Diskussion:Shell Higher Olefin Process
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[Quelltext bearbeiten]Der Link zum Skript aus Wien führt zu einem 404 --134.34.212.180 10:06, 7. Apr. 2013 (CEST)
- Ist entfernt. Gruss, Linksfuss (Diskussion) 14:22, 7. Apr. 2013 (CEST)
Review von 29. November bis 18. Dezember 2024
[Quelltext bearbeiten]Der Shell Higher Olefin Process (SHOP, oft redundant auch als SHOP-Prozess bezeichnet) ist ein chemischer Prozess zur Herstellung von linearen α-Olefinen. Der Prozess umfasst drei wesentliche Reaktionen: die homogenkatalytische Oligomerisierung von Ethen mittels eines metallorganischen Nickelchelatkomplexes, die Isomerisierung langkettiger α-Olefine in interne Olefine sowie die Metathese der internen Olefine, welche wiederum in α-Olefine überführt werden.
Ich habe den Artikel in letzter Zeit überarbeitet und ergänzt. Was fehlt noch? --Mister Pommeroy (Diskussion)
09:34, 29. Nov. 2024 (CET)
- Evtl. noch die zunehmende Bedeutung biobasierter Alpha-Olefine? --Hnsjrgnweis (Diskussion) 16:07, 8. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Hnsjrgnweis, mir ist nur bekannt, dass die Ethenolyse von ungesättigten Fettsäuren untersucht wurde, hat aber meines Wissens nie eine großtechnische Anwendung gefunden. Hast Du vielleicht eine Literaturstelle? --Mister Pommeroy (Diskussion)
19:39, 8. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Mister Pommeroy, das hier habe ich gefunden (aber noch nicht gelesen, bin auch kein Chemiker oder VT)). Gruß, --Hnsjrgnweis (Diskussion) 12:58, 9. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Hnsjrgnweis, da fehlt wahrscheinlich ein Link...? --Mister Pommeroy (Diskussion)
13:42, 9. Jan. 2025 (CET)
- Sorry, [1] [2] [3] --Hnsjrgnweis (Diskussion) 12:45, 10. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Hnsjrgnweis, vielen Dank für die Links. Ich habe mir die Literatur angeschaut, die dort beschriebenen Verfahren eignen sich m.E. nicht für den SHOP-Artikel, es handelt sich eher um akademische Forschung. Das einzige großtechnische Verfahren auf biobasierter Basis zur Herstellung von Olefinen ist meines Wissens die Umwandlung von Ethanol zu Ethen, die von Braskem großtechnisch durchgeführt wird (> 200.000 t/a); Ethen wird aber nicht zu den alpha-Olefinen gezählt. --Mister Pommeroy (Diskussion)
17:40, 10. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Hnsjrgnweis, vielen Dank für die Links. Ich habe mir die Literatur angeschaut, die dort beschriebenen Verfahren eignen sich m.E. nicht für den SHOP-Artikel, es handelt sich eher um akademische Forschung. Das einzige großtechnische Verfahren auf biobasierter Basis zur Herstellung von Olefinen ist meines Wissens die Umwandlung von Ethanol zu Ethen, die von Braskem großtechnisch durchgeführt wird (> 200.000 t/a); Ethen wird aber nicht zu den alpha-Olefinen gezählt. --Mister Pommeroy (Diskussion)
- Sorry, [1] [2] [3] --Hnsjrgnweis (Diskussion) 12:45, 10. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Hnsjrgnweis, da fehlt wahrscheinlich ein Link...? --Mister Pommeroy (Diskussion)
- Hallo Mister Pommeroy, das hier habe ich gefunden (aber noch nicht gelesen, bin auch kein Chemiker oder VT)). Gruß, --Hnsjrgnweis (Diskussion) 12:58, 9. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Hnsjrgnweis, mir ist nur bekannt, dass die Ethenolyse von ungesättigten Fettsäuren untersucht wurde, hat aber meines Wissens nie eine großtechnische Anwendung gefunden. Hast Du vielleicht eine Literaturstelle? --Mister Pommeroy (Diskussion)
Lesenswert-Kandidatur Januar 2025 (erfolgreich)
[Quelltext bearbeiten]Der Shell Higher Olefin Process ist ein großtechnisches Verfahren zur Oligomerisierung von Ethen zu linearen α-Olefinen, die wiederum zur Herstellung einer breiten Palette von Zwischenprodukten für Waschmittel, Schmierstoffe, Polymere und vieles mehr verwendet werden. Ich habe den Artikel in den letzten Monaten erweitert und freue mich auf eure Kommentare und Rückmeldungen. --Mister Pommeroy (Diskussion)
21:34, 2. Jan. 2025 (CET)
- Ein schöner, ausführlicher, Lesenswerter Artikel über ein sehr bedeutendes industrielles Verfahren, den ich im Review leider verpasst habe. Kleinigkeiten habe ich direkt selbst erledigt, gestolpert bin ich aber über den Satz »Die gezielte Herstellung der drei kurzkettigen α-Olefine 1-Buten, 1-Hexen und 1-Octen außerhalb der klassischen Schulz-Flory-Verteilung des SHOP-Verfahrens stellt ein vielversprechendes Ziel für die nickelkatalysierte Ethen-Oligomerisierung dar.« – Das steht ziemlich genau so in der angegebenen Literatur, aber gemeint sind damit nickelkatalysierte Verfahren jenseits des gegenständlichen SHOP-Verfahrens, nicht wahr? Das sollte deutlicher geschrieben werden, sonst verwirrt es, da der Artikel ja bereits ein Verfahren zur nickelkatalysierten Ethen-Oligomerisierung behandelt. Im Elschenbroich wird noch darauf hingewiesen, dass beim Wechel zu n-Hexan als Lösungsmittel hochmolekulares, lineares Polyethylen erhalten wird, der Zusatz von Triphenylphosphan dagegen zu Kettenabbruch unter Bildung von 1-Buten führt (Christoph Elschenbroich: Organometallchemie. B. G. Teubner Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8351-0167-8, S. 651). Vielleicht hältst du das auch für erwähnenswert? --Gardini ✽ 22:47, 11. