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Ederding

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ederding (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Ederding
Ederding (Österreich)
Ederding (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Herzogenburg
Koordinaten 48° 17′ 48″ N, 15° 40′ 10″ OKoordinaten: 48° 17′ 48″ N, 15° 40′ 10″ Of1
Höhe 253 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 66 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 1,96 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 3130 Herzogenburg
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05505
Katastralgemeindenummer 19110
Bild
Ortsansicht mit Kapelle
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
66

Ederding ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Herzogenburg im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 66 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1967 bildete Ederding eine eigenständige Ortsgemeinde.[2]

Das Dorf befindet sich nordwestlich von Herzogenburg oberhalb des Traisentales. Die Landesstraße L5020 erschließt den Ort. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 37 Adressen.[3]

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Herzogenburg eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Dürnstein besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Walpersdorf übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Herzogenburg besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Stift Dürnstein, Viehofen und Pottenbrunn.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Ederding ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft und einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[5] Ederding bildete bis zur Eingemeindung nach Herzogenburg zusammen mit Wiesing und Wielandsthal eine Ortsgemeinde. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Ederding und Herzogenburg.[2]

Persönlichkeiten

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  • Franz Käfer (1891–1962), Politiker und Bürgermeister von St. Pölten, wurde hier geboren
  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 46 (Ausgabe 1770; Oederding in der Google-Buchsuche).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 49, Sektion Herzogenburg, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,4 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 283.
Commons: Ederding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 16. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
  3. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 120 (Ederding in der Google-Buchsuche).
  5. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 230