Ebergassing
Ebergassing | ||||
|---|---|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |||
| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Land: | ||||
| Politischer Bezirk: | Bruck an der Leitha | |||
| Kfz-Kennzeichen: | BL (seit 2017; alt: WU) | |||
| Fläche: | 16,28 km² | |||
| Koordinaten: | 48° 3′ N, 16° 31′ O | |||
| Höhe: | 180 m ü. A. | |||
| Einwohner: | 4.372 (1. Jän. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 269 Einw. pro km² | |||
| Postleitzahl: | 2435 | |||
| Vorwahlen: | 02234 Ebergassing 02230 Wienerherberg | |||
| Gemeindekennziffer: | 3 07 29 | |||
| NUTS-Region | AT127 | |||
| UN/LOCODE | AT EBE | |||
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Schwadorfer Straße 9 2435 Ebergassing | |||
| Website: | ||||
| Politik | ||||
| Bürgermeister: | Roman Stachelberger (SPÖ) | |||
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (25 Mitglieder) |
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| Lage von Ebergassing im Bezirk Bruck an der Leitha | ||||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||||
| Himberg | Rauchenwarth | Schwadorf | ||
| Velm | Margarethen am Moos | |||
| Gramatneusiedl | Reisenberg (Bezirk Baden) |
Götzendorf an der Leitha | ||
| Ebergassing: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 2.228 | |||
| 1880 | 2.826 | |||
| 1890 | 3.068 | |||
| 1900 | 2.826 | |||
| 1910 | 3.171 | |||
| 1923 | 2.612 | |||
| 1934 | 2.282 | |||
| 1939 | 2.342 | |||
| 1951 | 2.194 | |||
| 1961 | 2.195 | |||
| 1971 | 2.549 | |||
| 1981 | 2.746 | |||
| 1991 | 2.880 | |||
| 2001 | 3.449 | |||
| 2011 | 3.880 | |||
| 2021 | 4.017 | |||
| 2025 | 4.372 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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- Schloss Ebergassing, ehemals mittelalterliche Wasserburg
- Katholische Filialkirche Ebergassing Mariä Himmelfahrt: Die schlichte Saalkirche mit zweigeschoßigem Fassadenturm und einem quadratischen Chorschluss wurde ab 1851 errichtet und am 25. September 1853 geweiht.
- Katholische Pfarrkirche Wienerherberg hl. Georg: Eine gotische Wehrkirche aus dem 14./15. Jahrhundert, die teilweise von einer Bruchsteinmauer umgeben ist. Südöstlich der Kirche, direkt an den Chor angebaut, befindet sich das 1804 errichtete Mausoleum für Johann Thomas von Trattner.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2001 gab es in Ebergassing 95 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, nach der Erhebung 1998 standen dem 38 landwirtschaftliche bzw. forstwirtschaftliche Betriebe gegenüber. Die Zahl der Erwerbstätigen 2001 betrug am Wohnort 1781. Die Erwerbsquote lag bei 52 Prozent (Stand 2001).
Eine der größeren ansässigen Firmen ist das zum spanischen Automobilzulieferer Grupo Antolin gehörendes Werk Eitek, das Kunststoffteile für Autohersteller liefert. Eitek wurzelt in einer Firmengründung aus 1850, hat 280 Mitarbeiter und steht in einem Insolvenzverfahren – Stand April 2026.[8]
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Gemeinde gibt es drei Kindergärten,[9] einer davon in Wienerherberg, eine Volksschule und eine Neue Mittelschule.[10]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 4 ÖVP, 2 FPÖ, und 3 Sonstige.
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 4 ÖVP, 2 FPÖ, 2 KLS, und 1 BF.[11]
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 5 ÖVP, 3 Bürgerliste, und 1 FPÖ.[12]
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ, 7 ÖVP, und 2 Bürgerliste.[13]
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 SPÖ, 6 ÖVP, und 1 Bürgerliste.[14]
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ, 4 Die Eber, 4 ÖVP, und 1 FPÖ.[15]
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 SPÖ, 6 Die Eber und 4 ÖVP.[16]
- Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 9 Die Eber, 3 ÖVP und 1 FPÖ.[17]
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1965–1986 Stefan Steinle (SPÖ)
- 1986–2008 Ernst Wessely (SPÖ)
- seit 2008 Roman Stachelberger (SPÖ)[18]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mathias Winter (1732–1777), Mühlherr, Marmor-Gedenktafel an der Kanzel in der Kirche von Wienerherberg
- Carl Magnus Winter (1771–1827), Referent in Beethovens Vormundschaftsprozess für dessen Neffen Karl
- Maria Pereira, (1876–1916), Schriftstellerin
- Luise Helletsgruber (1901–1967), Opernsängerin
- Hubert Peterka (1908–1976), Bergsteiger und Autor
- Walter Skocik (* 1940), Fußballteamspieler und -trainer
- Udo Fischer (* 1952), Benediktinerpater
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 1. Band: Achau bis Furth. Mechitaristen, Wien 1832, S. 214 (Ebergassing – Internet Archive – 2., ganz unveränderte Auflage).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ebergassing in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
- 30729 – Ebergassing. Gemeindedaten der Statistik Austria
- www.ebergassing.at, Homepage der Gemeinde
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Ebergassing, Fläche und Flächennutzung. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 19. November 2021.
- ↑ Regionalinformation 31.12.2023.zip, bev.gv.at (1.119 kB, 0003450398_100_Verwaltungseinheiten_KG_2023.csv); abgerufen am 20. Jänner 2025
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF)
- ↑ Erste urkundliche Nennungen Gramatneusiedls in vier Urkunden, ausgestellt von Ulrich von Hoeft, seit 1092 Bischof von Passau ( vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)
- ↑ Constantin von Wurzbach: Habsburg, Ferdinand II.. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 6. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1860, S. 184–188 (Digitalisat).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 228
- ↑ US-Justizfall belastet 280 heimische Jobs. In: orf.at. 2. April 2026, abgerufen am 2. April 2026.
- ↑ Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 5. Oktober 2020.
- ↑ Schulensuche auf Schulen online, abgerufen am 6. September 2020.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Ebergassing. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 1. Juli 2019.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Ebergassing. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 1. Juli 2019.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Ebergassing. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 1. Juli 2019.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Ebergassing. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 1. Juli 2019.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Ebergassing. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 1. Juli 2019.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Ebergassing. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 1. März 2020.
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2025 in Ebergassing. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2025, abgerufen am 31. Januar 2025.
- ↑ Bürgermeister. Gemeinde Ebergassing, abgerufen am 19. November 2021 (österreichisches Deutsch).


