwendungen. Das Reinvermögen der Partei wird mit etwa −34.000 Euro angegeben zum 31. Dezember 2019.[62]
- Der Rechenschaftsbericht für 2020 weist einen Überschuss in Höhe von etwa 40.000 Euro aus. Insgesamt wurden etwa 7000 Euro an Mitgliedsbeiträgen eingenommen, 38.000 Euro an Spenden und 59.000 Euro an staatlichen Zuwendungen. Das Reinvermögen der Partei wird mit etwa 6.000 Euro angegeben zum 31. Dezember 2020.[63]
Vermögen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Reinvermögen der Partei betrug zum 31. Dezember 2020 etwa 6.000 Euro. Die Partei verfügt weder über Immobilien noch über Firmenbeteiligungen.
Wahlteilnahmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bundestagswahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Bundesweite Zweitstimmenanzahl | Bundesweiter Zweitstimmenanteil | Anzahl der Landeslisten | Zweitstimmenanteile der Listen | Anzahl der Direktkandidaten | Erststimmenanteile |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1998 | 24.825 | 0,1 %[65] | 2 | 0,2–0,5 % | 8 in 2 Bundesländern | 0,4–1,8 % |
| 2002 | 30.045 | 0,1 %[65] | 2 | 0,2–1,1 % | 8 in 3 Bundesländern | 0,4–2,4 % |
| 2005 | 191.842 | 0,4 %[66] | 6 | 0,2–2,1 % | 29 in 9 Bundesländern | 0,8–3,7 % |
| 2009 | 120.718 | 0,3 %[67] | 4 | 0,3–1,5 % | 8 | 0,8–2,9 % |
| 2013 | 7.449 | 0,0 % | 1 | 1,3 % | 4 in 3 Bundesländern | 0,3–1,2 % |
| 2017 | – | – | 0 | – | 1 in 1 Bundesland | 0,4 % |
| 2021 | – | – | 0 | – | 1 in 1 Bundesland | 0,9 % |
Europawahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Familien-Partei kandidierte bei den Europawahlen 1994 und 1999 mit einer Landesliste im Saarland. Im Jahr 2004 trat sie erstmals mit einer Bundesliste an. Bei den Europawahlen 2014 und 2019 erzielte die Partei jeweils einen Sitz im Parlament.[68]
| Jahr | Stimmenanzahl | Stimmenanteil | +/- | Sitze | Spitzenkandidat |
|---|---|---|---|---|---|
| 1994 | 2.781 | 0,0 % | 0,0 % | 0 | |
| 1999 | 4.117 | 0,0 % | 0,0 % | 0 | |
| 2004 | 268.468 | 1,0 % | 1,0 % | 0 | |
| 2009 | 252.121 | 1,0 % | 0,0 % | 0 | Arne Gericke |
| 2014 | 202.871[68] | 0,7 % | 0,3 % | 1 | Arne Gericke |
| 2019 | 273.755[68] | 0,7 % | 0,0 % | 1 | Helmut Geuking |
| 2024 | 244.030[70] | 0,6 % | 0,1 % | 1 | Helmut Geuking |
Landtagswahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die folgende Tabelle gibt die Landtagswahlen wieder, bei denen die Familien-Partei angetreten ist.
| Wahljahr | BW[71][72] | BY[73][74] | BE | BB | HE[75] | MV[76] | NI[77] | NW[78] | SL[79] | SH | TH |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1982 | 0,0 %1 | ||||||||||
| 1986 | 0,0 %2 | ||||||||||
| 1990 | 0,0 % | 0,0 % | |||||||||
| 1994 | 0,5 % | ||||||||||
| 1995 | 0,0 % | ||||||||||
| 1999 | 0,0 % | 1,0 % | |||||||||
| 2000 | 0,0 % | ||||||||||
| 2001 | 0,0 % | ||||||||||
| 2004 | 2,6 % | 3,0 % | |||||||||
| 2005 | 0,0 % | 0,8 % | |||||||||
| 2006 | 1,2 % | ||||||||||
| 2008 | 0,3 % | 0,4 % | |||||||||
| 2009 | 2,0 % | 0,8 % | |||||||||
| 2010 | 0,4 % | ||||||||||
| 2011 | 0,0 %3[80] | 0,1 %4 | 1,5 %[81] | ||||||||
| 2012 | 0,4 % | 1,7 %[82] | 0,96 %[83] | ||||||||
| 2016 | 0,8 % | ||||||||||
| 2017 | 0,8 % | 0,6 % | |||||||||
| 2019 | 0,4 %5 | ||||||||||
| 2022 | 0,2 % | 0,8 % | |||||||||
| 2024 | 0,5 % |
1) Kurzbezeichnung: FP
2) Kurzbezeichnung: Familie
3) Nur in 2 von 70 Wahlkreisen angetreten.
