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Essity

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Essity AB
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Rechtsform Aktiebolag
ISIN SE0009922164
Gründung 15. Juni 2017
Sitz Stockholm, Schweden Schweden
Leitung Ulrika Kolsrud (CEO)[1]
Mitarbeiterzahl 36.375 (2025)[2]
Umsatz 138,5 Mrd. Kronen (2025)[2]
Branche Konsumgüter, Medizinprodukte, Hygiene
Website www.essity.com
Stand: 31. Dezember 2025

Die Essity AB ist ein börsennotierter Hersteller von Hygienepapieren mit Sitz im schwedischen Stockholm. Das Unternehmen ging 2017 durch Abspaltung aus dem Zelluloseproduzenten SCA hervor. In Deutschland agiert es als Essity Germany GmbH und ist insbesondere durch die Marken Tempo und Zewa bekannt.

Im April 2017 beschlossen die Aktionäre auf der Jahreshauptversammlung der SCA, das Unternehmen aufzuteilen. Hierbei spaltete SCA seinen größten Geschäftsbereich mit Hygieneprodukten als Essity ab. Der Firmenname setzt sich laut Eigenangaben aus den beiden Wörtern „Essentials“ (Wesentliches) und „Necessities“ (Notwendigkeiten) zusammen.[3] Der Börsengang an der Stockholmer Börse erfolgte am 15. Juni 2017.[4]

Essity produziert Stand 2025 in 28 Ländern.[2] In Deutschland befindet sich der Hauptsitz der deutschen Gesellschaft Essity Germany in Mannheim.[5] Das Werk ist mit 2.300 Mitarbeitern der größte Standort der Essity-Gruppe in Europa.[6]

In Österreich wird ein Standort in Pernitz mit zuletzt 540 Mitarbeitern betrieben. Bis 2020 sollte diese Zahl weiter auf 465 sinken. Grund hierfür ist die Verlagerung der Serviettenproduktion nach Italien.[7] Das Werk in Pernitz wurde 1866 gegründet und zählte ab 1995 zum SCA-Konzern, bevor dieser im Jahr 2017 geteilt wurde.[8]

Zu den im deutschen Sprachraum bekanntesten Marken zählen Tempo, Tork und Zewa.

Bis 2007 zählte auch die Taschentuchmarke „Softis“ zu den hauseigenen Marken. Durch die Übernahme von „Tempo“ im Jahr 2007 musste diese jedoch aus kartellrechtlichen Gründen verkauft werden (und ging an das italienische Unternehmen Sofidel – deren Taschentuchmarke lautet „Regina“). SCA (und somit Rechtsnachfolger Essity) behielt allerdings eine Lizenz für den Vertrieb von „Softis“ in den Ländern außerhalb von Deutschland und Österreich. „Softis“ wurden 1977 von den Papierwerken Waldhof-Aschaffenburg eingeführt. Diese waren 1996 vom SCA-Konzern übernommen worden.[9]

Im Bereich Medizinprodukte ist Essity unter anderem durch die BSN medical und Tena (Harninkontinenz) vertreten.

Commons: Essity – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Ulrika Kolsrud neue Präsidentin und CEO von Essity. In: Essity. Abgerufen am 12. März 2026.
  2. 1 2 3 Annual Report 2025. In: Essity. Abgerufen am 12. März 2026.
  3. Unsere Geschichte. Website von Essity, abgerufen am 22. Mai 2018.
  4. Essity: A Hygiene And Health Powerhouse Is Spun-Off. Auf www.seekingalpha.com, abgerufen am 16. Juli 2017.
  5. Essity Germany GmbH. In: bvmed.de. BVMed, abgerufen am 12. März 2026.
  6. Factsheet Mannheim, auf www.essity.de (Memento vom 9. Juni 2019 im Internet Archive), abgerufen am 13. Februar 2020
  7. „Oh! It's a feh!“: Tränen um wichtige Arbeitsplätze. In: kurier.at, 28. Februar 2018, abgerufen am 22. Mai 2018.
  8. ikp.at (Memento vom 23. Mai 2018 im Internet Archive): 150 Jahre Wirtschaftsstandort Ortmann – Pressetext zum 150-Jahr-Jubiläum des Werkes, 23. September 2016 (abgerufen am 22. Mai 2018)
  9. Softis werden italienisch. In: derstandard.at, 20. Dezember 2007, abgerufen am 22. Mai 2018.