Edward Ruscha

Edward „Ed“ Joseph Ruscha (gesprochen [ruːˈʃeɪ]; * 16. Dezember 1937 in Omaha, Nebraska), genannt Ed Ruscha, ist ein US-amerikanischer Konzeptkünstler, der mit der Pop Art verbunden wird. Bekannt wurde er vor allem durch seine Malerei und Druckgrafik, in der Schrift eine zentrale Rolle spielt, und einer Reihe von 16 Künstlerbüchern mit seriellen Fotografien, die er zwischen 1963 und 1978 publizierte.
Leben und Werk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Edward „Ed“ Ruscha wurde 1937 gin Omaha, Nebraska, geboren, verbrachte aber über 15 Jahre in Oklahoma City, bevor er ab 1956 das Chouinard Art Institute in Los Angeles besuchte.[1] Er lernte Satz und Druck und arbeitete in der Werbung, dann, nach sieben Monaten mit der Mutter und seinem Bruder in Europa, zwei Jahre Layout für das einflussreiche Kunstmagazin Artforum unter dem Pseudonym „Eddie Russia“, bevor er sich endgültig für die Kunst entschied. Zunächst beeindruckt vom dominierenden Abstrakten Expressionismus eines Willem de Kooning oder Franz Kline, bald auch interessiert an Dada, entdeckte er in (einer Reproduktion von) Target with Four Faces von Jasper Johns (1955) die Verwendung von konkreten Ready-made-Elementen, die Abstraktes auszudrücken vermochten. Seiner eigene Erfahrung mit der Collage als Setzer und Layouter halfen ihm, dort mit seinen künstlerischen Gedanken anzusetzen.
Erste ‚Wortbilder‘
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sein erstes Bild, in der Schrift zum zentralen Objekt wurde, war ein „word painting“ mit seinem Namen, E. Ruscha (1959), der bewusst in der Breite nicht auf die Leinwand passte: die Initiale des Vornamens steht in der linken oberen Ecke, dort, wo man zu lesen beginnt; in der unteren Hälfte stehen in ganzer Breite die ersten vier Buchstaben seines Nachnamens, die letzten zwei Buchstaben sind ergänzend, aber vertauscht darüber gesetzt, ein Pfeil weist auf sie hin. Durch die unterbrochene Schrift entsteht ein Kippbild zwischen abstraktem Wort (hier dem abgekürzten Namen) und der Schrift als Objekt.[2] Large Trademark with Eight Spotlights („Großes Markenzeichen mit acht Scheinwerfern“, 1962) mit dem Logo des Filmstudios 20th Century Fox führte die dreidimensionale Schrift in sein Werk ein. Bald bestand die Typografie der meist klischeehaften Wörter und Slogans in seinen Bildern aus illusionistisch gemalten Tropfen und Schleifen,[3] wie etwa Annie, Poured from Maple Syrup („‚Annie‘, aus Ahornsirup gegossen“) von 1966, in dem auf gelbem Grund der Name „Annie“ in trompe-l’œil mit dem typisch amerikanischen Frühstückszutat geschrieben wurde.[4] Andere Arbeiten mit lautmalerischen Äußerungen wie „oof“ oder „wow“ setzte er suggestiv ein und provozierte ein fast körperlich zu spürendes (innerliche) Nachsprechen.[2] 1962 fing er auch an mit verschiedenen Drucktechniken zu experimentieren, zuerst Lithografien, dann auch Radierung, Aquatinta und Siebdruck.[3]
Die Künstlerbücher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1963 begann er gänzlich entindividualisierte, ‚stillose‘ Serien von Fotografien als kleinformatige Hefte in Auflagen von 400 bis 2000 Exemplaren im Selbstverlag zu veröffentlichen. Der zum Werk gehörige Titel auf dem Umschlag beschrieb jeweils exakt, was in der Bildserie abgebildet war. Dabei entschied der gelernte Grafikdesigner beim ersten der sechzehn bis 1978 entstandenen Künstlerbücher, Twentysix Gasoline Stations („26 Tankstellen“), die drei Worte rot auf weiß von oben nach unten größer werden zu lassen, was in einfachster Form räumliche Tiefe und Bewegung suggeriert: die Fotos der Tankstellen lagen auf der Strecke zwischen Los Angeles und seiner Heimatstadt Oklahoma City.[5] Every Building on the Sunset Strip („Jedes Gebäude auf dem Sunset Strip“) kam 1966 als Leporello heraus. Mit einer 35-mmm-Kleinbildkamera, die auf der Ladefläche eines Pickup-Trucks montiert war, fotografierte Ruscha die gesamte Randbebauung entlang des etwa zweieinhalb Kilometer langen Sunset Strip. Er reihte die Fotografien ineinander übergehend grob aneinander, je eine Straßenseite auf der Ober- und überkopf auf der Unterkante der über 7 Meter langen Akkordeonfaltung.[6] Später baute er auch gezielt Brüche in das serielle Prinzip ein, wie bei Nine Swimming Pools and a Broken Glass („Neun Schwimmbecken und ein zerbrochenes Glas“, 1968).
