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Eurovision Song Contest 2011

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von ESC 2011)
56. Eurovision Song Contest
Motto Feel Your Heart Beat! (Fühl’ dein Herz schlagen)
Datum 10. Mai 2011 (Halbfinale 1)
12. Mai 2011 (Halbfinale 2)
14. Mai 2011 (Finale)
Austragungsland Deutschland Deutschland
Austragungsort Düsseldorf Arena
Düsseldorf Arena, Düsseldorf
Austragender Fernsehsender /
Moderation Moderatoren der Sendungen
Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab
Eröffnungsact Finale: Stefan Raab feat. Lena: Satellite (Rockabilly Version) (Musik: Julie Frost, John Gordon; Text: Julie Frost)
Pausenfüller Erstes Halbfinale: Cold Steel Drummers
Zweites Halbfinale: Flying Steps: Flying Bach
Finale: Jan Delay: Oh Jonny (Musik/Text: Jan Eißfeldt, Lieven Brunckhorst, Jonas Landerschier, Loomis Green, Jost Nickel, Ali Busse, Philipp Kacza, Sebastian John), Klar (Musik/Text: Linda Creed, Jan Eißfeldt, Thom Bell)
Teilnehmende Länder 43
Gewinner Aserbaidschan Aserbaidschan
Siegertitel Ell & Nikki: Running Scared
Zurückkehrende Teilnehmer Italien Italien,
Osterreich Österreich,
San Marino San Marino,
Ungarn Ungarn
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt an die zehn besten Titel der Abstimmung 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und 1 Punkt(e). Die Abstimmung findet zu jeweils 50 Prozent per Jury- und Televoting statt.
Norwegen ESC 2010 Aserbaidschan ESC 2012

Der 56. Eurovision Song Contest fand vom 10. bis 14. Mai 2011 in der Merkur Spiel-Arena (für den Zeitraum der Veranstaltung: Düsseldorf Arena) in Düsseldorf statt.[1] Nachdem der deutsche Beitrag Satellite von Lena Meyer-Landrut im Jahr zuvor den 55. Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen hatte, wurde Deutschland zum dritten Mal nach 1957 und 1983 mit der Ausrichtung des Musikwettbewerbs beauftragt. Das offizielle Motto der Veranstaltung 2011 lautete Feel Your Heart Beat! (Englisch, etwa „Fühl’ dein Herz schlagen!“).[2]

Der von Ell & Nikki vorgetragene aserbaidschanische Beitrag Running Scared, belegte den ersten Platz. Italien kehrte nach einer Pause von 14 Jahren wieder zum Wettbewerb als Big-Five-Mitglied zurück und belegte den zweiten Platz. Lena, die Deutschland in diesem Jahr mit dem Lied Taken by a Stranger erneut vertrat, erreichte im Finale Platz 10. Die österreichische Vertreterin Nadine Beiler belegte im Finale mit ihrem Lied The Secret Is Love den 18. Platz, während die Schweiz mit Anna Rossinelli auf Platz 25 Letzte im Wettbewerb wurde.

Eurovision Song Contest 2011 (Deutschland)
Eurovision Song Contest 2011 (Deutschland)
Bewerberstädte:
Erfolgreiche Bewerbung
Erfolglose Bewerbung
Stadt Austragungsort Kapazität
bei Konzerten
Eigentümer Bemerkungen
Berlin[3] Zelt auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tempelhof max. 10.000 Stadt Berlin keine Halle, sondern Zelt
Düsseldorf[4] ESPRIT arena max. 66.000 Multifunktionsarena Immobilien­gesellschaft mbH & Co. KG Spielstätte von
Fortuna Düsseldorf
Hamburg Hamburg Messe max. 10.000 Hamburg Messe GmbH
Hannover Messe Hannover max. 10.000 Deutsche Messe AG Austragungsort der Expo 2000

Insgesamt reichten 23 Städte eine Bewerbung für eine Austragung des Eurovision Song Contest ein, von denen Acht, darunter Berlin, Hamburg, Hannover, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main und München, die geforderten Bedingungen des Anforderungskataloges erfüllen konnten. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 20. August 2010 lagen dem für die ARD federführenden Norddeutschen Rundfunk (NDR) Angebote von vier Städten (Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Hannover) vor, den Wettbewerb im Jahr 2011 auszutragen.[5]

Die Bühne bei der letzten Probe zum ESC-Intro

Am 12. Oktober 2010 gab der NDR den Austragungsort Düsseldorf bekannt.[10] Schon Tage vor der offiziellen Verkündung hatte dies die WAZ-Mediengruppe im Internet gemeldet. Die Entscheidung wurde unter anderem aus finanziellen Gründen getroffen. Während für die Düsseldorfer ESPRIT arena rund 36.000 Plätze vergeben werden können,[11] hätten beispielsweise in Berlin in einem Sonderbau auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof nur 8.800 Plätze bereitgestanden.[12]

Die Düsseldorf Arena war für Einrichtung, Umgestaltung, Proben, Veranstaltungstage sowie den Abbau etwa sechs Wochen lang belegt. Die rund 36.000 Plätze verteilten sich auf etwa 6.000 im Innenraum und etwa 30.000 auf den Tribünen.

Das erste Kontingent von 32.000 Eintrittskarten für das Finale am 14. Mai 2011 war schon am ersten Verkaufstag, dem 12. Dezember 2010, vergriffen.[13] Auch das erste Kartenkontingent für die Final-Generalprobe am 13. Mai 2011, das sogenannte Jury-Finale, war im Dezember 2010 nach wenigen Tagen verkauft. Nach Abschluss der Umbauarbeiten an der Arena waren für das Finale und das Jury-Finale jeweils noch etwa 1.000 Karten erhältlich.[14]

Da die Handelsgruppe Esprit, Namensgeberin der ESPRIT arena, keine Werbepartnerin der Veranstaltung war, wurde die Austragungshalle für den Zeitraum der Veranstaltung in „Düsseldorf Arena“ umbenannt.[15]

Moderatoren der Veranstaltung waren Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab.[16]

Für die Veranstaltung und die Übertragung wurde die „Arena“ bereits seit April umgebaut. So kamen 2200 Scheinwerfer, 27 Kameras und 90 Mikrofone zum Einsatz. Die Bühne zwischen den Zuschauerreihen hatte einen Durchmesser von 13 Metern, nach ESC-Reglement dürfen pro Auftritt höchstens sechs Personen auf der Bühne sein. „Die eigentliche Farbigkeit erzeugen wir durch LED-Elemente, die wir in die Architektur integriert haben. Fast alle Bühnenelemente können mit Video bespielt werden. [… so können] ganz unterschiedliche Looks [entstehen].“ (Bühnendesigner Florian Wieder) Im Hintergrund war die LED-Wand mit 18 Metern Höhe und einer Breite von 60 Metern für Lichteffekte installiert.[17] Während der ESC-Veranstaltungen war der Verkehr mit der Messe „Interpack“ zu koordinieren. Dazu wurde ein Konzept zwischen Ämtern und Verkehrsträgern abgestimmt.

Die vorher für den ESC-Zeitraum geplanten Veranstaltungen mussten an andere Orte verlegt werden. So trug der Fußballverein Fortuna Düsseldorf drei seiner Heimspiele in einem mobilen Stadion mit 20.168 Plätzen im benachbarten Arena-Sportpark aus.[18] Innerhalb von acht Wochen erstellten dort bis zu 80 Arbeiter ein funktionsfähiges, DFL-gerechtes Fußballstadion auf dem 43.000 Quadratmeter großen Sportparkgelände. Hierfür waren die Sicherheitsanforderungen sowie Platz für Fernsehkameras und Journalisten nötig. Dafür wurden 2,8 Millionen Euro veranschlagt.[17]

Der Großteil der Kosten wurde durch Rundfunkgebühren der ARD übernommen. Die Vorsitzende Monika Piel bezifferte die Kosten auf rund 12,1 Millionen Euro. Zum Vergleich: Das norwegische Fernsehen hat beim ESC 2010 etwa 16,25 Millionen Euro ausgegeben,[19] und Moskau stellte 2009 einen Kostenrekord von rund 42 Millionen Euro auf.[20] Piel wies darauf hin, dass Deutschland bisher von den Ausgaben anderer Länder profitierte, die 52 Contests ausrichteten (Deutschland bisher erst drei).[19]

Zur Finanzierung der Veranstalter stellte die Stadt Düsseldorf 10 Millionen Euro bereit.[21] Erwartet wurden im Vorfeld Kosten von bis zu 7,8 Millionen Euro. Darin enthalten ist der Umzug von Fortuna Düsseldorf in ein temporäres Ausweichstadion, weil das angestammte für sechs Wochen blockiert war, sowie Kosten städtischer Töchter wie die Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH. Weitere teure Posten waren die Sicherheitsmaßnahmen sowie Pressearbeit. Allerdings konnten diese Kosten durch erwartete Sponsorengelder sowie die Eintrittsgelder refinanziert werden – sie sind noch nicht einberechnet.[22]