4) Nur in einem von 12 Bezirken angetreten.
5) Im Bündnis mit der ÖDP.
Das höchste Ergebnis in den Bundesländern wurde gelb markiert.
Mandate
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kommunale Mandate
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Familien-Partei verfügt im Saarland und Nordrhein-Westfalen über kommunale Mandate, die von Ortschaftsrat bis Kreistag gehen. Als Schwerpunkte kommunalpolitischer Präsenz und Aktivität der Partei ist die Stadt St. Ingbert im Saarland zu nennen, wo eine eigene Fraktion besteht. Zusätzlich ist die Partei durch einen Übertritt seit 2023 mit einem Mandat in der Bezirksverordnetenversammlung des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick vertreten.[84]
| Wahlbereich | Bundesland | Organ | Jahr der Wahl | Sitze | Prozent |
|---|---|---|---|---|---|
| Billerbeck | Nordrhein-Westfalen | Gemeinderat | 2025 | 1 | 5,9 % |
| Coesfeld | Nordrhein-Westfalen | Gemeinderat | 2025 | 2 | 4,1 % |
| Kreis Coesfeld | Nordrhein-Westfalen | Kreistag | 2025 | 1 | 1,8 % |
| Herten | Nordrhein-Westfalen | Gemeinderat | 2025 | 1 | 2,6 % |
| St. Ingbert | Saarland | Gemeinderat | 2024 | 3 | 6,2 %[85] |
| St. Ingbert-Mitte | Saarland | Ortschaftsrat | 2024 | 1 | 7,5 % |
| St. Ingbert-Hassel | Saarland | Ortschaftsrat | 2024 | 1 | 9,6 % |
| Saarpfalz-Kreis | Saarland | Kreistag | 2024 | 1 | 4,1 % |
Europaparlament
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Europawahl 2014 gelang der Partei, begünstigt durch den Umstand, dass die 3-%-Sperrklausel nach einer Klage u. a. der Familien-Partei für nichtig erklärt worden war, mit 0,7 % der Einzug in das Europaparlament, wo sie durch Arne Gericke vertreten war. Gericke schloss sich der Fraktion Europäische Konservative und Reformer an. Im Mai 2017 erklärte er seinen Austritt aus der Partei.
Bei der Europawahl 2019 erreichte Helmut Geuking den Einzug in das Europäische Parlament. Auf dem Bundesparteitag vom April 2023 wurde Geuking als Spitzenkandidat zur Europawahl in Deutschland 2024 seiner Partei gewählt. Im Februar 2024 legte er sein Mandat im Europaparlament nieder, um sich auf seinen Wahlkampf zu konzentrieren. Für ihn rückte sein Sohn Niels Geuking nach.[86] Nach der Wahl verzichtete Spitzenkandidat Helmut Geuking auf sein Mandat, sodass Niels Geuking im Parlament blieb.[39]
Bundesvorsitzende
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name | Zeitraum |
|---|---|
| Franz-Josef Breyer | 1989–2006 |
| Arne Gericke | 2006–2010 |
| Erhard Lahni | 2010–2013 |
| Maria Hartmann | 2013–2014 |
| Roland Körner | 2014–2016 |
| Arne Gericke | 2016–2017 |
| Helmut Geuking | seit 2017 |
Ehrenvorsitzender
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ehrenvorsitzender ( vom 18. Mai 2018 im Internet Archive), in: familien-partei-deutschlands.de, abgerufen am 10. März 2017.
- ↑ Einzelkämpfer im EU-Parlament: Arne Gericke (Familienpartei). ( vom 30. Januar 2016 im Internet Archive) In: treffpunkteuropa.de, 30. Januar 2016.
- ↑ Die Familienpartei – Mama und Papa an die Macht ( vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)
- ↑ Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2025. Deutscher Bundestag, 31. Januar 2026, abgerufen am 1. März 2026.
- ↑ Rechenschaftsbericht für 2020. (pdf) Abgerufen am 6. Juli 2022.
- ↑ https://web.archive.org/web/20140626081233/http://ecrgroup.eu/mep-locator/
- ↑ https://buendnis-c.de/arne-gericke-796/
- ↑ – Bundesprogramm der Familien-Partei ( vom 8. August 2017 im Internet Archive) (PDF; 476 kB)
- ↑ Tim Niendorf: Familien-Partei Deutschlands – Familie. In: Dossier Parteien in Deutschland. Bundeszentrale für politische Bildung, 12. Mai 2016, abgerufen am 13. Mai 2017.
