Littera elongata
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Mit Littera elongata (lat. für „verlängerter Buchstabe“) wird ein einzelner Buchstabe jener Urkundenschrift bezeichnet, die in der Diplomatik unter der Bezeichnung Litterae elongatae („verlängerte Schrift“)[1], bzw. scriptura elongata[2] oder auch Gitterschrift bekannt ist. Obwohl sie bereits im Frühmittelalter in Herrscherurkunden der Merowingerzeit nachweisbar ist, kommt es in der Karolingerzeit zu einer erneuten Ausbildung der Elongata[1] als lang gezogene Variante der diplomatischen Minuskelschrift. Sie ist als Auszeichnungsschrift in mittelalterlichen Urkunden am Anfang in der Intitulationszeile und am Ende in der Signum- und Rekognitionszeile anzutreffen.
Beispiele
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Thomas Engelke: Urkundenschriften. In: Mathias Kluge (Hrsg.): mittelalterliche-geschichte.de (zur littera elongata unter 3.)
- Beispiel mit Erläuterung auf den Seiten des Landesarchivs Baden-Württemberg (unter Urkunden-Gitterschrift)
- Elongata*. Publikationen in der bibliografischen Datenbank der Regesta Imperii.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Jochen Götze: Die Litterae Elongatae, vr-elibrary.de
- ↑ Seite 10, in: Die Urkunden und Briefe der Mathilde von Tuszien, dmgh.de
- ↑ Gut erkennbar die von der übrigen abweichende Schrift zu Beginn (Intitulationszeile) und am Schluss (Signumzeile) des Urkundentexts; innerhalb der Signumzeile das Herrschermonogramm.