Mit dem Motto „Feel your heart beat!“ wurde ein Slogan gewählt, der Bezug zu Gefühlen nimmt, die Musik auslösen kann. Gefühle wie Begeisterung, Herzklopfen, Mitfiebern, Liebe und Leidenschaft sind typisch für den ESC und sollten in dem Motto ausgedrückt werden. Es steht damit auch für das Überwinden von Grenzen und Sprachbarrieren, die durch Gefühle überwunden werden. „Feel your heart beat!“ nimmt zudem die verschiedenen Rhythmen auf, die jedes Lied einzigartig machen.[23]

Das Logo besteht aus einem pulsierenden Herz aus verschieden farbigen Lichtstrahlen. Die Farben und Lichter verbinden die Länder, Menschen und Lieder. Durch Anpassen der Farben können mit dem Logo die Flaggen der Teilnehmerländer dargestellt werden. 2010 hat Lena in Oslo bei der Punktevergabe in einem Live-Gespräch mit dem Moderator ein Herz in die Luft gezeichnet, um sich für die bisher erhaltenen Punkte zu bedanken. Dieser Moment wurde mit der Formauswahl des Logos aufgegriffen. Das Herz wurde zudem als international anerkanntes Symbol zur Unterstreichung des diesjährigen Mottos gewählt.[24]

„Postkarten“

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Die Postkarten in Form kurzer Einspielfilme zwischen den Liveauftritten zeigten verschiedene Kulissen aus Deutschland. Dabei wurde die Tilt-Shift-Technik verwendet, um die Szenen wie ein Miniaturland aussehen zu lassen. In den Ausschnitten sind Menschen aus den jeweiligen Wettbewerbsländern zu sehen[25], die das Motto „Feel your heart beat!“ in die jeweilige Landessprache übersetzen. Die Postkarten wurden mit dem Lied „Wonderful“ von Gary Go unterlegt.[26]

Im Folgenden eine Auflistung der Postkarten:

Land Kulisse Ort Person
 Albanien Ostseeinsel Usedom Jozita & Fadil
 Armenien Nordseeinsel Langeoog Rober & Hacik
 Aserbaidschan Mittelalterliche Gebäude Rothenburg ob der Tauber Kamilla & Djeila
 Belgien Industriedenkmal Ruhrgebiet Norbert & Guido, Taucher
 Belarus Internationales Eishockey-Match in der LANXESS Arena Köln Eishockey-Fans
 Bosnien und Herzegowina Meyer-Werft Papenburg Darko, Schiffsingenieur
 Bulgarien Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Heidelberg Vesselina, Astrophysik-Postgraduierte
 Dänemark Ostseeküste Rügen Olympische Segelmannschaft von Dänemark
 Deutschland Düsseldorf Arena Düsseldorf Anke, Judith und Stefan
 Estland Deutsche Börse Frankfurt am Main Mart, Börsenmakler
 Finnland Berliner Philharmonie Berlin Janne, Mitglied der Berliner Philharmoniker
 Frankreich Hohenzollernbrücke Köln Frédéric
 Georgien Spielplatz Berlin Sofie & Richard
 Griechenland Berlin-Marathon Berlin Anastasios, Läufer
 Irland Reeperbahn Hamburg Sarah & Band
 Italien Motorworld München München Alfredo & sein Sohn
 Island Altonaer Fischmarkt Hamburg Hinrik
 Israel Alba Berlin Berlin Muli, Trainer
 Kroatien Alpiner Skiweltcup Garmisch-Partenkirchen Ana, Slalomläuferin
 Lettland Flughafen Frankfurt Main Frankfurt am Main Laura, Austausch-Studentin
 Litauen Nebelhornbahn Oberstdorf Kristina, Ski-Lehrerin
 Moldau Alexanderplatz Berlin Christian
 Malta Deutsche Oper Berlin Joseph, Operntenor
 Niederlande Hamburger Hafen Hamburg Dave, Kranfahrer
 Nordmazedonien Zoo Leipzig Leipzig Taijana & ihre Töchter
 Norwegen Zugspitze Garmisch-Partenkirchen Øystein, Kletterer
 Österreich Elbsandsteingebirge Sächsische Schweiz Koni & Marc, Freikletterer
 Polen Wuppertaler Schwebebahn Wuppertal Paulina & Thomas
 Portugal Herrenhäuser Gärten Hannover Janine & Diego
 Rumänien East Side Gallery Berlin Patrick & Andreas, Graffiti-Künstler
Russland Semperoper Dresden Elena, Ballett-Tänzerin
 San Marino Echowand Schönau am Königssee Sarah & Matteo
 Schweden Kölner Karneval Köln Peter
 Schweiz Nürburgring Nürburg Schweizer Rennmannschaft
 Slowakei Eisbach München Simon, Surfer
 Slowenien Windpark Eilsleben Stane, Basejumper
 Serbien Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Bonn Mitar & Branka
 Spanien Bolzplatz Dortmund Antonio
 Türkei Gemäldegalerie Alte Meister Dresden Güven, Künstler
 Ungarn Viktualienmarkt München Lazlo, Koch
Ukraine Englischer Garten München Studenten
 Vereinigtes Königreich Außenalster Hamburg John, Ruderer
 Zypern Frühlingsfest Hamburg Nastasia & Nektarios
Länder, die im Jahr 2011
  • nicht teilnahmen, aber mal teilgenommen hatten
  • teilnahmen
  • im Halbfinale ausschieden
  • Die aserbaidschanische Delegation nach ihrem Sieg, in der Mitte das Duo Ell & Nikki

    Nach den Regeln der Europäischen Rundfunkunion (EBU) können maximal 45 Länder bei einem Song Contest vertreten sein.[27] Am Eurovision Song Contest 2011 nahmen 43 Länder teil, so viele wie zuvor nur 2008.[28]

    Direkt gesetzte Finalteilnehmer

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    Grundsätzlich sind bis zu sechs Länder direkt für die Finalrunde gesetzt: das jeweilige Gastgeberland und die sogenannten Big Five – die fünf finanzkräftigsten Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion. Dies waren in Düsseldorf:

    Die Gruppe der direkt gesetzten Finalteilnehmer umfasste 2011 nur fünf Länder, weil das Gastgeberland Deutschland zu den Big Five gehörte. Italien nahm erstmals seit 1997 wieder teil und entsandte Raphael Gualazzi, den Gewinner der Newcomer-Kategorie des Sanremo-Festivals 2011.

    Wie im Vorjahr wurde Deutschland von der Sängerin Lena vertreten.[34] Es war das dritte Mal nach Lys Assias Sieg 1956 und Corry Brokkens Sieg 1957, dass die Interpretin eines Siegerliedes im Folgejahr wieder antrat. Lys Assia wurde 1957 Achte und Corry Brokken 1958 Neunte von je zehn Kandidaten, Lena wurde 2011 Zehnte von fünfundzwanzig Finalteilnehmern.

    Wiederkehrende Teilnehmer

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    Einige der Interpreten nahmen nach früheren Teilnahmen am Eurovision Song Contest im Jahr 2011 erneut am Wettbewerb teil; unter anderem Dana International aus Israel, die den Wettbewerb 1998 gewinnen konnte, und die deutsche Vorjahressiegerin Lena.

    LandInterpretVorherige(s) Teilnahmejahr(e)
     ArmenienJenia Evgenios Buli (Begleitung)2010 für  Griechenland (zusammen mit Giorgos Alkeos als Mitglied der Friends)
    Begleitung: 2009 für  Albanien
    Petros Zlatkos (Begleitung)2010 für  Griechenland (zusammen mit Giorgos Alkeos als Mitglied der Friends)
     Bosnien und HerzegowinaDino Merlin1999 (Duett mit Beatrice)
     DeutschlandLena2010
     GeorgienSophio Toroschelidse (als Mitglied von Eldrine)Begleitung: 2010
     IslandGunnar Ólafsson (als Mitglied von Sigurjón’s Friends)2001 (als Mitglied von Two Tricky)
    Benedikt Brynleifsson (als Mitglied von Sigurjón’s Friends)Begleitung: 2007
    Vignir Snær Vigfússon (als Mitglied von Sigurjón’s Friends)Begleitung: 2003
     IsraelDana International1998
     MazedonienVlatko IlievskiBegleitung: 2005
     MoldauZdob și Zdub2005
     SlowakeiDaniela Nízlová (als Mitglied von Twiins)Begleitung: 2008 für  Tschechien
    Veronika Nízlová (als Mitglied von Twiins)
     SlowenienMartina Majerle (Begleitung)2009 (zusammen mit Quartissimo als Martina)
    Begleitung: 2007 •• 2003 für  Kroatien2008 für  Montenegro

    Weitere Teilnehmer

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    Die restlichen 38 Teilnehmerländer mussten zunächst eines der beiden Halbfinale absolvieren, die am Dienstag und Donnerstag vor der Endrunde am Samstag, dem 14. Mai 2011, stattfanden.

