Express MD2 sollte ursprünglich bereits im Jahr 2009 ins All gebracht werden, jedoch verzögerte sich der Starttermin.[2] Der Start fand dann am 11. Februar 2009 vom Kosmodrom Baikonur auf einer Proton-M-Rakete zusammen mit Telkom 3 statt. Jedoch zündete die Bris-M-Oberstufe für die dritte Brennphase nicht, worauf die Nutzlasten in einem nutzlosen Transferorbit strandeten.[3]
Der Betreiber RSCC schaffte es, von dem Versicherungsunternehmen Ingosstrakh insgesamt 1,177 Mrd. russische Rubel an Versicherungszahlungen zurückzuerhalten, obwohl die Entwicklungskosten des Satelliten nur auf etwa 180 Mio. Rubel geschätzt werden.[2]
GKNPZ Chrunitschew baute den Satelliten auf Basis ihres Yakhta-Satellitenbusses. Thales Alenia Space lieferte die Transpondernutzlast, welche im C-Band und L-Band arbeitete.
Das Raumfahrzeug war dreiachsenstabilisiert und wurde durch zwei große Solarmodule und Batterien mit Strom versorgt. Es besaß eine geplante Lebensdauer von 10 Jahren und wiegt etwa 1,1 Tonnen.