FC Nitra
| FC Nitra | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Football Club Nitra | ||
| Sitz | Nitra, Slowakei | ||
| Gründung | 1909 | ||
| Farben | blau-weiß | ||
| Website | fcnitra.sk | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Cheftrainer | |||
| Spielstätte | Štadión pod Zoborom | ||
| Plätze | 7.246 | ||
| Liga | 3. Liga - West | ||
| 2025/26 | 1. Platz ( 4. Liga - West) | ||
| |||
Der FC Nitra ist ein slowakischer Fußballverein aus Nitra. Der Verein spielt seit 2023 in der 3. Liga des Landes.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der erste Fußballklub in Nitra wurde 1909 unter dem Namen Nyitrai ÖTTSO (Önkéntes Tűzoltó Testület Sportosztálya) gegründet. Ab 1959 stieg man mehrmals in die erste tschechoslowakische Liga auf. Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte war die Vizemeisterschaft 1962 sowie die Teilnahme am UEFA-Pokal 1989/90, wo man in der 1. Runde dem 1. FC Köln unterlag.
Nach Gründung der Slowakei pendelte man lange zwischen der ersten und zweiten slowakischen Liga, bevor man sich ab 2005 dauerhalft in der 1. liga etablieren konnte. Der FC Nitra nahm anschließend dreimal an europäischen Wettbewerben teil, zuletzt in der Spielzeit 2010/11 an der UEFA Europa League. 2014 folgte ein erneuter Abstieg, ehe man drei Jahre später die Erstligarückkehr feierte.
Im Januar 2021 stiegen die deutschen Investoren Peter Hammer und Nik Schwarz beim FC Nitra ein und es wurden im selben Monat mit Yanni Regäsel, Sinan Kurt, Ekin Çelebi, Ramzi Ferjani, Ole Käuper, Benjamin Kindsvater, Eroll Zejnullahu und Oliver Bias acht deutsche Spieler verpflichtet. Hammer und Schwarz zogen sich jedoch nach wenigen Wochen wieder zurück, nachdem Abmachungen mit dem vorherigen Eigentümer nicht eingehalten worden waren.[1] Der FC Nitra sollte am Ende der Saison 2020/21 als Tabellenletzter in die 2. Liga absteigen, jedoch wurde dem Verein die Lizenz verweigert. Daher spielte Nitra fortan in der 3. Liga - West (Západ). Nachdem Ole Käuper Anfang Mai 2021 seinen Vertrag aufgrund fehlender Gehaltszahlungen aufgelöst hatte[2], folgte in der Sommerpause Sinan Kurt.[3]
In der Saison 2021/22 folgte ein weiterer Abstieg in die Viertklassigkeit. Dort blieb man die folgenden vier Jahre, ehe 2026 wieder der Aufstieg in die 3. Liga gelang.
Europapokalbilanz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | Rück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1989/90 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:5 | 1:4 (A) | 0:1 (H) | |
| 2006 | UEFA Intertoto Cup | 1. Runde | 12:2 | 6:2 (H) | 6:0 (A) | |
| 2. Runde | 2:3 | 2:1 (H) | 0:2 (A) | |||
| 2008 | UEFA Intertoto Cup | 1. Runde | 3:3(a) | 0:2 (A) | 3:1 (H) | |
| 2010/11 | UEFA Europa League | 1. Qualifikationsrunde | 3:5 | 2:2 (H) | 1:3 (A) |
Gesamtbilanz: 10 Spiele, 4 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen, 21:18 Tore (Tordifferenz +3)
Vereinsnamen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1909–1911: Nyitrai ÖTTSO (Nyitrai Önkéntes Tűzoltó Testület Sportosztálya)
- 1911–1919: Nyitrai TVE
- 1919–1921: Nyitrai SC
- 1921–1923: SK Nitra
- 1923–1948: AC Nitra
- 1948–1949: Sokol Nitra
- 1949: ZSJ Sokol spojené závody Nitra
- 1949–1953: ZK KP Nitra
- 1953–1956: DSO Slavoj Nitra
- 1956–1966: TJ Slovan Nitra
- 1966–1976: AC Nitra
- 1976–1990: TJ Plastika Nitra
- 1990–heute: FC Nitra
Ehemalige Trainer
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Jozef Jarabinský (1985–1986)
Pavel Hapal (2007–2008)
Ehemalige Spieler
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Ľubomír Moravčík (1976–1990)
Jozef Kukučka (1979–1983)
Igor Demo (1990–1994, 2006)
Henrich Benčík (1997–1998, 1999–2000, 2013)
Róbert Rák (2004–2006)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website des Vereins
- Offizielle Facebook-Präsenz, slowakisch
- [ww.transfermarkt.de/fc-nitra/startseite/verein/1562 Vereinsprofil] auf transfermarkt.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Deutsche Investoren über Rückzug vom FC Nitra: „Haben Strafanzeige gestellt wegen Betruges“, transfermarkt.de, 2. Juni 2021, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Käuper-Leihe vorzeitig beendet, werder.de, 4. Mai 2021, abgerufen am 13. Juni 2021.
- ↑ Das sagt Sinan Kurt zu seinem Aus beim FC Nitra, rp-online.de, 12. Juni 2021, abgerufen am 13. Juni 2021.