- ↑ Bundesparteiprogramm der Familien-Partei Deutschlands, auf wählefamilie.de, abgerufen am 13. Oktober 2020.
- ↑ 2019 Familien-Partei Deutschlands (PDF), auf wählefamilie.de, abgerufen am 13. Oktober 2020.
- ↑ ÖkologiePolitik 11/2002 ( vom 7. Oktober 2005 im Internet Archive) (PDF)
- ↑ Martin Wirtz übernimmt Ortsvorsteher ( vom 20. April 2012 im Internet Archive)
- ↑ Unabhängiger Kandidat Wagner löst CDU-OB in St. Ingbert ab. In: Saarbrücker Zeitung. 7. November 2011, S. A1.
- ↑ Oberbürgermeister ist nicht mehr Mitglied der Familien-Partei. saarbruecker-zeitung.de, 17. September 2015.
- ↑ Dreiprozenthürde bei Europawahl ist verfassungswidrig, auf zeit.de
- ↑ Bringt er die AfD in Brüssel zu Fall?
- ↑ Ergebnis der Bundesvorstandswahl 2014 ( vom 8. Dezember 2014 im Internet Archive)
- ↑ Familien-Partei verabschiedet mit großer Mehrheit TTIP-Resolution ( vom 7. März 2017 im Internet Archive)
- ↑ Mannheim – Stadtrat Julien Ferrat wechselt zur Familien-Partei – /// MRN-News.de. 11. Juni 2024, abgerufen am 11. Juni 2024 (deutsch).
- ↑ Krawall-Stadtrat gründet neue Partei - Welche Parteien braucht Mannheim noch? 2. Juni 2018, abgerufen am 11. Juni 2024.
- ↑ Gentele nun bei der Familien-Partei. MDR, 21. März 2016, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2016; abgerufen am 21. März 2016.
- ↑ Siegfried Gentele aus Familienpartei ausgeschlossen. insuedthueringen.de, 9. Juli 2016, abgerufen am 9. Juli 2016.
- ↑ Rücktritt des Bundesvorsitzenden gefordert. nnz-online, 13. Juli 2016, abgerufen am 16. Juli 2016.
- ↑ h2294096.stratoserver.net
- ↑ Familienpartei - Michel neu im Bundesvorstand, auf wolfsburger-nachrichten.de
- ↑ Gericke von der Familienpartei wechselt zu Freien Wählern, auf abendblatt.de
- ↑ Familienpartei: Alle wechseln zur ÖDP. Abgerufen am 1. Juli 2017.
- ↑ Familienpartei in Wolfsburg vor dem Aus, auf waz-online.de
- ↑ FAMILIE für Europa Helmut Geuking Spitzenkandidat zur Europawahl 2019 ( vom 20. April 2018 im Internet Archive)
- ↑ Die Bürgerlobby schließt sich der Familien-Partei an
- ↑ PARTEITAG DER DBD UND DER FAMILIENPARTEI IN BILLERBECK
- ↑ Bericht vom Parteitag September 2019 ( vom 27. November 2021 im Internet Archive)
- ↑ Landesverband in Hamburg gegründet
- ↑ Archivierte Kopie ( vom 30. April 2021 im Internet Archive)
- ↑ Albert Link: Familien-Filz bei „Familienpartei“: EU-Parlamentssitz an Sohn „verliehen“. In: bild.de. 3. Februar 2024, abgerufen am 6. Juli 2024.
- ↑ Viola ter Horst: Mandatsniederlegung ohne Rücktritt. In: Allgemeine Zeitung. 6. Juli 2024, abgerufen am 14. Juni 2024.
- ↑ Europawahl 2024. Die Bundeswahlleiterin, 10. Juni 2024, abgerufen am 10. Juni 2024.
- 1 2 Stefan Werding: Familienpartei im Fokus: Spitzenkandidat gibt Sitz im EU-Parlament an Sohn weiter. In: Westfälische Nachrichten. 28. Juni 2024, abgerufen am 6. Juli 2024.
- ↑ Rechenschaftsbericht, abgerufen am 2. Mai 2019.
- ↑ Rechenschaftsbericht, abgerufen am 2. Mai 2019.
- ↑ Rechenschaftsbericht, abgerufen am 2. Mai 2019.
- ↑ Rechenschaftsbericht, abgerufen am 8. April 2019.
- ↑ Rechenschaftsbericht 2018, abgerufen am 6. Juli 2022.
- ↑ Rechenschaftsbericht 2019, abgerufen am 6. Juli 2022.
- ↑ Rechenschaftsbericht 2020, abgerufen am 6. Juli 2022.
- ↑ wählefamilie.de: Bundesvorstand der Familien-Partei Deutschlands ( vom 4. Dezember 2022 im Internet Archive)
- 1 2 Ergebnisse Europawahl 2014 / 2009. In: Bundeswahlleiter. 2014, abgerufen am 10. April 2019.
