Dreilingen
Dreilingen Gemeinde Eimke | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 55′ N, 10° 21′ O | |
| Fläche: | 31,74 km²[1] | |
| Einwohner: | 220[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 7 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 29578 | |
| Vorwahl: | 05873 | |
Lage von Dreilingen in Niedersachsen | ||
Dreilingen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Eimke im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Dreilingen eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Eimke gehört zur Samtgemeinde Suderburg.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf Dreilingen liegt in der Lüneburger Heide etwa fünf Kilometer südlich von Eimke. Große Teil der ausgedehnten Gemarkung, zu der auch der Wohnplatz Niebeck gehört, sind dicht bewaldet. Nordöstlich des Dorfs entspringt der Häsebach.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dreilingen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich des Kurfürstentums Hannover.[2] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Uelzen im Departement der Aller.[3] 1814 fiel Dreilingen an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Bodenteich. Die Gemeinde Dreilingen kam 1852 zum Amt Ebstorf und 1859 zum Amt Oldenstadt.[4][5] 1867 fiel Dreilingen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Niebeck in die Gemeinde Dreilingen eingegliedert.[6] Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Dreilingen am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Eimke.[7]

Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 146 | [3] |
| 1845 | 241 | [8] |
| 1871 | 214 | [9] |
| 1885 | 201 | [10] |
| 1895 | 187 | [11] |
| 1905 | 179 | [12] |
| 1925 | 219 | [13] |
| 1939 | 242 | [13] |
| 1950 | 440 | [14] |
| 1961 | 298 | [14] |
| 1970 | 274 | [14] |
Baudenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die beiden Wohngebäude Eimker Straße 2 und Bahnser Straße 2 stehen unter Denkmalschutz.
Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dreilingen hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Bahnser Straße 4.[15]
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Sport Jongleure Dreilingen sind ein ortsansässiger Sportverein.[16]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Dreilingen
- ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
- 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
- ↑ Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852
- ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
- ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1928, S. 236
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Volkszählung 1905
- 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Webseite zur Feuerwehr Dreilingen
- ↑ Homepage der Sportjongleure Dreilingen
