Erhard Beutter
Erhard Beutter (* 12. Dezember 1829 in Balingen; † 26. Juni 1891 in Herrenalb) war ein württembergischer Stadtschultheiß und Landtagsabgeordneter.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beutter war gelernter Post- und Telegraphenbeamter. Seit 1854 war er Schultheiß und seit 1887 Stadtschultheiß von Herrenalb. Dort war er gleichzeitig auch Kgl. Badinspektor.
Nachdem er 1862 und 1868 bei der Wahl zum Württembergischen Landtag für den Wahlkreis Neuenbürg unterlegen war, gewann er 1870 das Mandat, das er 1876 und 1882 verteidigen konnte. In der Württembergischen Kammer der Abgeordneten schloss er sich der katholischen „Landespartei“ an, einer Fraktion, die die Politik der Regierung Mittnacht unterstützte. 1889 war er bei der Wahl unterlegen und verlor sein Landtagsmandat.
Beutter war mit Gottliebin Rittmann verheiratet. Beide hatten drei Kinder, darunter den Pfarrer und Gesangslehrer Alexander Beutter (1862–1952).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 66.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beutter, Erhard |
| KURZBESCHREIBUNG | württembergischer Stadtschultheiß und Landtagsabgeordneter |
| GEBURTSDATUM | 12. Dezember 1829 |
| GEBURTSORT | Balingen |
| STERBEDATUM | 26. Juni 1891 |
| STERBEORT | Herrenalb |