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Dustforce

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dustforce
Entwickler Hitbox Team
Publisher Capcom
Komponist Lifeformed
Veröffentlichung 17. Januar 2012
Plattform Windows, macOS, Linux, PS3, PSVita, Xbox 360
Genre Jump ’n’ Run
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Gamepad
Medium Download
Sprache Englisch
Altersfreigabe
USK
USK ab 6 freigegeben
USK ab 6 freigegeben
PEGI
PEGI ab 7 Jahren empfohlen
PEGI ab 7 Jahren empfohlen
PEGI-Inhalts­bewertung Gewalt

Dustforce ist ein 2D‑Plattformspiel des unabhängigen Entwicklerstudios Hitbox Team. Es wurde erstmals im Januar 2012 für Windows veröffentlicht und später auf macOS, Linux sowie verschiedene Spielkonsolen portiert. Das Spiel ist für sein präzises Bewegungsdesign, seine hohe technische Schwierigkeit und seinen charakteristischen visuellen Stil bekannt.

Mit Dustforce DX erschien am 23. Oktober 2014 ein kostenloses Update, das 16 offizielle und 109 von der Gemeinschaft beigesteuerte Level sowie neue Musik und Fehlerkorrekturen enthielt.

Spielfigur beim Laubkehren

Dustforce kombiniert klassische Plattformmechaniken mit akrobatischen Bewegungsabläufen. Die Spieler übernehmen die Kontrolle über eine von vier Figuren, die jeweils mit Besen oder Bürsten ausgerüstet sind. Ziel ist es, verschmutzte Umgebungen zu reinigen, indem Staub, Blätter und andere Partikel entfernt werden.[1]

Die Spielfiguren verfügen über Fähigkeiten wie Wandläufe, Doppelsprünge, Dash‑Bewegungen und das Haften an Decken. Während der Fortbewegung wird Schmutz automatisch entfernt. Gegner, die durch Verschmutzung beeinflusst sind, können mit leichten oder schweren Angriffen gereinigt werden.

Das Spiel bietet eine Oberwelt, über die mehr als 75 Level zugänglich sind. Viele davon müssen durch das Erreichen bestimmter Wertungen freigeschaltet werden. Die Level sind in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt und reichen von einfachen Einsteigerabschnitten bis hin zu extrem anspruchsvollen Präzisionsherausforderungen.

Bewertungssystem

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Am Ende jedes Levels erhält der Spieler zwei Wertungen: Sauberkeit (Cleanliness) und Stil (Finesse). Beide Kategorien werden mit den Noten D bis S bewertet. Eine perfekte Bewertung in beiden Kategorien schaltet zusätzliche Level frei.

Dieses System ist ein zentraler Bestandteil des Spiels und motiviert Spieler dazu, Level mehrfach zu absolvieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Der Soundtrack stammt von dem Komponisten Lifeformed.[2] Die Musik kombiniert elektronische Klänge mit ruhigen, atmosphärischen Melodien. Der grafische Stil ist minimalistisch, farbintensiv und stark animiert.

Am 1. Mai 2012 erschien ein Leveleditor für PC und Mac.[3]

Wertungsspiegel
PublikationWertung
PS3PS VitaWindows
4Players81 %[4]79 %[4]
IGN9/10[5]
Metawertungen
GameRankings81 %[6]
Metacritic70/100[7]73/100[8]79/100[9]

Robert Hähnel schrieb für IGN Deutschland, dass es sich um ein „kleines Kunstwerk“ handele. Der Plattformer sei sehr anspruchsvoll und richte sich an Genre-Fans.[5] Philipp Spilker kritisierte für GamersGlobal die etwas unpräzise Gamepad-Steuerung. Er verglich mit Super Meat Boy, da es im späteren Spielverlauf keine Fehler verzeihe und empfahl es Fans von Indie-Spielen.[10]

„Stimmungsvolles, sehr forderndes Jump&Run; mit etlichen Herausforderungen. Nur die etwas ungenaue Steuerung und der einförmige Verlauf trüben den Spaß.“

Benjamin Schmädig: 4Players[4]
Commons: Dustforce – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Tobias Münster: Dustforce - Plattformer auch für die Xbox 360 erhältlich. In: GamePro. 28. April 2014, abgerufen am 17. Mai 2026.
  2. Lifeformed – Fastfall - Dustforce OST bei Discogs
  3. Dustforce erhält Leveleditor. In: IGN Deutschland. 1. Mai 2012, abgerufen am 17. Mai 2026.
  4. 1 2 3 Benjamin Schmädig: Dustforce. In: 4Players. 13. Februar 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. Oktober 2021; abgerufen am 14. Mai 2026.
  5. 1 2 Robert Hähnel: Dustforce im Test. In: IGN Deutschland. 18. Januar 2012, abgerufen am 17. Mai 2026.
  6. Dustforce. In: GameRankings. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 14. Mai 2026 (englisch).
  7. Dustforce – PlayStation 3 Critic Reviews. In: Metacritic. Abgerufen am 14. Mai 2026 (englisch).
  8. Dustforce – PlayStation Vita Critic Reviews. In: Metacritic. Abgerufen am 14. Mai 2026 (englisch).
  9. Dustforce – PC Critic Reviews. In: Metacritic. Abgerufen am 14. Mai 2026 (englisch).
  10. Philipp Spilker: GG-Angespielt: Dustforce. In: GamersGlobal. 17. Januar 2012, abgerufen am 17. Mai 2026.