Die distanziert sachliche Bildsprache war für Ruscha vor allem der amerikanische Dokumentarfotograf Walker Evans ein Vorbild.[7] Doch soll er sagte er Walter Hopps gesagt haben: „Ich wollte ein Buch machen und ich ließ Fotografie als Medium zweitrangig sein, eine Ausrede für das Buch.“[8] Für den Kurator der einflussreichen Fotografieausstellung New Topographics 1975 im George Eastman House, Rochester, William Jenkins, war Ruscha ein Ausgangspunkt. Neben Stephen Shore und Lewis Baltz, die auch von Ruscha gelernt hatten, waren als einzige nicht aus den USA stammende Fotografen auch die Düsseldorfer Bernd und Hilla Becher beteiligt.[9] Jenkins bereute später, Ruscha nicht beteiligt zu haben.[10]
Nach 30 Jahren gestaltete er erneut eine Publikation, ein Update zu einer alten Fotoserie, diesmal in einem übergroßen Format von etwa 30 × 45 cm. 1973 hatte Ruscha den Hollywood Boulevard nach dem gleichen Prinzip fotografiert wie beim Sunset Strip. Mit einer motorgesteuerten Nikon F2 auf ein Auto montiert machte er auf insgesamt fast 20 Kilometern 4500 Schwarzweißaufnahmen von Nord- und Südseite der Straße. Damals nicht veröffentlicht, übernahm er für Then & Now. Hollywood Boulevard 1973–2004 die Bildreihung entlang der Seitenkanten. Diesmal jedoch begleitet von zwei weiteren Bändern in Farbe, die er diesmal aus (in 2003 aufgenommenen) 13.000 Kleinbildfotografien zusammensetzte, Das Buch wurde von Steidl in Göttingen herausgegeben.[11]
Eine ganz andere Facette in Ruschas Arbeit mit Fotografie, in dem sein immer wieder erwähnte trockene Humor („deadpan humor“) Komplizen findet, war eine Kooperation mit Mason Williams und Patrick Blackwell. Royal Road Test von 1967 ist die Persiflage eines wissenschaftlichen Feldversuchs (‚am Sonntag, dem 21. August 1966 um 17:07 Uhr wurde eine Schreibmaschine des Typs „Royal“ aus einem fahrenden 1963er Buick LeSabre geworfen‘), dessen Spurensicherung in 36 Schwarzweißfotografien dokumentiert wird. Bis 1980 gab es vier Auflagen mit jeweils bis zu 2000 Exemplaren.[12]
Nach 1970
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der ersten Hälfte der 1970er Jahre experimentierte Ruscha mit Schießpulver und verschiedenen Gemüsesäften, die pastellige Bilder entstehen ließen. Eine Dekade später zeigten seine Bilder häufig Sonnenuntergänge in weiten Landschaften, wofür die Leinwand sich in die Breite dehnte. Dies schien auch der zeitlichen Dimension der Sprache zu entsprechen, wobei die Schrift den Fluchtpunkt der Landschaft aufhebt und die Perspektive quasi zu uns umkehrt und so flach und leer wird wie die Worte.[13] Bei anderen Werken der 1980er Jahre, deren Bildraum abstrakter wird, nebulös, unscharf und monochrom, entstehen die Wörter „buchstäblich einfach aus der Abwesenheit von Farbpigment“, zum Beispiel in Those of Us, Who Have Double Parked („Jene unter uns, die in zweiter Reihe geparkt haben“), oder, wie in Drugs, Hardware, Barber, Video („Drogen, Werkzeuge, Barbier, Video“) von 1987, in dem weiße Balken in der Länge der Worte (im Verhältnis zueinander), diese dahinter vermuten lässt.[14]
Ausstellungsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erste Ausstellung seiner Arbeiten in einer Gruppenshow fand 1962 im Pasadena Art Museum statt. Die Ausstellung New Paintings of Common Objects gilt zuweilen als das Gründungsereignis der Pop Art, mit der Ed Ruscha vor allem identifiziert wird.[15] Eine weitere einflussreiche Show, an der Ruscha mit Werken vertreten war, fand 1969 im Museum Morsbroich in Leverkusen (in der Nähe der Kunststadt Köln) statt: Konzeption. Dokumentation einer heutigen Kunstrichtung wurde von Rolf Wedewer und Konrad Fischer kuratiert und zeigte eine ganze Riege für die folgenden Jahrzehnte bestimmende Künstler.[16] Seine erste Einzelausstellung hatte Ruscha 1963 in der Ferus Gallery von Walter Hopps in Los Angeles. Neben vermehrten Einzelausstellungen lag der Themenkreis der Gruppenausstellungen, an denen er beteiligt war, in der Repräsentation als Pop-Art-Künstler, als zeitgenössischer Künstler der Westküste (versus New York), der USA, neuer Landschaftsdarstellung und auch der Schrift (Word and Image, 1965 im Guggenheim Museum, New York). Als Maler fand er dabei genauso Beachtung wie als Zeichner (American Drawings, 1964 im Guggenheim, New York, Contemporary American Drawings im texanischen Fort Worth Art Center 1969 und Mitte der Siebziger Jahre die Wanderausstellung des Arts Council of Great Britain, Prints and Publications 1962–74). Daneben fand er auch Anerkennung als Druckgrafiker und Drucker, auch bei den Institutionen in diesem handwerklichen Fachbereich. So war er vertreten auf der 4th Annual All California Print Exhibition and New Talent in Graphics der Los Angeles Printmaking Society, 17. und 18. Ausgabe der National Print Exhibition 1970 und ’71 im Brooklyn Museum, New York, und erhielt 1969 den Tamarind Lithography Workshop Fellowship des National Endowment for the Arts (mit Ausstellung) und 1989 den Achievement in Printmaking Award des Beirats für Grafische Kunst am Los Angeles County Museum of Art.[17]
Seit 1972 wurde Ruscha vom Galeristen Leo Castelli in New York vertreten. Nach 25 Jahren fand die letzte Ausstellung 1997 in dessen Räumen statt, Castelli starb 1999. Die Gagosian Gallery hatte schon 1993 eine erste Show mit frühen Werken Ruschas gehabt (Romance with Liquids, Paintings 1966–1969), richtete auch eine Abschiedsausstellung für Castelli aus, und übernahm die Vermittlerrolle für Ruschas Werk.