    Erstmals seit 2007 war Österreich wieder beim Eurovision Song Contest vertreten. Es hatte sich drei Jahre lang aufgrund seines schlechten Abschneidens bei den vorangegangenen Wettbewerben und aus Kritik am Wertungssystem zurückgezogen.

    Sein Debüt hatte zunächst das Fürstentum Liechtenstein angekündigt, da es aktiv den Beitritt zur Europäischen Rundfunkunion vorbereitete. Anfang August 2010 wurde jedoch bekannt, dass Liechtenstein im Jahr 2011 noch nicht teilnehmen wird.

    Für die Teilnehmerländer hatte bis zum 25. Dezember 2010 die Möglichkeit bestanden, sich nach bereits erfolgter Anmeldung ohne finanzielle Abgeltung vom Wettbewerb wieder zurückzuziehen. Diese Möglichkeit nahm Montenegro in Anspruch.[35] Die Slowakei wollte zu einem späteren Zeitpunkt ihre Teilnahme zunächst absagen,[36] entschied sich schließlich wegen der angedrohten Strafzahlung doch für die Teilnahme.

    Abstimmungsmodus

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    Die ESC-Bühne in der Düsseldorf Arena. Im Hintergrund die 60 mal 18 Meter große LED-Wand, die sich fließend über den Bühnenboden fortsetzte. Zur Punktevergabe im Finale wurde die Wand zum dahinter liegenden „Green Room“, dem Aufenthaltsort der Künstler, geöffnet.

    In beiden Halbfinalgruppen erreichten von den jeweils 19 Kandidatenländern die 10 Länder mit den meisten Wertungspunkten das Finale. Die Finalgruppe umfasste 25 Länder, nämlich 10 aus dem 1. Halbfinale, 10 aus dem 2. Halbfinale und die direkt gesetzten Teilnehmer. Stimmberechtigt in den Halbfinalgruppen waren jeweils zwei beziehungsweise drei der fünf gesetzten Finalistenländer sowie alle Länder der jeweiligen Gruppe. Im Finale waren alle 43 Länder stimmberechtigt. Sowohl in den Halbfinalgruppen als auch im Finale bestand die Wertung jedes abstimmenden Landes je zur Hälfte aus einem Televoting und einer Jury-Entscheidung. Die Jurys setzen sich jeweils aus fünf Experten mit einem Nahverhältnis zur Musikbranche zusammen. Bei Punktgleichheit innerhalb der Abstimmung eines Landes entschied das Stimmverhalten der Zuschauer.[37]

    Interpreten und Lieder

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    Besondere Vorkommnisse

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    Eröffnung mit Stefan Raab

    Den ukrainischen Vorentscheid am 26. Februar 2011 gewann zunächst Mika Newton mit dem Lied Angel. Anschließend gab es in den ukrainischen Medien Diskussionen, ob beim Vorentscheid alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Der Beitrag von Mika Newton wurde bis auf weiteres zurückgezogen. Ein neues Finale sollte am 3. März stattfinden. Dort sollten Mika Newton mit Angel, Zlata Ohnjewitsch mit The Kukushka und Jamala mit Smile antreten.[38] Letztere zog sich allerdings am 1. März zurück, da sie nicht mit Manipulation und Korruption in Verbindung gebracht werden wollte.[39] Am 2. März zog sich auch Ohnjewitsch zurück, sodass Mika Newton als Teilnehmerin am internationalen Wettbewerb feststand.[40]

    In Belarus gewann Anastassija Winnikawa den Vorentscheid am 28. Februar 2011 mit dem Song Born in Byelorussia. Am 3. März wurde bekanntgegeben, dass der Liedtext aus politischen Gründen geändert wurde und der Song nun I Am Belarusian heißt.[41] Anschließend stellte sich heraus, dass das Lied nicht zum Wettbewerb zugelassen werden kann, weil es schon im Sommer 2010 öffentlich aufgeführt worden war. Am 12. März wurde bekanntgegeben, dass Anastassija Winnikawa mit der neuen Komposition I Love Belarus am internationalen Wettbewerb teilnimmt.[42]

    Der 36-jährige isländische Sänger Sigurjón „Sjonni“ Brink wollte bei der nationalen Vorentscheidung am 12. Februar 2011 ein selbst komponiertes Stück präsentieren, verstarb aber am 17. Januar 2011 in seiner Heimatstadt Garðabær. Es bildete sich eine Gruppe, die unter dem Namen Sigurjón’s Friends mit dem Titel Aftur heim (Coming Home) antrat, die nationale Vorauswahl gewann und es bis ins Finale des internationalen Wettbewerbs schaffte.

    Nationale Vorentscheidungen

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    Unter dem Titel Eurovision 2011: Qui? A vous de choisir! fand am 12. Februar 2011 das Finale des belgischen Vorentscheides statt. Als Gewinner ging die A-cappella-Gruppe Witloof Bay mit ihrem Titel With Love Baby hervor. Sowohl beim Jury- als auch beim Televoting erhielten sie die Höchstpunktzahl von 12 Punkten. Am Ende setzten sie sich mit 24 Punkten gegen die Zweitplatzierte Sarina durch.

    Da man sich schon früh entschied, Lena ein zweites Mal antreten zu lassen, veranstaltete man in drei Sendungen eine Songauswahl. In den ersten beiden Sendungen wurden jeweils sechs Titel vorgestellt, von denen sich jeweils drei für das Finale qualifizierten. Dort wurden vier Lieder aussortiert, sodass am Ende zwei Lieder um den Sieg rangen. Als Sieger ging der englischsprachige Elektropop-Titel Taken by a Stranger hervor.

    Logo Guten Morgen Düsseldorf

    Zwischen Ende 2010 und Anfang 2011 veranstalteten das ORF-Fernsehen und Ö3 das erste Mal seit 2005 einen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. In drei Phasen wurde der österreichische Beitrag für den Song Contest in Düsseldorf ermittelt. Von Herbst bis Silvester 2010 konnte sich jeder Sänger mit seinem Song auf der ORF-Internetseite nominieren.

    Eine Jury kürzte die Teilnehmer auf 30. Vom 3. bis 31. Januar konnte man per SMS für seinen Favoriten abstimmen. Die Top 10 wurde aus einer Kombination zwischen SMS-Voting und Jury entschieden. Am 25. Februar wurde in der Sendung «Düsseldorf wir kommen! – Wer fährt zum Song Contest» per Televoting erst die Top 3 und dann der Sieger gekürt.

    Votingrunde
    Platz Interpret Lied Ergebnis
    (in Prozent)
    1. Nadine Beiler The Secret Is Love 34,95 %
    2. Trackshittaz Oida taunz! 24,27 %
    3. Klimmstein feat. Joe Sumner Paris Paris 12,54 %
    4. Richard Klein Bigger Better Best 5,69 %
    5. Eva K. Anderson I Will Be Here 5,54 %
    6. Alkbottle Wir san do ned zum Spaß 4,20 %
    7. bandWG 10 Sekunden Glück 4,15 %
    8. Charlee Good to Be Bad 3,65 %
    9. Leo Aberer u. Patricia Kaiser There Will Never Be Another You 3,08 %
    10. Oliver Wimmer Let Love Kick In 1,93 %
    Superfinale
    Platz Interpret Lied Ergebnis
    (in Prozent)
    1. Nadine Beiler The Secret Is Love 46,73 %
    2. Trackshittaz Oida taunz! 32,87 %
    3. Klimmstein feat. Joe Sumner Paris Paris 20,41 %

    Am 11. Dezember 2010 fand in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen unter dem Titel «Die Grosse Entscheidungsshow» das Finale des schweizerischen Vorentscheids statt. In die Bewertung der Kandidaten flossen 100 Prozent der Stimmen aus dem Fernsehpublikum ein. Gewonnen hat die Sängerin Anna Rossinelli mit ihrem In Love for a While. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sven Epiney.

