Eitental
| Eitental (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Eitenthal | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Weiten | |
| Koordinaten | 48° 15′ 56″ N, 15° 16′ 26″ O | |
| Höhe | 279 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 75 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,52 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04970 | |
| Katastralgemeindenummer | 14312 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Eitental (Schreibweise als Katastralgemeinde und in älteren Dokumenten auch Eitenthal[1]) ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weiten im Bezirk Melk in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 75 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[2]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf liegt beiderseits des Weitenbaches und wird von der Weitental Straße erschlossen. Im Ort mündet der Schwarzaubach und den Weitenbach. Ein Gebäude ganz im Südwesten von Eitental steht bereits in der benachbarten Marktgemeinde Leiben.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 18 Häusern genannt, das nach Weiten eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Artstetten besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription, die Herrschaft Mollenburg übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Artstetten und Leiben.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Eitental drei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Holzhändler und ein Müller mit Sägewerk ansässig.[4] Weiters gab es im Ort die Gummiwebwarenfabrik Rudolf Gassner & Söhne. Bis zur Eingemeindung nach Weiten am 1. Jänner 1969 war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Seiterndorf.[5]
Besonderheiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Kamelreitschule Eitental kann man das Reiten auf Kamelen erlernen.[6]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 60, Sektion Melk, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,9 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 219.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bezirk Melk: Diskussion um „h“ in Gemeinde-Name auf noen.at
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 134 (Eittenthal in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 233
- ↑ Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 25. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 13. April 2024.
- ↑ Kamelreitschule Eitental auf donau.com