1982 fand die erste Retrospektive seine Werks im San Francisco Museum of Modern Art statt, die auch in New York am Whitney Museum of American Art, im kanadischen Vancouver, in San Antonio, Texas, und in Los Angeles County Museum of Art gezeigt wurde. Das Museum of Contemporary Art in Chicago richtete eine weitere Show 1988 aus, als auch in Japan erstmals seine Arbeiten vorgestellt wurden. In Frankreich folgte 1989 das Musée National d’Art Moderne im Pariser Centre Georges-Pompidou, deren Ausstellung durch Europa nach Rotterdam, Barcelona und London zog, und schließlich in Los Angeles gezeigt wurde.[17] An der Biennale in Venedig nahm er 1970 bei 35., 1976 bei der 37. in der Gruppenausstellung Critical Perspectives in American Art, die vom Fine Arts Center Gallery der University of Massachusetts Amherst übernommen wurde, 1995 und 2005 teil, zuletzt mit Course of Empire im Pavillon der Vereinigten Staaten bei der 51. Ausgabe.
In Deutschland was es zuerst Rudolf Zwirner, der ihn 1968 in seiner Galerie in Köln zeigte, das zu dieser Zeit ein Zentrum der Kunst wurde (der Kölner Kunstmarkt, Vorläufer der Art Cologne, fand erstmals 1967 statt). Harald Szeemann wählte Werke Ruschas für die Documenta 5 1972 aus. 1973 war dann Ursula Wevers die nächste, die Ruscha wiederum in Köln zeigte, deren Kooperation mit Rolf Ricke zu zwei Ausstellungen 1975 und 1978 in seiner Kölner Galerie führte.[18] Der Westfälische Kunstverein in Münster war die erste Institution, die eine größere Auswahl seiner Werke in Deutschland vorstellte, bevor schließlich im Jahr 2000 eine Retrospektive im Kunstmuseum Wolfsburg stattfand, die vom Hirshhorn Museum in Washington organisiert war.[17]
Anlässlich von Ausstellungen werden durch die Institutionen häufig Arbeiten für die eigene Sammlung angekauft, oder Ausstellungen zeigen neue Anschaffungen und deren erste Einordnung in die Sammlung wie in das Werk eines Künstlers. Das Getty Research Institute) in Los Angeles war in der Lage Ruschas Fotoarchiv der Straßen in Los Angeles anzukaufen und präsentierte nach dem Erwerb eines Konvuluts sogenannter Vintage Prints 2013 im Getty Museum ihren Bestand des fotografischen Werks Ed Ruschas in der Ausstellung In Focus[19] (als Teil der kooperativen Getty-Initiative Pacific Standard Time Presents: Modern Architecture in L.A.[5] Das Straßenarchiv beinhaltet bisher unveröffentlichte Bildserien nach dem Prinzip des Sunset Strip von Boulevards wie Wilshire, Sepulveda und des oben genannten Hollywood Boulevards und auch kleineren Straßen in Chinatown, Silver Lake und anderen Vierteln, denen er sich später zuwendete. Mehr als 40 solcher Serien zu einzelnen Straßen mit über eine Million Aufnahmen machte Ruscha bis heute.[5]
Privatleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ed Ruscha war von 1962 bis 1972 mit Danna Knege verheiratet. Sie trennten sich und heirateten 1987 noch einmal. Sie haben zwei Kinder, Edward „Eddie“ Ruscha Jr. und Sonny Bjornson. In den späten 1970er Jahren kaufte er Land in der Nähe von Pioneertown in Kalifornien, wo er später sein Haus baute.[20]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2001 wurde Ruscha zum Mitglied der American Academy of Arts and Letters, 2004 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts in London sowie zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt. Neben einer Vielzahl nationaler und internationaler Auszeichnungen erhielt Ed Ruscha aus Deutschland am 2. September 2006 den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) im Museum Ludwig in Köln verliehen.[21] 2014 wurde Edward Ruscha in New York zum Mitglied (NA) der National Academy of Design gewählt[22].
Ausstellungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Auswahl soll in etwa die zunehmende Bekanntschaft mit Ruschas Werk in den USA und international aufzeigen.[17]
- 1962: New Paintings of Common Objects, Pasadena Art Museum, Kalifornien (Gruppenausstellung)
- 1963: Ferus Gallery, Los Angeles, Kalifornien (erste Einzelausstellung; 1964 und 1965 zwei weitere)
- 1963: Pop Art USA, Oakland Art Museum und California College of Arts and Crafts, Oakland, Kalifornien (Gruppenausstellung)
- 1966: Los Angeles Now, Robert Fraser Gallery, London (erste Ausstellungsbeteiligung in Europa)
- 1967: Pop Art and the American Tradition, Milwaukee Art Center, Milwaukee, Wisconsin (Gruppenausstellung)
- 1974: Galleria Francoise Lambert, Mailand, Italien (eine weitere mit den Büchern)
- 1975: Prints and Publications 1962–74, Wanderausstellung des Arts Council of Great Britain mit zwölf beteiligten Galerien, UK
- 1976: Stedelijk Museum, Amsterdam
- 1976: Paintings, Drawings, and Other Work, Albright-Knox Gallery, Buffalo, New York
- 1976: Exhibitions and Presentations, Los Angeles Institute of Contemporary Art
- 1980: Portland Center for the Visual Arts, Portland, Oregon
- 1982: The Works of Edward Ruscha, San Francisco Museum of Modern Art (retrospektive Wanderausstellung, Katalog)
- Whitney Museum of American Art, New York
- Vancouver Art Gallery, Canada
- San Antonio Museum of Art, Texas
- Los Angeles County Museum of Art (zwei Teile: 1959–1973 und 1973–1983)
- 1985: Musée St.-Pierre Art Contemporain, Lyon, Frankreich (Katalog)
- 1988: Museum of Contemporary Art, Chicago, Illinois
- 1988: Institute of Contemporary Art, Nagoya, Japan (Katalog)
- Touko Museum of Contemporary Art, Tokio
- 1989: Musée National d’Art Moderne, Centre Georges-Pompidou, Paris (Wanderausstellung)
- Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (niederländisch/englischer Katalog)
- Fundació la Caixa, Barcelona, Spain
- Serpentine Gallery, London
- 1990: Museum of Contemporary Art, Los Angeles
- 1990: Los Angeles Apartments 1965, Whitney Museum of American Art, New York
- 1999: Circa 1968, Museu Serralves, Porto, Portugal
- 1999: Thomas Demand, Andreas Gursky, Edward Ruscha – Great Illusions, Museum of Contemporary Art, North Miami (mit Kunstmuseum Bonn, Katalog)
- 1999: Editions 1959–1999, Walker Art Center, Minneapolis, Minnesota
- 2000: Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles, Kalifornien
- 2000/01: University of South Florida Contemporary Art Museum, Tampa, Florida, October 6, 2000 - January 5, 2001
- 2000: Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, DC (Wanderausstellung mit Station in Wolfsburg)
- Museum of Contemporary Art, Chicago, Illinois
- Miami Art Museum, Miami, Florida
- Modern Art Museum of Fort Worth, Fort Worth, Texas
- Museum of Modern Art, Oxford, UK
- 2004: Cotton Puffs, Q-tips®, Smoke and Mirrors: The Drawings of Ed Ruscha, Whitney Museum of Art, New York (Wanderausstellung, Katalog)
- Museum of Contemporary Art, Los Angeles
- National Gallery of Art, Washington, DC
- 2004: Ed Ruscha, Photographer, Whitney Museum of American Art, New York (begleitendes Buch)
- 2006: Jeu de Paume, Centre Georges-Pompidou, Paris (weitere Stationen in Zürich und Köln; begleitendes Buch 2006)
- 2005: 51. Biennale in Venedig, Pavillon der Vereinigten Staaten, Course of Empire (Katalog)
- Whitney Museum of American Art, New York
- 2007: 50 Years of Painting, Hayward Gallery, London (Wanderausstellung mit deutscher Station in München; Katalog)
- Moderna Museet, Stockholm
- 2011: On the Road, Hammer Museum, Los Angeles
- Denver Art Museum, Colorado
- 2011: Road Tested, Modern Art Museum of Fort Worth, Texas
- 2013: In Focus: Ed Ruscha, Getty Center, Los Angeles
- 2017: Music from the Balconies: Ed Ruscha and Los Angeles, Scottish National Gallery of Modern Art, Edinburgh
- 2018: Course of Empire, National Gallery in London, zusammen mit ‚Vorbild‘ von Thomas Cole
- 2018: Very. Kode, Art Museums and Composer Homes, Bergen, Norwegen
- Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark
- 2023: Now Then, Museum of Modern Art, New York
- 2024: Los Angeles County Museum of Art
Ausstellungen im deutschsprachigen Raum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1968: Gunpowder Drawings, Galerie Rudolf Zwirner, Köln (erste Galerie-Ausstellung in Deutschland)
- 1969: Grafiken: Sechs Künstler der Westküste, Galerie Neuendorf, Hamburg, Übernahme von der Galleria Milano, Mailand
- 1969: Konzeption – Conception. Dokumentation einer heutigen Kunstrichtung, Städtisches Museum Leverkusen, Schloß Morsbroich (Wichtige Ausstellung zur Konzeptkunst; Katalog)[23]
- 1970: Books by Edward Ruscha, Galerie Heiner Friedrich, München
- 1972: documenta 5, Kassel (erste von Harald Szeemann kuratierte; Ruscha gestaltet das Cover für den Katalog)
- 1972: USA West Coast, Kunstverein Hamburg (wandernde Gruppenausstellung)
- Kunstverein Hannover
- Kölnischer Kunstverein, Köln
- Württembergischer Kunstverein, Stuttgart
- 1973: Projection Ursula Wevers, Köln