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Gardini, danke für deine Bewertung und die Anmerkungen, habe ich so ergänzt. Was die Verschiebung zu kürzerkettigen α-Olefinen betrifft, ist die zitierte Literatur nicht eindeutig. Sowohl durch das Ligandendesign (oder die von Dir genannte Zugabe von PPh3) als auch durch die Wahl der Reaktionsparameter lässt sich die Produktverteilung des Prozesses steuern (z.B. eine höhere Temperatur führt zu kürzerkettigen Produkten). Dies ist einer der Vorteile des SHOP-Prozesses, der meines Wissens auch von Shell genutzt wird, um die Produktpalette an die Nachfrage anzupassen. Es gibt natürlich auch andere, non-SHOP-Ansätze, um diese drei kurzkettigen Olefine gezielter herzustellen, aber da es auch innerhalb des SHOP-Prozesses möglich ist, würde ich es so stehen lassen. --Mister Pommeroy (Diskussion)
17:16, 12. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Gardini, danke für deine Bewertung und die Anmerkungen, habe ich so ergänzt. Was die Verschiebung zu kürzerkettigen α-Olefinen betrifft, ist die zitierte Literatur nicht eindeutig. Sowohl durch das Ligandendesign (oder die von Dir genannte Zugabe von PPh3) als auch durch die Wahl der Reaktionsparameter lässt sich die Produktverteilung des Prozesses steuern (z.B. eine höhere Temperatur führt zu kürzerkettigen Produkten). Dies ist einer der Vorteile des SHOP-Prozesses, der meines Wissens auch von Shell genutzt wird, um die Produktpalette an die Nachfrage anzupassen. Es gibt natürlich auch andere, non-SHOP-Ansätze, um diese drei kurzkettigen Olefine gezielter herzustellen, aber da es auch innerhalb des SHOP-Prozesses möglich ist, würde ich es so stehen lassen. --Mister Pommeroy (Diskussion)
- Auf jeden Fall Lesenswert - es tut mir leid, dass ich den Artikel aus Kapazitätsgründen nicht vorher lesen und bewerten konnte, dafür war es jetzt eine gute Kontrastlektüre nach einer dreitägigen Veranstaltung zur Kunstgeschichte. Inhaltlich kann ich als Laie wenig zum Thema sagen, mir fallen jedoch keine Inkonsistenzen oder unplausiblen Inhalte auf. Positiv festzuhalten ist, dass dieser Artikel neben der technischen Beschreibung des Verfahrens auch dessen Bedeutung und einen Abriß zur historischen Entwicklung enthält. Danke, -- Achim Raschka (Diskussion) 17:34, 12. Jan. 2025 (CET)
- Lesenswert: Der Artikel ließt sich gut, ich bin über keine Unklarheiten gestolpert. Die Kapitel sind gut ausgewogen, keins der Kapitel erscheint mir zu lang oder zu kurz. Die Anforderungen für "lesenswert" sehe ich erfüllt. Ein paar Anmerkungen: In der Einleitung steht, dass die Formulierung "SHOP-Prozess" redundant ist. Sollte so eine Redundanz im Artikel dann nicht vermieden werden (Shop-Prozess/Verfahren), oder lässt man es zu gunsten den Leseflusses stehen? Der Geschichtsteil ist interessant, zeigt die wichtigsten Entwicklungen, sowie Zahlen der großtechnischen Verfahren und dürfte auch für den Nicht-Chemiker interessant sein. Der Abschnitt Produkte zeigt, wie wichtig und vielfältig die Produkte sind, die auf den Prozess zurückgehen. Die Zahlen aus dem Produkte-Kapitel zur Marktnachfrage würde ich vielleicht schon im Geschichtsteil zur großtechnischen Anwendung bringen, da man so eine Idee bekommt, welchen Anteil der SHOP am Markt für α-Olefine hat (1,3 Mio Tonnen in Geismar produziert vs 8,5 Mio Tonnen Nachfrage). Gruß --Gimli21 (Diskussion) 09:13, 14. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Gimli21, danke für die Bewertung und deine Kommentare. Ich hatte auch überlegt, ob man SHOP-Prozess schreiben sollte, aber der Ausdruck hat sich anscheinend etabliert und sowohl Wilhelm Keim als Entdecker des Verfahrens und sein Habilitant Dieter Vogt nennen es beide so in ihren Veröffentlichungen. Daher würde ich es so stehen lassen. --Mister Pommeroy (Diskussion)
11:37, 14. Jan. 2025 (CET)
- Hallo Gimli21, danke für die Bewertung und deine Kommentare. Ich hatte auch überlegt, ob man SHOP-Prozess schreiben sollte, aber der Ausdruck hat sich anscheinend etabliert und sowohl Wilhelm Keim als Entdecker des Verfahrens und sein Habilitant Dieter Vogt nennen es beide so in ihren Veröffentlichungen. Daher würde ich es so stehen lassen. --Mister Pommeroy (Diskussion)
Nach eindeutigem Diskussionsverlauf erhält der Artikel in dieser Version die Auszeichnung als "lesenswert". Glückwunsch und vielen Dank an den Autor sowie alle, die zur Verbesserung des Artikels in Review und Kandidatur beigetragen haben! --DerMaxdorfer (Diskussion) 15:39, 15. Jan. 2025 (CET)