    Platz Interpret Lied Sender Ergebnis
    (in Prozent)
    1. Anna Rossinelli In Love for a While Schweizer Fernsehen 29,93 %
    2. Bernarda Brunovic Confidence Schweizer Fernsehen 13,36 %
    3. The Colors and Ilira Home Schweizer Radio DRS 13,05 %
    4. CH Gib nid uf Schweizer Fernsehen 11,73 %
    5. The Glue Come What May Schweizer Fernsehen 8,73 %
    6. Sarah Burgess Just Me Schweizer Fernsehen 7,70 %
    7. Aliose Sur les pavés Télévision Suisse Romande 6,49 %
    8. Polly Duster Up to You Schweizer Fernsehen 4,36 %
    9. Andrina Drop of Drizzle Schweizer Fernsehen 3,30 %
    10. Scilla Barbie Doll Radiotelevisione SvizzeraI 2,88 %
    11. Duke Duke Schweizer Radio DRS 2,66 %
    12. Dominique Borriello Il ritmo dentro di noi Schweizer Radio DRS 2,33 %

    Die folgende Tabelle zeigt, in welchem Modus die Teilnehmerländer für die Auswahl ihres Interpreten gewählt haben. Insgesamt haben sich 34 Länder für eine nationale Vorentscheidung und neun für eine interne Auswahl entschieden. Die nicht-deutschsprachigen 39 anderen Teilnehmerländer wählten ihren Beitrag folgendermaßen aus:

    Land Nationaler Vorentscheid
     AlbanienFestivali i Këngës 49
     ArmenienNationaler Vorentscheid
     AserbaidschanMilli Seçim Turu 2010
     Belarusinterne Auswahl
     Bosnien und Herzegowinainterne Auswahl
     BulgarienNationaler Vorentscheid
     DänemarkDansk Melodi Grand Prix 2011
     EstlandEesti Laul 2011
     FinnlandEurovision Laulukilpailu 2011
     Frankreichinterne Auswahl
     GeorgienNationaler Vorentscheid
     GriechenlandEllinikós Telikós
     IrlandEurosong 2011
     IslandSöngvakeppni Sjónvarpsins 2011
     IsraelKdam Eurovision
     ItalienSanremo-Festival 2011
     KroatienDora 2011 – Let’s go to Eurovision!
     LettlandEirodziesma 2011
     LitauenEurovizija 2011
     MaltaMalta Eurosong 2011
     MazedonienSkopje Fest 2011
     MoldauO melodie pentru Europa 2011
     NiederlandeNationaal Songfestival 2011
     NorwegenMelodi Grand Prix 2011
     PolenKrajowe Eliminacje 2011
     PortugalFestival da Canção 2011
     RumänienEurovision Selecția Națională 2011
    Russlandinterne Auswahl
     San Marinointerne Auswahl
     SchwedenMelodifestivalen 2011
     SerbienPesma za Evropu
     Slowakeiinterne Auswahl
     SlowenienEvrovizijska Melodija (EMA) 2011
     SpanienDestino Eurovisión
    UkraineNationaler Vorentscheid
     Ungarninterne Auswahl
     Türkeiinterne Auswahl
     Vereinigtes Königreichinterne Auswahl
     ZypernPerformance

    Am 17. Januar 2011 fand in Düsseldorf die Halbfinalauslosung statt, in der entschieden wurde, welches Land in welchem Halbfinale startet und in welchem Halbfinale die Big Five ihre Stimmen abgeben. Israel wurde als einziges Teilnehmerland fest für das zweite Halbfinale eingeteilt, da es aufgrund der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag Jom haAtzma’ut am Tag des ersten Halbfinales nicht hätte teilnehmen können.[43]

    Bei der Auslosung wurden die Länder in Abhängigkeit von ihrem Stimmverhalten in den vorangegangenen Jahren auf die folgenden sechs Töpfe verteilt, um ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen.

    Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5 Topf 6

    Erstes Halbfinale

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    Das erste Halbfinale fand am 10. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Polen und Griechenland durften sich die Startnummern aussuchen und wählten die Nummern 1 beziehungsweise 19.[44] Die in dieser Halbfinalgruppe abstimmenden Finalistenländer waren  Spanien und das  Vereinigte Königreich.

    Während der Übertragung kam es bei den Kommentatoren mehrerer Länder (unter anderem auch Deutschlands, Österreichs und der Schweiz) zu einer Unterbrechung der Tonleitung, sodass diese für etwa eine halbe Stunde nicht oder nur per Telefon kommentieren konnten. Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

    In der Pause vor der Punkteverkündung trat die US-amerikanische Trommler-Gruppe „Cold Steel Drummers“ auf, die durch die Zusammenarbeit mit Peter Fox bekannt wurde.

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    1. 19  Griechenland Loukas Viorkas feat. Stereo Mike
    Λούκας Γιώρκας feat. Stereo Mike
    Watch My Dance
    M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
    Englisch, Griechisch Schau meinem Tanz zu 133
    2. 18  Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
    M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain James Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
    Englisch In Panik geraten[45] 122
    3. 10  Finnland Paradise Oskar Da Da Dam
    M/T: Axel Ehnström
    Englisch Da Da Dam 103
    4. 14  Island Sjonni’s Friends Coming Home
    M: Sjonni Brink; T: Þórunn Clausen, Sjonni Brink
    Englisch Nach Hause kommen 100
    5. 17  Litauen Evelina Sašenko C’est ma vie
    M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
    Englisch, Französisch Das ist mein Leben 81
    6. 9  Georgien Eldrine
    ელდრაინი
    One More Day
    M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
    Englisch Noch einen Tag 74
    7. 15  Ungarn Kati Wolf What About My Dreams
    M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
    Englisch, Ungarisch Und meine Träume? 72
    8. 6  Serbien Nina
    Нина
    Čaroban
    M/T: Kristina Kovač
    Serbisch Zauberhaft 67
    9. 7 Russland Alexei Worobjow
    Алексей Воробьёв
    Get You
    M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
    Englisch, Russisch Dich bekommen 64
    10. 8  Schweiz Anna Rossinelli In Love for a While
    M/T: David Klein
    Englisch Zeitweise verliebt 55
    11. 11  Malta Glen Vella One Life
    M: Paul Giordimaina; T: Fleur Balzan
    Englisch Ein Leben 54
    12. 4  Armenien Emmy Boom Boom
    M: Hayk Harutyunyan, Hayk Hovhannisyan; T: Sosi Khanikyan
    Englisch Boom Boom 54
    13. 5  Türkei Yüksek Sadakat Live It Up
    M: Kutlu Özmakinaci; T: Ergün Arsal
    Englisch Leb auf großem Fuß 47
    14. 3  Albanien Aurela Gaçe Feel the Passion
    M: Shpetim Saraçi; T: Sokol Marsi
    Englisch, Albanisch Fühle die Leidenschaft 47
    15. 13  Kroatien Daria Kinzer Celebrate
    M: Boris Djurdjevic; T: Boris Djurdjevic, Marina Mudrinić
    Englisch Feiern 41
    16. 12  San Marino Senit Stand By
    M/T: Radiosa Romani
    Englisch Bereitschaft 34
    17. 2  Norwegen Stella Mwangi Haba haba
    M: Big City, Beyond51; T: Stella Mwangi
    Englisch, Swahili Nach und nach 30
    18. 16  Portugal Homens da Luta Luta é alegria
    M: Vasco Duarte; T: Jel
    Portugiesisch Kämpfen macht Freude 22
    19. 1  Polen Magdalena Tul Jestem
    M/T: Magdalena Tul
    Polnisch Ich bin 18

    Punktetafel erstes Halbfinale

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    Abstimmungsergebnisse[46]
    Startnr. Land Platz Punkte
    AL

    AM

    AZ

    HR

    FI

    GE

    GR

    HU

    IS

    LT

    MT

    NO

    PL
    Portugal
    PT
    Russland
    RU

    SM

    RS
    Spanien
    ES

    CH

    TR
    Vereinigtes Königreich
    UK
    Votings
    1  Polen 1918442355
    2  Norwegen 173011181041229
    3  Albanien 1347271248687
    4  Armenien 11548847287379
    5  Türkei 1347121232210518
    6  Serbien 86721275337614321213
    7 Russland 964312553533354316315
    8  Schweiz 105532686663526212
    9  Georgien 67488110112855241012
    10  Finnland 31036336127121081234101615
    11  Malta 115467746212125211
    12  San Marino 1634856112658
    13  Kroatien 15417411214127
    14  Island 410021061281041038128713
    15  Ungarn 7726125715101061010
    16  Portugal 18224218437
    17  Litauen 5814210452812671531214
    18  Aserbaidschan 21225105127781010871051112417
    19  Griechenland 113310101084710451712667774819
    Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Polen – 5
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Polen – 18
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Griechenland – 19
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Griechenland – 133

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (erstes Halbfinale)

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    Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

    AnzahlLanderhalten von
    3  FinnlandIsland, Norwegen, Russland
    2  AserbaidschanGeorgien, Türkei
     IslandUngarn, Spanien
     KroatienMalta, Serbien
     LitauenPolen, Vereinigtes Königreich
     SerbienKroatien, Schweiz
     TürkeiAlbanien, Aserbaidschan
    1  AlbanienGriechenland
     GeorgienLitauen
     GriechenlandPortugal
     MaltaSan Marino
    RusslandArmenien
     UngarnFinnland

    Zweites Halbfinale

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    Das zweite Halbfinale fand am 12. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Slowakei und Lettland durften sich die Startnummern aussuchen und wählten die Nummern 5 beziehungsweise 17.[44] Die in dieser Halbfinalgruppe abstimmenden Finalistenländer waren  Deutschland,  Frankreich und  Italien. Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

    In der Pause vor der Punkteverkündung zeigte die Berliner Gruppe „Flying StepsBreakdance zur klassischen Musik von Johann Sebastian Bach (Das Wohltemperierte Klavier).

