Elisa Samuel Macundo Cossa (* 3. Juli1980 in Maputo) ist eine ehemalige mosambikanischeLeichtathletin, die im Sprint sowie im Weitsprung an den Start ging. Ihren größten Erfolg feierte sie mit dem Vizeafrikameistertitel im Weitsprung 2000 in Algier. Zudem ist sie aktuell Inhaberin der Landesrekorde im 100-Meter-Lauf sowie im Weitsprung.
Erste internationale Erfahrungen sammelte Elisa Cossa im Jahr 1998, als sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Lissabon mit 5,82m den siebten Platz im Weitsprung belegte und im 100-Meter-Lauf mit 12,16s in der Vorrunde ausschied. Anschließend brachte sie bei den Commonwealth Games in Kuala Lumpur im Weitsprung keinen gültigen Versuch zustande und schied über 100 Meter mit 12,38s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Afrikaspielen in Johannesburg mit 6,28m den siebten Platz im Weitsprung und schied mit 11,64s im Halbfinale über 100 Meter aus. 2000 belegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Rio de Janeiro mit 5,79s und in 11,90s jeweils den sechsten Platz und anschließend gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Algier mit 6,20m die Silbermedaille hinter der Senegalesin Kéné Ndoye. 2002 schied sie bei den Commonwealth Games in Manchester mit 12,07s und 24,47s jeweils in der Vorrunde über 100 und 200 Meter aus und im Jahr darauf schied sie bei den Afrikaspielen in Abuja mit 11,99s im Semifinale über 100 Meter aus. 2004 kam sie dann bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Huelva mit 12,00s nicht über den Vorlauf hinaus. 2006 schied sie bei den Afrikameisterschaften in Bambous mit 12,69s und 25,29s jeweils im Vorlauf über 100 und 200 Meter aus und anschließend gewann sie bei den Spielen der Lusophonie in Macau in 24,57s die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf hinter der Sri-Lankerin Susanthika Jayasinghe und Franciela Krasucki aus Brasilien. Zudem belegte sie dort über 100 Meter in 12,03s den vierten Platz. Im Jahr darauf schied sie bei den Afrikaspielen in Algier mit 24,42s und 54,09s jeweils in der Vorrunde über 200 und 400 Meter aus und 2008 schied sie bei den Afrikameisterschaften in Addis Abeba mit 54,91s im Halbfinale im 400-Meter-Lauf aus. 2010 kam sie bei den Afrikameisterschaften in Nairobi mit 58,87s nicht über den Vorlauf hinaus und anschließend schied sie bei den Commonwealth Games in Neu-Delhi mit 55,71s im Semifinale aus. Im Jahr darauf schied sie bei den Afrikaspielen in Maputo mit 2:11,87min in der ersten Runde im 800-Meter-Lauf aus und beendete daraufhin ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 31 Jahren.