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EB/Streymur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
EB/Streymur
Vereinslogo
Basisdaten
Name EB/Streymur
Sitz Eiði, Färöer
Gründung 23. Januar 1993 (Fusion)
Farben blau-weiß-schwarz
Präsident Fróði R. Petersen
Website ebstreymur.fo
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Sigfríður Clementsen
Spielstätte í Hólmanum
Plätze 1000
Liga Betrideildin
2025 7. Platz
Heim
Auswärts
Der ehemalige Fußballplatz von Eiði heißt á Mølini und liegt ganz im Norden der Färöer hin zum offenen Nordatlantik.

EB/Streymur, ein Zusammenschluss von EB Eiði und dem Nachbarverein ÍF Streymur, ist ein färöischer Fußballclub mit Sitz in Eiði auf der Insel Eysturoy. Der Verein gewann 2007, 2008, 2010 und 2011 den färöischen Pokal sowie 2008 und 2012 die färöische Meisterschaft.

1992 belegte EB Eiði als Aufsteiger den letzten Platz in der zweiten Liga, ÍF Streymur spielte hingegen nur drittklassig. Um im Ligafußball stärker aufgestellt zu sein, erfolgte am 23. Januar 1993 die Vereinigung zum Verein EB/Streymur. In der ersten Saison gelang als Zweitplatzierter der zweiten Liga prompt der Aufstieg, womit der neue Verein 1994 zum ersten Mail in der 1. Deild (heute Betrideildin) spielte. Die Mannschaft stieg jedoch sofort wieder in die zweite Liga ab. 1996 wurde der neue Grasplatz á Mølini in Betrieb genommen. Wegen seiner landschaftlichen Lage wurde er zum schönsten Fußballplatz des Königreichs Dänemark gewählt. 2001 erfolgte der erneute Aufstieg in die höchste Spielklasse, in der EB/Streymur mittlerweile eine feste Größe geworden ist. Nachdem 2006 und 2007 jeweils ein zweiter Platz erreicht wurde, konnte 2008 der erste Meistertitel gefeiert werden, zudem gelang im selben Jahr mit dem Pokalsieg das Double, nachdem im Jahr zuvor bereits der erste Sieg im Pokalwettbewerb erreicht werden konnte. Weitere Pokalsiege folgten 2010 und 2011, was in diesem Wettbewerb vier Titel in den letzten fünf Jahren bedeutete. In der Saison 2012 holte der Klub den zweiten Meisterschaftstitel und scheiterte erst im Pokalfinale. Nach dem Abstieg im Jahr 2015 gelang als Erstplatzierter der sofortige Wiederaufstieg.

2005 spielte EB/Streymur mit 16 Mannschaften in der färöischen Landesliga.[1] Da Mølin nicht mehr den UEFA-Standards entspricht, spielt EB/Streymur seit 2007 in Streymnes.

Stand:23. März 2026[2][3]

Nr. Position Name
1 Faroer TW Jóannes Davidsen
2 Faroer AB Meinhard Geyti
5 Faroer AB Mikkjal Hellisá
6 Faroer MF Ábraham Joensen
7 Faroer MF Búi Egilsson
9 Faroer MF Tóki Johannesen
10 Faroer AB Gestur Dam
11 Faroer ST Kristian Eliasen
16 Faroer TW Fayo Kruse
17 Faroer ST Frídi Holm
18 Faroer AB Marius Nielsen
19 Faroer MF Thomas Bjørn Miezan
20 Faroer AB Virgar Jónsson
21 Faroer MF Hans Pauli á Bö
22 Faroer ST Gutti Dahl-Olsen
Nr. Position Name
23 Faroer MF Sverri Mariusarson
24 Faroer MF Jákup Hummeland
25 Faroer MF Óli Poulsen
26 Faroer AB Andras Olsen
28 DanemarkDänemark AB Laurits Nørby
31 Faroer MF Gutti Jóhansson
Faroer AB Ólavur Niclasen
Faroer AB Jens Erik Bruhn
Faroer AB Mathias Blårud
Faroer MF Rógvi Egilstoft
Faroer MF Niels Pauli Danielsen
Faroer ST Niklas Kruse
Faroer ST Marius Allansson
Kolumbien ST Esteban Mosquera
  • Hans Jákup Andreasen (1993)[4]
  • Island Páll Guðlaugsson (1994)
  • Bergur Magnussen (1994)
  • Rasmus Joensen (1996)
  • Harry Benjaminsen (1997)
  • Bergur Magnussen (2001)
  • Trygvi Mortensen (2002)
  • Polen Piotr Krakowski (2003–2007)
  • Sigfríður Clementsen (2008–2009)
  • Heðin Askham (2009–2012)
  • Rúni Nolsøe (2013–2014)
  • Eliesar Olsen (2015)
  • Olgar Danielsen (2016)
  • Heðin Askham (2017–2018)
  • Jákup Martin Joensen (2019–2022)
  • Sigfríður Clementsen (2023–)