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    1. 8  Schweden Eric Saade Popular
    M/T: Fredrik Kempe
    Englisch Beliebt 155
    2. 18  Dänemark A Friend in London New Tomorrow
    M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
    Englisch Neues Morgen 135
    3. 13  Slowenien Maja Keuc No One
    M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
    Englisch Niemand 112
    4. 14  Rumänien Hotel FM Change
    M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
    Englisch Verändern 111
    5. 1  Bosnien und Herzegowina Dino Merlin Love in Rewind
    M/T: Dino Merlin
    Englisch, Bosnisch Liebe im Rücklauf 109
    6. 6 Ukraine Mika Newton
    Міка Ньютон
    Angel
    M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
    Englisch Engel 81
    7. 2  Österreich Nadine Beiler The Secret Is Love
    M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
    Englisch Das Geheimnis ist Liebe 69
    8. 19  Irland Jedward Lipstick
    M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
    Englisch Lippenstift 68
    9. 15  Estland Getter Jaani Rockefeller Street
    M/T: Sven Lõhmus
    Englisch Rockefeller Street 60
    10. 7  Moldau Zdob și Zdub So Lucky
    M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
    Englisch So glücklich 54
    11. 4  Belgien Witloof Bay With Love Baby
    M/T: Benoît Giaux, RoxorLoops
    Englisch In Liebe, Baby 53
    12. 10  Bulgarien Poli Genowa
    Поли Генова
    Na inat
    M/T: Sebastian Arman, David Bronner, Borislav Milanov, Poli Genova
    Bulgarisch Zum Trotz 48
    13. 5  Slowakei Twiins I’m Still Alive
    M/T: Bryan Todd, Sandra Nordstrom, Branislav Jancich
    Englisch Ich lebe noch 48
    14. 16  Belarus Anastassija Winnikawa
    Анастасія Віннікава
    I Love Belarus
    M: Eugene Oleinik; T: Eugene Oleinik, Svetlana Geraskova
    Englisch Ich liebe Belarus 45
    15. 12  Israel Dana International
    דנה אינטרנשיונל;
    Ding Dong
    M/T: Dana International
    Englisch, Hebräisch Ding Dong 38
    16. 11  Mazedonien Vlatko Ilievski
    Влатко Илиевски
    Rusinka
    M: Grigor Koprov, Vladimir Dojchinovski; T: Marko Marinkovikj-Slatkaristika, Jovan Jovanov
    Englisch, Mazedonisch Russin 36
    17. 17  Lettland Musiqq Angel in Disguise
    M/T: Marats Ogļezņevs
    Englisch Verkleideter Engel 25
    18. 9  Zypern Christos Mylordos
    Χρίστος Μυλόρδος
    San Angelos S’Agapisa
    M: Andreas Anastasiou; T: Mihalis Antoniou
    Griechisch Ich liebte dich wie einen Engel 16
    19. 3  Niederlande 3JS Never Alone
    M/T: Jaap Kwakman, Jan Dulles, Jaap de Witte
    Englisch Niemals allein 13

    Punktetafel zweites Halbfinale

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Abstimmungsergebnisse[47]
    Startnr. Land Platz Punkte Österreich
    AT

    BY

    BE

    BA

    BG

    CY
    Dänemark
    DK

    EE

    MK
    Frankreich
    FR
    Deutschland
    DE

    IE

    IL
    Italien
    IT

    LV

    MD

    RO

    SK

    SI
    Schweden
    SE
    Niederlande
    NL
    Ukraine
    UA
    Votings
    1  Bosnien und Herzegowina 51091254712107421212810414
    2  Österreich 7697104521122155743115
    3  Niederlande 1913852
    4  Belgien 1153186216223682613
    5  Slowakei 12483336357331210
    6 Ukraine 681124351768682106314
    7  Moldau 105410255447112410
    8  Schweden1155108125121212212181237377512520
    9  Zypern 18162863
    10  Bulgarien 124821104134110541213
    11  Nordmazedonien 163671031876
    12  Israel 15386217714559
    13  Slowenien 3112812878510536644108816
    14  Rumänien 41116101866486371251267417
    15  Estland 96051643410586811
    16  Belarus 1445234861011109
    17  Lettland 17254228726
    18  Dänemark 213574711261021012101225310127319
    19  Irland 868537103810621101213
    Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Niederlande – 2
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Niederlande – 13
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Schweden – 20
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Schweden – 155

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (zweites Halbfinale)

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

    AnzahlLanderhalten von
    7  SchwedenBelgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Israel, Niederlande, Zypern
    4  Bosnien und HerzegowinaMazedonien, Österreich, Slowakei, Slowenien
     DänemarkBulgarien, Irland, Lettland, Schweden
    2  RumänienItalien, Moldau
    1  MoldauRumänien
     ÖsterreichDeutschland
     SlowakeiUkraine
     SlowenienBosnien und Herzegowina
    UkraineBelarus
    Die Gewinner Ell & Nikki auf der Pressekonferenz nach dem Finale

    Das Finale fand am 14. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Länder der Big Five (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich) waren direkt für das Finale qualifiziert.

    Spanien durfte sich die Startnummer bei der Auslosung aussuchen und wählte die Nummer 22. Für Lena Meyer-Landrut aus Deutschland wurde im Vorfeld als Gastgeber die Startnummer 16 im Finale ausgelost.[44]

     Schweden,  Estland,  Finnland und  Litauen nahmen nach zwei Jahren,  Slowenien und  Ungarn nach vier Jahren, die  Schweiz nach fünf Jahren,  Österreich nach sieben Jahren und  Italien nach 14 Jahren wieder am Finale teil. In den beschriebenen Zeiträumen schieden fast alle der genannten Länder jeweils bereits im Halbfinale aus. Eine Ausnahme bilden Österreich, Ungarn und Italien: Österreich nahm zuletzt 2004 am Finale teil, schied 2005 und 2007 im Halbfinale aus und nahm 2006 und von 2008 bis 2010 nicht am Wettbewerb teil. Ungarn nahm zuletzt 2009 teil und schied 2008 und 2009 im Halbfinale aus. Italien nahm 1997 das letzte Mal teil und kehrte nach einer 14-jährigen Pause als neues Mitglied der Big Five zurück.

    Zu Beginn der Show präsentierten die Moderatoren zusammen mit der Band Heavytones und Lena eine Rockabilly-Version des letztjährigen Siegertitels Satellite. In der Pause vor der Punkteverkündung trat der deutsche Musiker Jan Delay mit seiner Band Disko No. 1 auf.[48]

    Platz Start­nr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte Bild
    1. 19  Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
    M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain James Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
    Englisch In Panik geraten 221 Ell & Nikki
    2. 12  Italien Raphael Gualazzi Madness of Love
    M/T: Raphael Gualazzi
    Italienisch, Englisch Liebeswahn 189
    3. 7  Schweden Eric Saade Popular
    M/T: Fredrik Kempe
    Englisch Beliebt 185 Eric Saade
    4. 23 Ukraine Mika Newton
    Міка Ньютон
    Angel
    M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
    Englisch Engel 159 Mika Newton
    5. 3  Dänemark A Friend in London New Tomorrow
    M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
    Englisch Neues Morgen 134 A Friend in London
    6. 2  Bosnien und Herzegowina Dino Merlin Love in Rewind
    M/T: Dino Merlin
    Englisch, Bosnisch Liebe im Rücklauf 125 Dino Merlin
    7. 9  Griechenland Loukas Viorkas feat. Stereo Mike
    Λούκας Γιώρκας feat. Stereo Mike
    Watch My Dance
    M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
    Englisch, Griechisch Schau meinem Tanz zu 120
    8. 6  Irland Jedward Lipstick
    M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
    Englisch Lippenstift 119 Jedward
    9. 25  Georgien Eldrine
    ელდრაინი
    One More Day
    M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
    Englisch Noch einen Tag 110 Eldrine
    10. 16  Deutschland Lena Taken by a Stranger
    M/T: Gus Seyffert, Nicole Morier, Monica Birkenes
    Englisch Fasziniert von einem Fremden 107 Lena Meyer-Landrut
    11. 14  Vereinigtes Königreich Blue I Can
    M/T: Ciaron Bell, Ben Collier, Ian Hope, Duncan James, Liam Keenan, Lee Ryan, StarSign
    Englisch Ich kann 100 Blue
    12. 15  Moldau Zdob și Zdub So Lucky
    M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
    Englisch So glücklich 97 Zdob și Zdub
    13. 20  Slowenien Maja Keuc No One
    M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
    Englisch Niemand 96
    14. 24  Serbien Nina
    Нина
    Čaroban
    M/T: Kristina Kovač
    Serbisch Magisch 85
    15. 11  Frankreich Amaury Vassili Sognu
    M: Daniel Moyne, Quentin Bachelet; T: Jean-Pierre Marcellesi, Julie Miller
    Korsisch Traum 82 Amaury Vassili
    16. 10 Russland Alexei Worobjow
    Алексей Воробьёв
    Get You
    M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
    Englisch, Russisch Dich bekommen 77 Alexei Worobjow
    17. 17  Rumänien Hotel FM Change
    M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
    Englisch Verändern 77
    18. 18  Österreich Nadine Beiler The Secret Is Love
    M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
    Englisch Das Geheimnis ist Liebe 64
    19. 4  Litauen Evelina Sašenko C’est ma vie
    M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
    Englisch, Französisch Das ist mein Leben 63
    20. 21  Island Sjonni’s Friends Coming Home
    M: Sjonni Brink; T: Thorunn Clausen, Sjonni Brink
    Englisch Nach Hause kommen 61
    21. 1  Finnland Paradise Oskar Da Da Dam
    M/T: Axel Ehnström
    Englisch Da Da Dam 57
    22. 5  Ungarn Kati Wolf What About My Dreams
    M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
    Englisch, Ungarisch Und meine Träume? 53 Kati Wolf
    23. 22  Spanien Lucía Pérez Que me quiten lo bailao
    M/T: Rafael Artesero
    Spanisch Ich hatte Spaß, was kümmert mich der Rest 50
    24. 8  Estland Getter Jaani Rockefeller Street
    M/T: Sven Lõhmus
    Englisch Rockefeller Street 44
    25. 13  Schweiz Anna Rossinelli In Love for a While
    M/T: David Klein
    Englisch Zeitweise verliebt 19 Anna Rossinelli

