Enkenstein
Enkenstein Stadt Schopfheim | |
|---|---|
| Koordinaten: | 47° 41′ N, 7° 49′ O |
| Höhe: | 381 m ü. NN |
| Fläche: | 3,66 km² |
| Einwohner: | 259 (30. Juni 2005)[Ohne Beleg] |
| Eingemeindung: | 1. Juni 1974 |
| Postleitzahl: | 79650 |
| Vorwahl: | 07622 |
Lage von Enkenstein in der Stadt Schopfheim | |
Enkenstein (alemannisch: Änkestei) ist ein Ortsteil von Schopfheim und liegt 381 Meter über dem Meeresspiegel im südlichen Schwarzwald. Es befindet sich im Landkreis Lörrach im Dreiländereck nördlich der Kernstadt Schopfheim und ist der zweitkleinste Gemeindeteil.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Tallandschaft im Kleinen Wiesental ist offenes Land, das vorwiegend als Wiese und Weide genutzt wird. Die Talhänge und das Bergland sind dagegen Waldland, das mit Misch- und Hochwald bestockt ist. Höchster Gipfel in der näheren Umgebung ist der 622 Meter hohe Scheinberg südwestlich von Enkenstein.
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort Enkenstein liegt auf 381 Meter ü. NN im südlichen Schwarzwald, die Gemarkung umfasst 3,66 km². Enkenstein liegt im Landkreis Lörrach am Dreiländereck in der Nähe der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich bei Basel bzw. Hüningen.
| Wieslet (Ortsteil der Gemeinde Kleines Wiesental) |
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| Langenau (Stadtteil von Schopfheim) |
Gresgen (Stadtteil von Zell i. W.) | ||||||||||||||||||||||
| Hausen |
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Wappen
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Das ehemalige Enkensteiner Gemeindewappen wurde auf Vorschlag des Generallandesarchives Karlsruhe von der Gemeinde im Jahr 1903 angenommen.
„In Silber auf dem grünen Tafelberg eine rote Burgruine zwischen je einer auf dem rechten und linken Hang wachsenden grünen Tanne, auf dem Vorderhang drei (2:1) silberne Tannen.“[2] Die Burg erinnert an die Rotenburg bei Wieslet.
Auf dem Dorfsiegel, das von 1830 bis 1903 bestand, sah man einen gespaltenen Schild, der zwischen einem Rankenwerk stand und mit einer großherzoglichen Krone bedeckt war. Die linke Seite enthält den badischen Schrägbalken, auf der rechten Seite sieht man zwei Rauten, die übereinander angeordnet sind. Solche hatte man auf Mauerresten der Burg Enkenstein entdeckt und sah darin einen Teil des Wappens der einstigen Besitzer.[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das im Dorfzentrum gelegene Rathaus mit seinem Glockenturm ist ein Blickfang, wenn man durch das Dorf fährt. Mit der grünen Außenanlage ist es ein Wahrzeichen des Dorfes. Früher diente es neben der Gemeindeverwaltung vor allem der Feuerwehr, der Anbau diente damals als örtliches Gefängnis. Heute wird es im zweiten Stock ausschließlich von der Ortsverwaltung genutzt, im ersten Stock befinden sich die sanitären Anlagen sowie ein Aufenthaltsraum.
Der Maibergsaal Enkenstein wurde im Zeitraum vom August 2001 bis August 2002 gebaut und am 13. September 2002 feierlich eingeweiht. Die Enkensteiner Bürger hatten bis zu diesem Zeitpunkt keinen eigenen Veranstaltungsraum.
Regelmäßige Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einmal im Jahr findet das im alemannischen Sprachraum weit verbreitete Scheibenfeuer statt.
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgle (Enkenstein) war ein vermutlicher Vorposten und Bestandteil einer Verteidigungslinie.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dieter Meißner: Enkenstein, 25 Jahre Zusammenschluss mit Schopfheim. In: Schopfheimer Jahrbuch, 15. 1999, S. 52–53
- Enkenstein Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band II. B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X. S. 521–522
- Elmar Vogt: Enkenstein – das Dorf an der Gresger Straße. In: Das Markgräflerland, Heft 2.1998, S. 32–35 Digitalisat der UB Freiburg
- 600 Jahre Enkenstein
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Enkenstein auf den Seiten der Stadt Schopfheim
- Enkenstein – Archivmaterial. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 521 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Enkenstein. In: Harald Huber: Wappenbuch Landkreis Lörrach. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0. S. 104–105
- ↑ siehe Enkenstein. In: Harald Huber: Wappenbuch Landkreis Lörrach. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-046-0. S. 104–105