- 1975: Galerie Rolf Ricke, eine weitere 1978
- 1978: Edward Ruscha: Books, Galerie Rüdiger Schöttle, München
- 1979: New Paintings, Hallen für Neue Kunst, Zürich (erste Ausstellung in der Schweiz)
- 1985: 4 × 6. Zeichnungen, Galerie Tanja Grunert, Köln
- 1986: Westfälischer Kunstverein, Münster (Katalog mit Text von Marianne Stockebrand)
- 1986: Galerie Susan Wyss, Zürich, eine weitere 1988
- 1990: Galerie Carola Mosch Multiples and Editions, Berlin
- 1992: Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg (erste Ausstellung in Österreich)
- 1997: Galerie Jürgen Becker, Hamburg
- 1999: Thomas Demand, Andreas Gursky, Edward Ruscha – Great Illusions, Kunstmuseum Bonn (mit dem Museum of Contemporary Art, North Miami)
- 2000: Galerie Stadtpark, Krems
- 2000: Gunpowder and Stains, Monika Sprüth-Philomene Magers, München
- 2000: Kunstmuseum Wolfsburg (deutsche Station der vom Hirshhorn Museum in Washington organisierten Wanderausstellung)
- 2006: Ed Ruscha, Photographer, Kunsthaus Zürich (vom Whitney Museum, New York, 2004 organisierte Ausstellung)
- Museum Ludwig, Köln
- 2007: Rosenkranz Kubus III, Museum der bildenden Künste Leipzig
- 2007: 50 Years of Painting, Haus der Kunst, München (Wanderausstellung der Hayward Gallery, London)
- 2009: Galerie Beyeler, Basel
- 2009: Apartments, Parking Lots, Palm Trees and Others: Films, Photographs and Drawings from 1961 to 1975, Sprüth Magers, Berlin
- 2012: Reading Ed Ruscha, Kunsthaus Bregenz, Bregenz
- 2013: Bücher und Bilder. Museum Brandhorst, München (Katalog)
- 2013: Los Angeles Apartments. Kunstmuseum Basel, Basel (Katalog)
- 2018: Double Americanisms, Secession, Wien
- 2021: Dedication Stones, Saanen (Schweiz)
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bilder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine chronologische Übersicht aller Gemälde von Edward Ruscha wird seit 2004 in einem inzwischen sieben Bände umfassenden Catalogue raisonné veröffentlicht. Sein gesamtes gedrucktes Werk wurde 1999 vom Walker Art Center in zwei Bänden herausgegeben.

Bücher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ruscha verfasste in der Zeit von 1963 bis 1978 sechzehn Künstlerbücher:
- Twentysix Gasoline Stations, Los Angeles: Eigenverlag 1963 (400 nummerierte Exemplare)
- Various Small Fires and Milk, Los Angeles: Eigenverlag 1964
- Some Los Angeles Apartments, Los Angeles: Eigenverlag 1965
- Every Building on the Sunset Strip, Los Angeles: Eigenverlag 1966[24]
- Royal Road Test, Los Angeles: Eigenverlag 1967[25]
- Thirtyfour Parking Lots in Los Angeles, Los Angeles: Eigenverlag 1967
- Nine Swimming Pools and a Broken Glass, Los Angeles: Eigenverlag 1968
- Business Cards, Hollywood: Heavy Industry Publications 1968 (mit Billy Al Bengston)
- Crackers, Hollywood: Heavy Industry Publications 1969 (mit Mason Williams)
- Stains, Hollywood: Heavy Industry Publications 1969
- Real Estate Opportunities, Los Angeles: Eigenverlag 1970
- Babycakes with Weights, New York: Multiples, Inc. 1970[26]
- A Few Palm Trees, Hollywood: Heavy Industry Publications 1971[27]
- Records, Hollywood, Heavy: Industry Publications 1971
- Colored People, Los Angeles: Eigenverlag 1972[28]
- Hard Light, Hollywood: Heavy Industry Publications 1978, mit Lawrence Weiner[29]
- Guacamole Airlines and Other Drawings. 84 Zeichnungen, Gedicht von Peter Schjeldahl. Abrams, New York 1980, ISBN 0-8109-1580-4.
- Then & Now. Hollywood Boulevard 1973–2004. Steidl, Göttingen 2005, ISBN 3-86521-105-4.
Filme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Miracle. 28 Min., Farbe, optische Klangspur, 16 mm, Castelli-Sonnabend, New York 1970
- Premium. 24 Min., Farbe, magnetische Klangspur, 16 mm, Castelli-Sonnabend, New York 1975
Einige bekannte Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2005: Cover des Box-Sets The Band: A Musical History[30]
- 2020: Cover des Albums (Paul) McCartney III[31]
- 2026: Groß-Reproduktion von Level as a Level (2002) am Boulevard Haussmann, Paris[32]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- The Works of Edward Ruscha („I Dont Want No Retro Spective“). Einführung von Anne Livet, Essays von Dave Hickey and Peter Plagens. San Francisco Museum of Modern Art, Hudson Hills Press, New York 1982, ISBN 0-933920-22-9.
- Paintings = Schilderijen. Vorwort von Elbrig de Groot, Texte von Dan Cameron und Pontus Hultén, Gespräch zw. Ruscha und Bernard Blistène. Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Museum of Contemporary Art, Los Angeles, 1990, ISBN 90-6918-048-0 (niederländisch, englisch).
- Siri Engberg (Hrsg.): Edward Ruscha: Editions 1959–1999 (Catalogue raisonné des Druckwerks, 2 Bände). Essays von Siri Engberg and Clive Phillpot. Walker Art Center, Minneapolis, Art Publ., New York 1999, ISBN 0-935640-60-6 (englisch).
- / 1, Prints, books, misc.
- / 2, Essays, entries, info.
- Stefan Gronert (Hrsg.): Thomas Demand, Andreas Gursky, Edward Ruscha – Grosse Illusionen. Kunstmuseum Bonn und Museum of Contemporary Art, North Miami, 1999, ohne ISBN (englische Ausgabe: ISBN 1-888708-07-7).