    Punktetafel Finale

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    In der folgenden Tabelle sind die Punkte aus dem kombinierten Jury- und Televoting dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger.[49]

    Land Abstimmungsergebnisse
    Punkte Russland
    RU

    BG
    Niederlande
    NL
    Italien
    IT

    CY
    Ukraine
    UA

    FI

    NO

    AM

    MK

    IS

    SK
    Vereinigtes Königreich
    UK
    Dänemark
    DK
    Österreich
    AT

    PL
    Schweden
    SE

    SM
    Deutschland
    DE

    AZ

    SI

    TR

    CH

    GR

    GE
    Frankreich
    FR

    RS

    HR

    BY

    RO

    AL

    MT
    Portugal
    PT

    HU

    LT

    BA

    IE
    Spanien
    ES

    IL

    EE

    MD

    BE

    LV
    Votings
     Finnland 5712105572513710
     Bosnien und Herzegowina 125284412128712101235127716
     Dänemark 134712371265310468715121010619
     Litauen 632361212721101711
     Ungarn 534125252287610
     Irland 119351048121241128862771017
     Schweden 1851101016104671031063446110144361054512123432
     Estland 44272277562410
     Griechenland 120810212673810826381081818
    Russland 774288154144543685517
     Frankreich 8231754531226212410212118
     Italien 18913613761012313410782361210104106512661230
     Schweiz 1941053
     Vereinigtes Königreich 10041210431252325162126733614525
     Moldau 977875854754712548116
     Deutschland 10776568104673843182335820
     Rumänien 776412416511861121014
     Österreich 64511323214125173322718
     Aserbaidschan 2211268105878831012158610610812878848103230
     Slowenien 96526101731121012431612232321
     Island 61588461104121211
     Spanien 5042123125512410
    Ukraine 1591087512712221267710651023477823
     Serbien 8533261876510681510416
     Georgien 1106112107710881251223715

    In der Tabelle sind die niedrigsten (Hintergrund rot) und höchsten (Hintergrund grün) Gesamtwerte gekennzeichnet.

    • Die wenigsten Jury-Punkte: Russland – 25
    • Die wenigsten Televoting-Punkte:  Schweiz – 2
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Schweiz – 3
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Schweiz – 19
    • Die meisten Jury-Punkte:  Italien – 251
    • Die meisten Televoting-Punkte:  Aserbaidschan – 223
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Schweden – 32
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Aserbaidschan – 221

    Split-Ergebnisse zwischen Jury- und Televoting

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 26. Mai 2011 gab die EBU die nach Televoting und Jurystimmen getrennten Wertungen in Finale und Halbfinale bekannt.[50] Jede Nation hatte die Top Ten ihrer Zuschauer und ihrer Jury getrennt an die EBU übermittelt und am Finalabend wie gewohnt nur die zusammengefasste Gesamtwertung präsentiert. Die nachfolgende Tabelle gibt die Summen der Televote- und Jurypunkte und die jeweils resultierende Platzierung für jeden Teilnehmer im Finale wieder:

    Finale
    Platz Televoting Punkte Jury Punkte
    1.  Aserbaidschan 223  Italien 251
    2.  Schweden 221  Aserbaidschan 182
    3.  Griechenland 176  Dänemark 168
    4. Ukraine 168  Slowenien 160
    5.  Vereinigtes Königreich 166  Österreich 145
    6.  Bosnien und Herzegowina 151  Irland 119
    7. Russland 138 Ukraine 117
    8.  Georgien 138  Serbien 111
    9.  Deutschland 113  Schweden 106
    10.  Irland 101  Deutschland 104
    11.  Italien 99  Bosnien und Herzegowina 90
    12.  Moldau 98  Frankreich 90
    13.  Serbien 89  Rumänien 86
    14.  Rumänien 79  Griechenland 84
    15.  Frankreich 76  Moldau 82
    16.  Spanien 73  Georgien 79
    17.  Ungarn 64  Finnland 75
    18.  Dänemark 61  Estland 74
    19.  Island 60  Island 72
    20.  Litauen 55  Litauen 66
    21.  Finnland 47  Ungarn 60
    22.  Slowenien 39  Vereinigtes Königreich 57
    23.  Estland 32  Schweiz 53
    24.  Österreich 25  Spanien 38
    25.  Schweiz 2 Russland 25

    Die deutsche Jury setzte sich aus dem Bayern 3-Musikchef Edi van Beek, Alina Süggeler, Gerd Gebhardt, Eva Briegel und Jurypräsidentin Ina Müller zusammen.[51]

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bis auf Deutschland, Estland, die Schweiz, Russland und Serbien erhielten alle Finalisten mindestens einmal zwölf Punkte.

    Karte der Punktevergabe für den Siegertitel aus Aserbaidschan
    AnzahlLanderhalten von
    5  Bosnien und HerzegowinaMazedonien, Österreich, Schweiz, Serbien, Slowenien
    4  ItalienAlbanien, Lettland, San Marino, Spanien
    3  AserbaidschanMalta, Russland, Türkei
     DänemarkIrland, Island, Niederlande
     GeorgienBelarus, Litauen, Ukraine
     IrlandDänemark, Schweden, Vereinigtes Königreich
    UkraineArmenien, Aserbaidschan, Slowakei
    2  FrankreichBelgien, Griechenland
     LitauenGeorgien, Polen
     RumänienItalien, Moldau
     SchwedenEstland, Israel
     SlowenienBosnien und Herzegowina, Kroatien
     SpanienFrankreich, Portugal
    1  FinnlandNorwegen
     GriechenlandZypern
     IslandUngarn
     MoldauRumänien
     ÖsterreichDeutschland
     UngarnFinnland
     Vereinigtes KönigreichBulgarien

    Reihenfolge der Punkteverlesung und Führungswechsel

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    Erster beim Voting

    Im Laufe der Punkteverlesung führten sechs verschiedene Länder die Wertung an: Aserbaidschan, Griechenland, Dänemark, Großbritannien, Schweden und die Ukraine. Nachdem der spätere Sieger Aserbaidschan bereits bei der ersten Wertung aus Russland in Führung gegangen war, lag ab der elften Wertung Schweden lange Zeit auf Platz eins. Aserbaidschan übernahm nach der 22. Wertung aus der Türkei die Führung und gab diese nicht mehr ab. Allerdings stand erst nach 41 von 43 Länderwertungen der Sieg des aserbaidschanischen Beitrags endgültig fest. Italien schob sich bei der letzten Wertung aus Lettland noch vor Schweden auf Platz zwei.

    Auffallend am Ergebnis ist, dass die Punkte sehr verteilt auf das Teilnehmerfeld sind. So hat Estland auf dem vorletzten Platz 44 Punkte, so viel hatte 2015 der 13. Platz. Außerdem hatte im 12-Punkte-System nie ein Teilnehmer auf dem vorletzten Platz so viele Punkte. Aserbaidschan hatte mit 221 Punkten einen vergleichsweise schwachen Sieg.