- ↑ Landesvorstand NRW
- ↑ Der Vorstand im Landesverband Saarland, abgerufen am 28. April 2017.
- ↑ Der Landesvorstand von Schleswig-Holstein
- ↑ Gründung des Landesverband Schleswig-Holstein
- ↑ Der Vorstand im Landesverband Thüringen, abgerufen am 14. Oktober 2021.
- ↑ tagesschau.de: Saarland Landtagswahl 2004 Ergebnis. Abgerufen am 5. Juni 2022.
- ↑ Deutschlands Parteien in Umbruch. Abgerufen am 5. Juni 2022.
- ↑ Ratsinformationsystem. Abgerufen am 5. Juni 2022.
- ↑ Bundestagsverwaltung (PDF; 13 MB)
- ↑ Festsetzung der staatlichen Mittel für 2014 (PDF; 689 kB), Stand: 4. März 2015. Abgerufen am 30. April 2015.
- ↑ Deutscher Bundestag – Festsetzung staatlicher Mittel. Deutscher Bundestag, abgerufen am 24. Februar 2018.
- ↑ (pdf), S. 151, auf dip21.bundestag.de, abgerufen am 13. Oktober 2020
- ↑ Bekanntmachung von Rechenschaftsberichten politischer Parteien für das Kalenderjahr 2018 (2. Teil – Übrige anspruchsberechtigte Parteien, Band II) (PDF; 273 MB), S. 122, auf dip21.bundestag.de, abgerufen am 13. Oktober 2020
- ↑ Bekanntmachung von Rechenschaftsberichten politischer Parteien für das Kalenderjahr 2019 (2. Teil – Übrige anspruchsberechtigte Parteien, Band II) (PDF; 88 MB), S. 87, abgerufen am 7. Juli 2022
- ↑ Bekanntmachung von Rechenschaftsberichten politischer Parteien für das Kalenderjahr 2020(2. Teil – Übrige anspruchsberechtigte Parteien, Band II) (PDF; 88 MB), S. 27, abgerufen am 7. Juli 2022
- ↑ bundeswahlleiter.de: Bundestagswahlen ( vom 9. Juli 2013 im Internet Archive)
- 1 2 Bundeswahlleiter – Ergebnisse Bundestagswahl vor 2005 ( vom 18. August 2014 im Internet Archive)
- ↑ Der Bundeswahlleiter: Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2005. ( vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive)
- ↑ Bundeswahlleiter – Ergebnisse Bundestagswahl 2009 ( vom 11. Oktober 2009 im Internet Archive)
- 1 2 3 Bundeswahlleiter.de: Ergebnisse der Europawahl in Deutschland 2019 und 2014, abgerufen am 27. Mai 2019.
- ↑ Ergebnisse der Europawahlen ( vom 11. Juli 2013 im Internet Archive)
- ↑ Europawahl 2024. In: Bundeswahlleiterin.de. Abgerufen am 30. Juli 2024.
- ↑ Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg 1984 bis 1996 ( vom 26. März 2012 im Internet Archive)
- ↑ Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg 1996 bis 2011 ( vom 21. Mai 2011 im Internet Archive)
- ↑ Wahlleiter Bayern Mittelfranken
- ↑ Wahlleiter Bayern Oberbayern
- ↑ Landeswahlleiter Hessen – Ergebnisse Landtagswahl Hessen ( vom 1. Oktober 2009 im Internet Archive)
- ↑ Landeswahlleiter Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2006. (PDF) In: mecklenburg-vorpommern.eu. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2018. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie – Ergebnisse Landtagswahl Niedersachsen
- ↑ Landeswahlleiterin des Landes NRW Ergebnisse Landtagswahl
- ↑ Statistisches Amt Saarland – Ergebnisse Landtagswahl ( vom 5. April 2012 im Internet Archive)
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl am 27. März 2011 mit Vergleichsangaben von 2006 ( vom 19. Juli 2011 im Internet Archive)
- ↑ Wahl zum Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, endgültiges Ergebnis
- ↑ Statistisches Amt Saarland – vorläufiges amtliches Endergebnis Landtagswahl 2012 ( vom 6. Mai 2016 im Internet Archive)
- ↑ vorläufiges amtliches Endergebnis Landtagswahl 2012 ( vom 12. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF; 25 kB)
- ↑ CDU Fraktion Treptow-Köpenick
- ↑ st-ingbert.de – Stadtratswahl der Stadt St. Ingbert am 09.06.2024 - Endgültiges Ergebnis
- ↑ Mandatsniederlegung ohne Rücktritt