- Parkett Nr. 55, 1999: Edward Ruscha, Andreas Slominski, Sam Taylor-Wood. Edition von Ed Ruscha: „Vine / Melrose“ (zweifarbige Lithografie), mit Texten zu Ruscha von Jeff Perrone, Jennifer Higgie, Katja Schenker, Joe Scanlan und Howard Singerman: Ed Ruscha's Modern Language / Die Sprache der Moderne bei Ed Ruscha (PDF) (englisch, deutsch).[33][34]
- Alexandra Schwartz (Hrsg.): Ed Ruscha: Leave Any Information at the Signal: Writings, Interviews, Bits, Pages. MIT Press, Cambridge (MA)/London 2002 (englisch).
- Edward Ruscha: Catalogue Raisonné of the Paintings. Gagosian Gallery, New York, und Steidl, Göttingen (englisch).
- Volume 1. 1958–1970. 2003, ISBN 3-88243-972-6.
- Volume 2. 1971–1982. 2005, ISBN 3-86521-138-0.
- Volume 3. 1983–1987. 2007, ISBN 978-3-86521-368-6.
- Volume 4. 1988–1992. 2009, ISBN 978-3-86521-833-9.
- Volume 5. 1993–1997. 2012, ISBN 978-3-86930-251-5.
- Volume 6. 1998–2003. 2013, ISBN 978-3-86930-740-4.
- Volume 7. 2004–2011. 2016, ISBN 978-3-95829-186-7.
- Course of Empire. Paintings by Ed Ruscha. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2005, ISBN 3-7757-1654-8. Katalog zur Ausstellung im US-Pavillon bei der 51. Biennale in Venedig (englisch).
- Margit Rowell: Ed Ruscha, Photographer. Vorwort von Adam W. Weinberg. Steidl, Göttingen 2006, ISBN 3-86521-206-9 (englisch). Buch zur Wanderausstellung Jeu de Paume, Paris, Kunsthaus Zürich und Museum Ludwig, Köln.
- Fifty Years of Painting: Ed Ruscha. Vorwort von Ralph Rugoff, Texte von James Ellroy, Ralph Rugoff, Alexandra Schwartz, Bruce Wagner und Ulrich Wilmes. Interview von Kristine McKenna. Walther König, Köln 2009, ISBN 978-3-86560-703-4. Wanderausstellungskatalog: Hayward Gallery, London, Haus der Kunst, München, Moderna Museet, Stockholm.
- Ed Ruscha: On the Road. Steidl, Göttingen 2009, ISBN 978-3-86521-947-3.
- Yilmaz Dziewior (Hrsg.): Reading Ruscha. Essays von Douglas Coupland, W. S. Di Piero, Beatrice von Bismarck und Dziewior. Kunsthaus Bregenz. Walther König, Köln 2012, ISBN 978-3-86335-232-5.
- Ed Ruscha. Bücher und Bilder / Books and Paintings, hrsg. von Armin Zweite. Museum Brandhorst, München 2013, ISBN 978-3-941263-57-4 (Ausstellungskatalog).
- Virginia Heckert: Ed Ruscha and Some Los Angeles Apartments. Getty, Los Angeles 2013, ISBN 978-1-60606-138-1 (englisch).
- Edward Ruscha: Los Angeles Apartments. Text von Christian Müller, Kunstmuseum Basel und Steidl, Basel und Göttingen 2013, ISBN 978-3-86930-700-8.
- Various Small Books. MIT Press, Cambridge (MA) 2013, ISBN 978-0-262-01877-7 (englisch).
- Texte zur Kunst, Nr. 108, Dezember 2017: Idiom – Languages of Art, mit Edition von Ed Ruscha, „Metro Mattress #4“.[35]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Edward Ruscha bei IMDb
- Literatur von und über Edward Ruscha im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Ed Ruscha in der ArtCyclopedia (englisch)
- Ed Ruscha auf der Homepage der Gagosian Gallery (englisch)
- Ed Ruscha, didaktische Einführung in sein Werk auf den Seiten der National Gallery of Art, Washington, DC (englisch)
- Edward Ruscha beim International Print Center New York
- Edward Ruscha im MedienKunstNetz
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ 1959/60 brachte er eine Studentenzeitung heraus, Orb, die zweimonatlich insgesamt siebenmal erschien, von denen Ruscha die ersten beiden und die fünfte Ausgabe herausbrachte. Die Zeitung bestand aus einer einzigen Seite, die mehrmals gefaltet war. Das Getty Research Institute besitzt einen vollständigen Satz. GRI Bibliothekskatalog-Nr. 2925-311 (OCLC 739718870).
- 1 2 Ed Ruscha, biografischer Abriss auf der Webseite der Gagosian Gallery.
- 1 2 Ed Ruscha, biografischer Abriss auf der Homepage der National Gallery of Art in Washington.
- ↑ Annie, Poured from Maple Syrup im Onlinekatalog des Norton Simon Museums, Pasadena (englisch). Abgerufen am 27. August 2026.
- 1 2 3 The J. Paul Getty Museum: In Focus: Ed Ruscha. (Präsentation der Fotoausstellung vom April–29. September 2013). Abgerufen am 29. August 2026.