    In der Finalsendung wurde angekündigt, dass die Reihenfolge der verlesenden Länder zufällig sei. Tatsächlich aber wurde erstmals ein neuer Wertungsverlauf durchgeführt, der die Punktevergabe spannender gestalten soll.[52] Dabei wird auf Basis der bereits am Vortag ermittelten Juryergebnisse und eines vermuteten Televotingergebnisses ein mögliches Finalergebnis prognostiziert. Die Reihenfolge der wertenden Länder wird dann so vorgenommen, dass der Siegertitel erst möglichst spät feststeht. Der benötigte Algorithmus wurde von einem schwedischen Professor entwickelt. Das Verfahren war testweise für die Wettbewerbe der vorangegangenen Jahre überprüft worden.[53]

    Nr.LandPunktesprecherAnmerkungen
    1. RusslandDima BilanSieger 2008 und Teilnehmer 2006
    2. BulgarienMaria Ilieva
    3. NiederlandeMandy HuydtsTeilnehmerin 1986 als Mitglied von Frizzle Sizzle
    4. ItalienRaffaella Carrà
    5. ZypernLoukas HamatsosPunktesprecher 2000, 2003 und 2004
    6. UkraineRuslanaSiegerin 2004
    7. FinnlandSusan AhoTeilnehmerin 2010 als Mitglied von Kuunkuiskaajat
    8. NorwegenNadia HasnaouiModeratorin 2010 und Moderatorin des JESC 2004
    9. ArmenienLusine Towmassjan
    10. MazedonienKristina Taleska
    11. IslandRagnhildur Steinunn JónsdóttirPunktesprecherin 2005 bis 2007
    12. SlowakeiMária Pietrová
    13. Vereinigtes KönigreichAlex Jones
    14. DänemarkLise RønneModeratorin 2014
    15. ÖsterreichKati Bellowitsch
    16. PolenOdeta Moro-Figurska
    17. SchwedenDanny SaucedoTeilnehmer Melodifestivalen 2011
    18. San MarinoNicola Della ValleTeilnehmer 2008 als Mitglied von Miodio
    19. DeutschlandIna Müller
    20. AserbaidschanSafuraTeilnehmerin 2010
    21. SlowenienKlemenTeilnehmer 2025
    22. TürkeiÖmer ÖnderPunktesprecher 1993, 1995 bis 1997
    23. SchweizCécile BählerPunktesprecherin 2005, 2008 und 2009
    24. GriechenlandLena Aroni
    25. GeorgienSopo NischaradseTeilnehmerin 2010
    26. FrankreichCyril Féraud
    27. SerbienDušica SpasićPunktesprecherin 2008
    28. KroatienNevena Rendeli
    29. BelarusLeila IsmailavaModeratorin JESC 2010
    30. RumänienMalvina CservenschiPunktesprecherin 2010
    31. AlbanienLeon MenkshiPunktesprecher 2006 bis 2010
    32. MaltaKelly Schembri
    33. PortugalJoana Teles
    34. UngarnÉva NovodomszkyPunktesprecherin 2007 bis 2009
    35. LitauenGiedrius MasalskisPunktesprecher 2010
    36. Bosnien und HerzegowinaIvana VidmarPunktesprecherin 2010
    37. IrlandDerek MooneyPunktesprecher 2000, 2009 und 2010
    38. SpanienElena S. Sánchez
    39. IsraelOfer NachshonPunktesprecher 2009 und 2010
    40. EstlandPiret JärvisTeilnehmerin 2005 als Mitglied von Vanilla Ninja
    41. MoldauGeta BurlacuTeilnehmerin 2008
    42. BelgienMaureen LouysPunktesprecherin 2007 & 2009
    43 LettlandAishaTeilnehmerin 2010

    Marcel-Bezençon-Preis

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    Seit 2002 wird der Marcel-Bezençon-Preis verliehen. Die Preisträger waren 2011:[54]

    • Presse-Preis für den besten Song –  FinnlandDa Da Dam – Paradise Oskar
    • Künstler-Preis für den besten Interpreten –  IrlandJedwardLipstick
    • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text –  FrankreichDaniel Moyne (m), Quentin Bachelet (m), Jean-Piere Marcellesi (t) und Julie Miller (t)Sognu – Amaury Vassili

    Das Finale wurde von über 70 Millionen Fernsehzuschauern weltweit verfolgt. Die beiden Halbfinals wurden von 24,8 beziehungsweise 19,7 Millionen Zuschauern gesehen. Dies bedeutete eine positive Veränderung der Zuschauerzahlen von knapp neun Millionen Zuschauern gegenüber dem Vorjahr.[55]

    Wie üblich wurden die Auftritte bei den Fernsehübertragungen und in der Halle im Halb-Playback-Verfahren durchgeführt, das heißt, die instrumentale Begleitung des Gesangs kam von einer vorherigen Aufzeichnung, auch wenn einige Gruppenmitglieder Musikinstrumente auf die Bühne brachten. Gesungen wurde hingegen live.

    Die Fernsehsender ProSieben und Einsfestival übertrugen am 10. Mai das erste Halbfinale. Das zweite Halbfinale am 12. Mai und das Finale am 14. Mai übertrug der Fernsehsender Das Erste. Die drei Shows begannen jeweils um 21 Uhr. Verantwortlich für die Fernsehübertragung war der NDR, für die Radioübertragung der WDR. Übertragende Hörfunksender waren NDR 1 Niedersachsen (auch für NDR 1 Welle Nord und NDR 90,3), Radio BERLIN 88,8 sowie in einer gemeinsamen Sendung NDR 2, WDR 2, WDR Event und hr3, wo Thomas Mohr, Steffi Neu und Tim Frühling kommentierten. Für das Fernsehen kommentierte Peter Urban, der im ersten Halbfinale von Steven Gätjen unterstützt wurde.

    Übertragungen im deutschen Fernsehen
    Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
    Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
    10. Mai 2011 1. Halbfinale 21:00 Uhr
    Kommentator: Peter Urban u. Steven Gätjen 2,05 Mio.1,41 Mio. 7,9 %[56]12,7 %
    12. Mai 2011 2. Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban 3,36 Mio.1,65 Mio. 12,6 %[57]14,4 %
    14. Mai 2011 ESC 2011 – Countdown 20:15 Uhr Moderation: Matthias Opdenhövel 6,74 Mio.3,43 Mio. 23,6 %[58]32,6 %
    Finale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban
    Deutsche Punktevergabe: Ina Müller
    13,83 Mio.7,34 Mio. 49,3 %[58]59,1 %
    Grand Prix Party 00:15 Uhr Moderation: Matthias Opdenhövel 4,90 Mio.2,98 Mio. 41,0 %[58]41,0 %

    Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) gab es beim Eurovision-Finale eine Sehbeteiligung von 13,93 Mio. Zuschauern und einen Marktanteil von 49,4 Prozent.[59]

    Im deutschsprachigen Teil der Schweiz wurden das erste Halbfinale und das Finale auf SF zwei übertragen. Kommentator war Sven Epiney, beim ersten Halbfinale unterstützt von der deutschen Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut. Im französischsprachigen Teil des Landes wurden diese zwei Shows auf TSR 2 gesendet. Im italienischsprachigen Teil wurden das erste Halbfinale auf RSI LA 2 und das Finale auf RSI LA 1 ausgestrahlt. Zusätzlich konnten diese beiden Veranstaltungen in allen Landessprachen auf HD suisse angeschaut werden. Das zweite Halbfinale wurde von keinem Schweizer Sender übertragen.

    In Österreich wurden beide Halbfinale und das Finale mit Kommentar von Andi Knoll auf ORF eins gezeigt. Dominic Heinzl führte zuvor zur Einstimmung durch ein Society-Magazin.

    Auch einige Sender außerhalb der Teilnehmerstaaten und Europas übertrugen den Wettbewerb im Fernsehen.

    Der Eurovision Song Contest 2011 erhielt in der Kategorie Beste Unterhaltung den Deutschen Fernsehpreis 2011. Ausgezeichnet wurden der Executive Producer Thomas Schreiber, der Producer Jörg Grabosch, die Moderatoren Anke Engelke, Stefan Raab und Judith Rakers, der Production Designer Florian Wieder, der Light Designer Jerry Appelt, der Media Designer Falk Rosenthal und der Regisseur Ladislaus Kiraly. Am 20. März 2012 erhielten Brainpool und der NDR den Live Entertainment Award für die beste Show. Am 10. Mai 2012 wurde der Eurovision Song Contest in der Kategorie Live Event Show mit der Goldenen Rose von Luzern 2012 ausgezeichnet.[64]

    • Mit einer Teilnehmerzahl von 43 Ländern war der ESC 2011 zusammen mit dem ESC 2008 der teilnahmestärkste ESC der Geschichte.
    • Besonders auffällig ist, dass auch die Länder, die im Finale schlechter abgeschnitten haben, verhältnismäßig viele Gesamtpunkte erhielten.
    • Jon Ola Sand führte in diesem Jahr zum ersten Mal sein Amt als Executive Supervisor des ESC bzw. der EBU aus.
    • In Deutschland schauten knapp 14 Millionen Menschen das Finale des ESC in Düsseldorf.
    •  Malta und  Belgien verfehlten mit nur einem Punkt im jeweils ersten und zweiten Halbfinale das Finale.
    • Während  Italien klar das Juryvoting gewann, wurde Italien bei den Zuschauern nur auf Platz 11 von 25 gewählt.
    •  Österreich konnte sich nach sieben Jahren wieder für das Finale des ESC qualifizieren.
    • Auch die  Schweiz schaffte es nach einer Abstinenz von fünf Jahren wieder ins Finale.
    • Die  Türkei und  Armenien schieden zum ersten Mal bereits im Halbfinale aus.
    Commons: Eurovision Song Contest 2011 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