Bekannte Spieler

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EB/Streymur (weiß) im Spiel gegen FC Suðuroy (blau) 2010.

Aufgelistet sind alle Spieler, die mindestens zehn Spiele für die Nationalmannschaft absolviert haben.

Rekordspieler der ersten Liga ist Hans Pauli Samuelsen mit 344 Spielen. Arnbjørn Hansen erzielte mit 149 die meisten Tore in der Betrideildin (Stand: Ende 2023).

  • Höchster Heimsieg: 8:0 gegen B71 Sandoy (1. August 2010)
  • Höchste Heimniederlage: 0:8 gegen NSÍ Runavík (25. Mai 2015)
  • Höchster Auswärtssieg: 7:1 gegen 07 Vestur (27. Mai 2011)
  • Höchste Auswärtsniederlage: 0:9 gegen GÍ Gøta (3. September 1994)
  • Torreichstes Spiel: KÍ Klaksvík gegen EB/Streymur 8:2 (7. August 1994), EB/Streymur gegen B68 Toftir 8:2 (3. Juli 2006), HB Tórshavn gegen EB/Streymur 6:4 (2. Juni 2019)
  • Ewige Tabelle: 9. Platz

Europapokalbilanz

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Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2007/08UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde Finnland MyPa Anjalankoski1:20:1 (A)1:1 (H)
2008/09UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde England Manchester City0:400:2 (H)[5]0:2 (A)
2009/10UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Zypern Republik APOEL Nikosia0:50:2 (H)0:3 (H)
2010/11UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Schweden Kalmar FF0:40:1 (A)0:3 (H)
2011/12UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Aserbaidschan FK Qarabağ Ağdam(a)1:1(a)1:1 (H)0:0 (A)
2012/13UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Armenien Gandsassar Kapan(a)3:3(a)3:1 (H)0:2 (A)
2013/14UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Andorra FC Lusitanos7:32:2 (A)5:1 (H)
2. Qualifikationsrunde Georgien Dinamo Tiflis2:91:6 (A)1:3 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Wettbewerb Sp. G U V T+ T–
Champions League 6115917
UEFA-Pokal / Europa League 10136514
Total 1624101431

Rekordtorschütze im Europapokal ist Levi Hanssen mit sechs Treffern.

Nachdem der Vorgängerverein EB Eiði von 1985 bis zu ihrem Rückzug 1999 15 Jahre ununterbrochen in der höchsten Spielklasse verweilte, spielte das Frauenteam von EB/Streymur erstmals 2000 in der 1. Deild und belegte stets einen der hinteren Plätze. 2004 stand die Mannschaft im Pokalfinale, verlor jedoch mit 0:15 gegen KÍ Klaksvík. 2007 folgte als Letztplatzierter der Abstieg aus der ersten Liga, EB/Streymur kehrte aber nach nur einem Jahr Pause als Erstplatzierter der zweiten Liga wieder zurück. 2010 zog sich EB/Streymur als Vorletzter freiwillig zurück. Nach einem dritten Platz in der zweiten Liga 2011 folgte dank der Aufstockung der ersten Liga auf zehn Mannschaften abermals die Rückkehr in die oberste Spielklasse. Zur Saison 2013 schloss sich der Verein mit Skála ÍF als EB/Streymur/Skála zusammen.

Bekannte Spielerinnen

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Aufgelistet sind alle Spielerinnen, die mindestens zehn Spiele für die Nationalmannschaft absolviert haben.

Commons: EB/Streymur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen / Einzelnachweise

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  1. Eidi.fo EB søguligt (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) (Webseite der Kommune Eiði, Grundlage für den Geschichtsteil)
  2. Transfermarkt.at
  3. Eb Streymur.fo
  4. weltfussball.de: EB/Streymur » Trainerhistorie
  5. European Preview 2011/2012 Zuschauerrekord mit 5.400 (englisch), 22. Juni 2011.