Elfas
| Elfas | |
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| Der Elfas zwischen Stadtoldendorf und Einbeck | |
| Höchster Gipfel | Helleberg (409,6 m ü. NHN) |
| Lage | Landkreise Holzminden und Northeim; Niedersachsen (Deutschland) |
| Niedersächsisches Bergland | Leinebergland im Weser-Leine-Bergland |
| Koordinaten | 51° 53′ N, 9° 44′ O |
| Gestein | Sandstein |
| Alter des Gesteins | Buntsandstein |
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Fließgewässer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den Fließgewässern im und am Elfas gehören:
- Allerbach (östlicher Zufluss der Bewer)
- Bewer (nördlicher Zufluss der Ilme)
- Hillebach (nördlicher Zufluss des Krummen Wassers)
- Lenne (passiert den Elfas im Westen)
Geologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Elfas ist im Wesentlichen aus Sandsteinen der Zeit des Buntsandstein aufgebaut. Durch einen halokinetischen Vorgang, der im Paläogen bereits abgeschlossen war, wanderte die Elfasscholle in Richtung des nordöstlichen Sollings, wobei sich der gebirgsbildende Sandstein auf einer Schicht im Zechstein gebildeten Salinars bewegte. Dabei überschoben ältere, bis dahin unten liegende Gesteinsschichten zum Teil jüngere, sodass im Anschluss an Erosionsprozesse die heutige Schichtstufenlandschaft als nördliche Abgrenzung des Einbeck-Markoldendorfer Beckens entstand.[4]
Politische Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebiet des Elfas teilt sich jeweils etwa zur Hälfte auf die Gemeinden Dassel und Eimen auf. Zwei nordwestliche Ausläufer liegen auf Gemeindegebiet von Lenne und Wangelnstedt, die südöstlichen Ausläufer auf Gemeindegebiet von Einbeck. Die Dörfer Portenhagen und Rengershausen liegen am südlichen Fuß des Elfas. Neben Dassel (südwestlich gelegen) und Einbeck (südöstlich) sind Eschershausen (nordwestlich) und Stadtoldendorf (westlich) die umliegenden Städte.
Verkehr und Wandern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nördlich vorbei am Elfas führt durch Vorwohle, Mainzholzen und Eimen die Bundesstraße 64, die etwas östlich des Gebirgszugs und nördlich von Einbeck die Bundesstraße 3 kreuzt. Durch den Höhenzug führen mehrere Forst-, Reit- und Wanderwege.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
- ↑ Georg Schambach: Wörterbuch der niederdeutschen Mundart, 1858, S. 257
- ↑ Jürgen Hövermann: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 99 Göttingen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)
- ↑ Axel Herrmann, Carsten Hinze, Volker Stein: Die halokinetische Deutung der Elfas-Überschiebung im südniedersächsischen Bergland, in: Geologisches Jahrbuch 84, 1967, S. 407 ff.