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    1. Termine zum ESC 2011 in Düsseldorf. (Memento vom 18. Mai 2012 im Internet Archive) In: ndr.de.
    2. Eurovision Song Contest 2011. In: duesseldorf.de. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Mai 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
    3. Sidney Gennies: Luftnummer für den Grand Prix Song Contest: Berlin bewirbt sich mit aufblasbarer Halle. In: Der Tagesspiegel. 5. Oktober 2010, abgerufen am 13. Dezember 2022.
    4. Sietse Bakker: Four cities in the running to host Eurovision 2011. In: eurovision.tv. 21. August 2010, abgerufen am 31. Mai 2016 (englisch).
    5. Wo singt Lena 2011? Vier Städte bewerben sich. In: Augsburger Allgemeine. 21. August 2010, abgerufen am 27. Dezember 2010.
    6. Jens Maier: Warum ein Außenseiter gute Chancen hat. In: Stern.de. 23. August 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    7. Düsseldorf gibt Bewerbung für den Eurovision Song Contest ab. In: Düsseldorf-Magazin. 20. August 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2010; abgerufen am 10. Mai 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    8. Hamburg bewirbt sich für den ESC 2011. In: ESC Germany Blog. 20. August 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    9. Daniel Puskepeleitis: Grand Nix! Schnappt sich Berlin unseren Eurovision Song Contest? In: bild.de. 10. September 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    10. Gesangswettstreit: Eurovision Song Contest kommt 2011 nach Düsseldorf. In: Zeit Online. 12. Oktober 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    11. Ansturm auf Karten für Eurovision Song Contest. (Memento vom 15. Dezember 2010 im Internet Archive) In: RP Online.
    12. Meldung im rrb, 12. Oktober 2010, 17:00 Uhr
    13. Final-Tickets für den Eurovision Song Contest 2011 ausverkauft. In: musikmarkt. 13. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Mai 2015; abgerufen am 11. Mai 2015.
    14. Letzte Chance: Noch gibt es ESC-Tickets. NDR, 28. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. März 2011; abgerufen am 10. Mai 2015.
    15. Sieben Live-Shows beim Eurovision Song Contest. In: Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung. Funke Mediengruppe, 25. Oktober 2010, abgerufen am 14. Mai 2011.
    16. ESC 2011: Moderatoren stehen fest. eurovision.de
    17. 1 2 Arena 1. In: VDI-Nachrichten, 13. Mai 2011, Nr. 19, S. 10.
    18. Mobiles Stadion in Düsseldorf wächst. (Memento des Originals vom 3. März 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: stadionwelt.de. 23. Februar 2011.
    19. 1 2 Fernseh-Kosten für Eurovision Song Contest deutlich unter denen vom letzten Jahr in Oslo. (Memento vom 17. Mai 2011 im Internet Archive) ARD-Vorsitzende Monika Piel in einer Pressemeldung vom 13. Mai 2011.
    20. ESC kostet den Deutschen 2011 weniger als 2010 den Norwegern In: digitalfernsehen.de. 13. Mai 2011.
    21. Düsseldorf hat Erwartungen „absolut bestätigt“; Rheinische Post vom 15. Mai 2011 (Memento vom 18. Mai 2011 im Internet Archive)
    22. ESC kostet Düsseldorf 7,8 Millionen Euro, Westdeutsche Zeitung am 5. November 2010
    23. NDR: Das Motto des ESC 2011: "Feel your heart beat!" Abgerufen am 30. Januar 2021.
    24. NDR: Das Motto des ESC 2011: "Feel your heart beat!" Abgerufen am 30. Januar 2021.
    25. Postkarten. In: aufrechtgehn.de. 31. Dezember 2016, abgerufen am 30. Januar 2021 (deutsch).
    26. NDR: Abstimmungskrimi beim ESC 2011 in Düsseldorf. Abgerufen am 30. Januar 2021.
    27. Rules for the Eurovision Song Contest 2010. (PDF; 89 kB) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, S. 3, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2010; abgerufen am 27. Dezember 2010 (englisch).
    28. 43 nations on 2011 participants list. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, abgerufen am 31. Dezember 2010 (englisch).
    29. ARD und ProSieben suchen auch 2011 unseren ESC-Star. In: Eurovision.de. Norddeutscher Rundfunk, 20. Mai 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. April 2011; abgerufen am 11. Mai 2015.
    30. Victor Hondal: Internal selection yet again: France to compete in Eurovision 2011. In: ESCToday. 6. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    31. 43 nations on 2011 participants list. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 31. Dezember 2010, abgerufen am 31. Dezember 2010 (englisch).
    32. TVE anuncia una convocatoria abierta y democrática para 2011 pero con un filtro o norma de calidad. In: Eurovision-Spain. 6. März 2010, abgerufen am 27. Dezember 2010 (spanisch).
    33. Ghassan Al Kaziri: UNITED KINGDOM – BBC thinks seriously the 2011 Eurovision edition. In: Oikotimes. 29. Juni 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2010; abgerufen am 27. Dezember 2010.
    34. NDR bestätigt: Lena tritt 2011 noch einmal an (Hamburger Abendblatt vom 30. Juni 2010, abgerufen am 30. Juni 2010)
    35. Victor Hondal: No money to fund participation. Montenegro officially out of Eurovision 2011. In: ESCToday. 23. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    36. Victor Hondal: 42 countries after all. Slovakia: STV confirms withdrawal decision. In: ESCToday. 7. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    37. Die bisherigen Regeln des ESC. Abgerufen am 28. Januar 2011.
    38. eurovision.tv
    39. Victor Hondal: Ukraine: Jamala withdraws from national final. In: ESCToday. 1. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    40. Alexandru Busa: Mika Newton goes to Düsseldorf. Ukraine: Zlata Ognevich withdraws as well. In: ESCToday. 2. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    41. eurovision.tv
    42. Alexandru Busa: Preview video clip completed. Anastasia Vinnikova to sing „I love Belarus“. In: ESCToday. 12. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. August 2011; abgerufen am 10. Mai 2015.
    43. Itamar Barak: Israel to participate in 2nd semifinal of 2011. In: ESCToday. 21. September 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2010; abgerufen am 10. Mai 2015.
    44. 1 2 3 Andreas Schacht: Results of the Running Order Draw! In: eurovision.tv. 15. März 2011, abgerufen am 19. März 2011 (englisch).
    45. dict.leo.org. Abgerufen am 13. Juni 2011.
    46. Eurovision Song Contest 2011 Semi-Final (1) – Überschrift Scoreboard. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 7. Mai 2013, abgerufen am 11. Mai 2013 (englisch).
    47. Eurovision Song Contest 2011 Semi-Final (2) – Überschrift Scoreboard. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 7. Mai 2013, abgerufen am 11. Mai 2013 (englisch).
    48. eurovision.tv: Head of Delegation meeting: what is going on in Düsseldorf?
    49. Eurovision 2011: Final Scoreboard. Abgerufen am 14. Mai 2015 (englisch).
    50. EBU reveals split televoting and jury results. In: eurovision.tv. 26. Mai 2011, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch).
    51. Eurovision Song Contest 2011: Die deutsche Jury steht fest (Memento vom 2. Mai 2016 im Internet Archive)
    52. vgl. The 2011 Eurovision Song Contest Grand Final! bei eurovision.tv, 14. Mai 2011 (aufgerufen am 15. Mai 2011).
    53. vgl. Eurovision Song Contest 2012 am 22., 24. und 26. Mai 2012 (Memento vom 14. Mai 2011 im Internet Archive) bei blog.prinz.de, 11. Mai 2011 (aufgerufen am 15. Mai 2011).
    54. Winners of the Marcel Bezençon Awards. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, abgerufen am 31. Mai 2012 (englisch).
    55. 70 million saw Eurovision Song Contest Final
    56. «ESC»-Halbfinale mit Licht und Schatten
    57. «ESC»: Zweites Halbfinale legt deutlich zu
    58. 1 2 3 «ESC»: Weniger Zuschauer als 2010
    59. agf.de (Memento vom 15. Juni 2012 im Internet Archive)
    60. SBS Eurovision – Whats-on-SBSONE. Special Broadcasting Service, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2012; abgerufen am 4. Mai 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    61. Triangle Stratos programmes. Triangle Stratos, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. Mai 2009; abgerufen am 9. Mai 2011.
    62. Eurovision Song Contest: Düsseldorf 2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), germany.info, 14. Mai 2011
    63. A screening party of the 56th annual Eurovision song contest, russianmix.com/events
    64. Timo Niemeier: Goldrosen für zwei ARD-Produktionen. Focus.de, 10. Mai 2012.