- ↑ Das Leporello hat 53 Blatt und misst 17,8 × 714 cm (siehe auch Anmerkung unter Bücher). Hans Dickel beschreibt es genau: „Bei einer Autofahrt entlang des Sunset Boulevard in Los Angeles hatte Ed Ruscha alle Gebäude der Hausnummern 8024–9176 bzw. 8101–9171 photographiert. Die Bilder von der Südseite des so genannten ‚Sunset Strip‘ erscheinen in Ruschas Leporello an der oberen Kante, von Ost nach West, vom Sunset Boulevard 8024 (Schwab's Pharmacy) bis zur Hausnummer 9176 (einem Jaguar-Schauladen), die Bilder von der Nordseite gegenüber an der unteren Kante, von der Chevron Tankstelle (8101) bis Hausnummer 9171 vor einer Straßenkreuzung. Für die typographische Gestaltung der Titelseite verwendete er wiederum eine serifenbetonte Linearantiqua. Der Silberglanz der Spiegelfolie des Schubers erscheint auch in Andy Warhols Index Book (1967).“ Hans Dickel: Künstlerbücher mit Photographie seit 1960. Maximilian-Gesellschaft, Hamburg 2008, ISBN 978-3-921743-54-6, S. 11 ff.
- ↑ Britt Salvesen, Alison Nordström: New Topographics. Steidl, Göttingen 2009, ISBN 978-3-86521-827-8, S. 26, Anm. 78 zitiert mehrere Interviews, die versammelt wiederabgedruckt sind in Alexandra Schwartz (Hrsg.): Ed Ruscha: Leave Any Information at the Signal: Writings, Interviews, Bits, Pages. MIT Press, Cambridge (MA)/London 2002, S. 126, 250 und 317 f.
- ↑ Laut Vince Aletti in Andrew Roth: The Book of 101 Books: Seminal Photographic Books of the Twentieth Century. Roth Horowitz, New York 2001, ISBN 978-0-9670774-4-4, 182 f.
- ↑ William Jenkins: Introduction, in New Topographics: Photographs of a Man-Altered Landscape. Rochester: International Museum of Photography at George Eastman House, 1975, S. 5. Als verkleinertes Faksimile abgedruckt in: Salvesen/Nordström 2009, S. 250. Siehe dort auch S. 25 ff.
- ↑ Zitat in Salvesen/Nordström 2009, S. 27. Sein im Grunde anti-fotografischer Ansatz war der ursprüngliche Grund für den Ausschluss, der aber auch im Rückblick von beteiligten Fotografen wie Frank Gohlke (ebd., S. 27 f.) und Nicholas Nixon bekräftigt wurde. (Vgl. Nixon im Gespräch mit Carlos Gollonet Carnicero, in: Carlos Gollonet Carnicero (Hrsg.): Nicholas Nixon, Fundación Mapfre/Kehrer, Madrid and Berlin 2017, ISBN 978-3-86828-828-5 [englisch]).
- ↑ Ed Ruscha: Then & Now. Hollywood Boulevard 1973–2004. Steidl, Göttingen 2005, ISBN 3-86521-105-4.
- ↑ Dziewior 2012, S. 110-113; Eva Meyer-Hermann, Sabine Röder (Hrsg.): [Künstler Bücher I]. (John Baldessari, Marcel Broodthaers, Daniel Buren, Gilbert & George, Sol LeWitt, Richard Long, Edward Ruscha, Lawrence Weiner.) Ausstellungskatalog Museen Haus Lange und Haus Esters. Krefelder Kunstmuseen, Krefeld 1993, ISBN 3-926530-61-8, S. 135 (Nr. 6).
- ↑ Howard Singerman: Die Sprache der Moderne bei Ed Ruscha Parkett Nr. 55, 1999, S. 44–55, hier: S. 52 f., online (PDF) (englisch, deutsch).
- ↑ Singerman 1999, S. 53.
- ↑ Bis zur Ausstellung im Whitney Museum 1974 gab es fünf Shows, die „Pop“ im Titel führten, in denen Arbeiten von Ruscha zu sehen waren. Erst zehn später gibt es wieder alljährlich bis in die 2000er Jahre Pop-Art-Ausstellungen mit Werken von ihm. (Lawrence Alloway: American Pop Art. Whitney Museum, New York 1974; Textarchiv – Internet Archive – Katalog).
- ↑ Rolf Wedewer, Konrad Fischer (Hrsg.): Konzeption / Conception. Dokumentation einer heutigen Kunstrichtung / Documentation of a Today's Art Tendency. Einführung von Sol LeWitt. Städtisches Museum Leverkusen, Schloß Morsbroich. Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1969. An der Ausstellung nahmen teil: John Baldessari, Robert Barry, Iain Baxter, Bernd und Hilla Becher, Mel Bochner, Alighiero Boetti, Marcel Broodthaers, Stanley Brouwn, Daniel Buren, Victor Burgin, Donald Burgy, Eugenia Butler, Pier Paolo Calzolari, Paul Cotton, Hanne Darboven, Jan Dibbets, Hamish Fulton, Gilbert & George, Dan Graham, Douglas Huebler, Richard Jackson, Stephen Kaltenbach, On Kawara, Michael Kirby, Joseph Kosuth, David Lamelas, Sol Lewitt, Bruce McLean, Bruce Nauman, Giuseppe Penone, Adrian Piper, Sigmar Polke, Emilio Prini, Markus Raetz, Allen Ruppersberg, Ed Ruscha, Fred Sandback, Richard Sladden, Robert Smithson, Timm Ulrichs, Bernar Venet, Lawrence Weiner und Zaj.
- 1 2 3 4 Ausstellungsliste (PDF) der Gagosian Gallery, New York.
