Zum Inhalt springen

Döppling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Döppling (Dorf)
Döppling (Österreich)
Döppling (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Neunkirchen (NK), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neunkirchen
Pol. Gemeinde Ternitz  (KG St. Johann am Steinfelde)
Ortschaft Ternitz
Koordinaten 47° 43′ 35″ N, 16° 1′ 44″ OKoordinaten: 47° 43′ 35″ N, 16° 1′ 44″ Of1
Höhe 424 m ü. A.
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

BW

Döppling ist ein Dorf in der Stadtgemeinde Ternitz im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Das Dorf befindet sich nördlich von Ternitz in der Katastralgemeinde St. Johann am Steinfelde in einer nach Osten exponierten Mulde, die nur über Nebenstraßen erreichbar ist. Unmittelbar im Osten schließen die westlichen Ortsteile von Rohrbach am Steinfelde an.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit sechs Häusern genannt, das nach St. Johann eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Stixenstein besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wiener Neustadt ausgeübt. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Stixenstein, Steyersberg und Kranichberg.[1]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Döppling ein Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Holzhändler, ein Maurermeister, ein Trafikant und ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[2]

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 1. Band: Achau bis Furth. Mechitaristen, Wien 1832, S. 189 (Döppling – Internet Archive – 2., ganz unveränderte Auflage).
  • Alphabetisches Verzeichniß sämmtlicher Orte des Kronlandes Niederösterreich mit der Darstellung ihrer Einreihung in die betreffenden Katastral- und Orts-Gemeinden, Pfarrsprengel, Bezirksämter, Untersuchungs-Gerichte, Kreise und Post-Bestellungsbezirke, nebst Angabe des für eine jede Katastral-Gemeinde ausgemittelten Flächen-Inhaltes in nieder-österreichischen Jochen und der Einwohnerzahl., Beilage Nr. 2 zum I. Stück der zweiten Abteilung des Landesregierungsblattes 1855, K.k. Hof-und Staatsdruckerei, Wien 1854, S. 118 (Döppling in der Google-Buchsuche)
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 270.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 98f (Döppling in der Google-Buchsuche).
  2. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 224