- ↑ Jan Leven, Ursula Wevers: Die Zusammenarbeit der Galerien Ricke und Projektion [sic] in den 70er Jahren. In: Marianne Stockebrand (Hrsg.): Rolf Ricke. Texte von Künstlern, Kritikern, Sammlern, Freunden und Kollegen geschrieben für Rolf Ricke aus Anlass seines 25-jährigen Galeriejubiläums. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1990, ISBN 3-88375-133-2, S. 67–71.
- ↑ Illustrierte und dokumentierte Checkliste (PDF) der ausgestellten Fotografien von der Homepage des Getty-Museums.
- ↑ Peter Plagens: Ruscha’s Landscape, in Vanity Fair, Februar 1986.
- ↑ Deutsche Gesellschaft für Photographie e. V.: Edward Ruscha ( vom 24. Oktober 2007 im Internet Archive), abgerufen am 30. Mai 2013.
- ↑ nationalacademy.org: Living Academicians "R" / Ruscha, Edward, NA 2014 ( vom 2. April 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 13. Juli 2015)
- ↑ Rolf Wedewer, Konrad Fischer (Hrsg.): Konzeption / Conception. Dokumentation einer heutigen Kunstrichtung / Documentation of a Today's Art Tendency. Einführung von Sol LeWitt. Städtisches Museum Leverkusen, Schloß Morsbroich. Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1969.
- ↑ Leporello mit 53 Blatt, 17,8 × 714 cm, in silberfarbenem Pappschuber, 1000 Exemplare. 1971 erschien eine nicht gekennzeichnete Neuausgabe mit 5000 Exemplaren. (Laut der Kurzbiografie auf der Homepage der Gagosian Gallery soll das Leporello 25 Fuß, also 7,62 Meter, lang sein.)
- ↑ Mason Williams, Ed Ruscha, Patrick Blackwell: Royal Road Test. 24 × 16 cm, 36 Fotoabbildungen auf 60 Seiten in Spiralbindung. „Royal“ im Titel entspricht dem Firmenlogo. Bis 1980 vier Auflagen.
- ↑ Ruschas Beitrag für die 18-teilige Box mit Multiples von 1970, Artists & Photographs, hrsg. von Sol Lewitt, gestaltet von Dan Graham. Das 19 × 15,5 cm große Heft mit dem Titel „Babycakes“ aus Schaumstoffbuchstaben enthält 22 Abbildungen in Duplexdruck. Statt geheftet sind die 26 Blätter gelocht und mit einer rosa Schleife gebunden. Vgl. Edward Ruscha: Editions 1959–1999/1; vollständig abgebildet in Yilmaz Dziewior: Reading Ed Ruscha, S. 134–139; Künstler-Bücher I, S. 137, Nr. 11.
- ↑ 3900 Kopien in schwarzem Umschlag, 18 × 14 cm; auf 64 Seiten 14 freigestellte Schwarzweißfotografien verschiedener Palmen, zweite Hälfte sind leere Seiten.
- ↑ 64 Seiten in grell gelbem Umschlag mit Titel klein in kursiven serifenlosen Majuskeln in Schwarz, 18 × 14 cm, 4000 Exemplaren. 16 freigestellte vierfarbige Fotoabbildungen verschiedener Sukkulenten und Palmen. Die zweite Hälfte besteht aus unbedruckten Seiten.
- ↑ Edward Ruscha, Lawrence Weiner: Hard Light. In order of appearence: Shelley Chamberlain and Suzanne Chandler and Susan Haller. 120 Seiten, 17,8 × 12,8 cm, ganzseitiges Farbfoto auf dem titellosen Cover, Auflage unsicher (zwischen 1000 und 3600). „Konzeptioneller Fotoroman“ ohne Handlung.
- ↑ The Band: A Musical History bei commarts.com (englisch; abgerufen am 17. August 2026).
- ↑ Jenny Brewer: Ed Ruscha designs artwork for Paul McCartney’s lockdown album, McCartney III auf der Webseite It’s Nice That (englisch; abgerufen am 17. August 2026). Im Auftrag von Nancy McCartney malte Ruscha For life für Paul McCartney zu dessen Geburtstag. Paul McCartney: Lyrics. 1956 bis heute. Hrsg. mit einer Einleitung von Paul Muldoon. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-77650-2, S. 506.
- ↑ Boulevard Haussmann: Level as a Level bei Gagosian Gallery (englisch; abgerufen am 17. August 2026).
- ↑ Parkett Nr. 55 auf der Webseite von Parkett (englisch, deutsch).
- ↑ Edward Ruscha. Vine/Melrose (for Parkett no. 55). 1999. Museum of Modern Art, New York, abgerufen am 26. Februar 2026 (englisch).
- ↑ „Metro Mattress #4“, 18,2 × 28,4 cm, Auflage von 125 Exemplaren (+ 50 A.P.). Ed Ruscha, „Metro Mattress #4“, 2015/2017. In: Künstlereditionen. Texte zur Kunst, abgerufen am 2. März 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ruscha, Edward |
| ALTERNATIVNAMEN | Ruscha, Ed; Ruscha, Edward Joseph |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Künstler |
| GEBURTSDATUM | 16. Dezember 1937 |
| GEBURTSORT | Omaha, Nebraska |
- Maler (Vereinigte Staaten)
- Grafiker (Vereinigte Staaten)
- Fotograf (Vereinigte Staaten)
- Künstler der Pop Art
- Künstler (documenta)
- Filmregisseur
- Mitglied der American Academy of Arts and Letters
- Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
- Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts
- Person (Omaha)
- US-Amerikaner
- Geboren 1937
- Mann